Zwecks Kostensenkung sollen sich die Mitarbeiter nun selbst um Wechselgeld kümmern. Kann das rechtens sein?

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5 Antworten

Hallo,

wenn ich die Antwortbeiträge hier so lese ist es immer wieder erstaunlich was sich Arbeitnehmer alles so gefallen lassen und mitmachen. Nur weil es gang und gäbe ist, ist es nicht rechtmäßig.

Wenn der Chef sagt die Getränke die Ihr in eurem Dienst verkauft bringt Ihr mit und streckt sie vor macht ihr das auch????

Der Unternehmer trägt ein unternehmerisches Risiko. Hierzu gehört die Vorhaltung aller für den Geschäftsbetrieb notwendigen Ausstattungen und Betriebsmittel. Das immer wieder versucht wird, teile dieses Risikos auf die Angestellten abzuwälzen um den Gewinn auf kosten anderer zu maximieren ist klar. Wer es sich gefallen lässt darf nicht jammern.

Deswegen ist es aber nicht ok.

Der Chef möchte verkaufen. Dazu muss er Wechselgeld haben. Hat er dies nicht, bleiben die Kunden weg . So einfach ist das.

Du musst weder für Wechselgeld sorgen, noch darf er die Kosten seines Geschäftsbetriebes von deinem Lohn abziehen. Als nächstes musst du Benzin, Steuern, Versicherung und Reparaturen des Verkaufsfahrzeuges auch von deinem Lohn bezahlen.

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Dein Chef muss dafür sorgen, dass alle für den betrieb nötigen Mittel vorhanden sind. Wechselgeld gehört dazu.

Ihr solltet euch alle absprechen damit auch alle Kollegen mitziehen und dann kein eigenes Wechselgeld mitbringen. Wenn die Kunden nichts kaufen können ist das nicht euer Problem! Ihr macht weiter den Job, der in eurem Vertrag steht und den ihr bezahlt bekommt. Wechselgeld auf eure Kosten (Zeit und Gebühren) zu besorgen steht dort vermutlich nicht drinnen...

Wie gesagt, dann müssen aber (fast) alle mitmachen, sonst bekommt ihr Probleme und es wirkt nicht...

Die Kosten auf euch umlegen darf er nicht. Wenn er euch neu einstellt schon, dann bekommt man einfach weniger Lohn, aber der mit euch vereinbarte Lohn steht euch zu! Da kann er nichts dran ändern.

Wenn die ersten Kunden nicht kaufen konnten, weil kein Wechseln möglich war, dann wird der Chef es irgendwann einsehen.

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Naja, ob das so erlaubt ist, kann ich Dir nicht sagen... aber...

Ich war in meiner Abizeit Bedienung in einem Café und da mussten wir unser Wechselgeld auch selbst aufbringen. Abends wurde dann der Gesamtbon jeder Bedienung rausgelassen und wir haben dann das abgegeben, was drauf stand. Der Rest (inkl. Trinkgeld) gehörte uns.

Ich fand dieses System nicht schlecht. 

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Ich habe vor langer Zeit in der Gastronomie im Service gearbeitet und es war dort selbstverständlich,dass sich die Mitarbeiter vor Dienstbeginn selber mit angemessenen Wechselgeld versorgten.Selbstverständlich,oder ganz besonders,auch an Wochenenden und Ballveranstaltungen nachts.

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Zumindest in der Gastronomie scheint das nicht unüblich zu sein. Ob es rechtens ist, kann ich dir leider auch nicht sagen.

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