zweckgebundener Arbeitsvertrag

3 Antworten

wenn der zweck der befristung garnicht zutrifft, kann deine kollegin nach ablauf der 6 monate auf unbefristete weiterbeschäftigung klagen. das muss aber hieb- und stichfest bewiesen werden. ist der gesamtzeitraum aller vorherigen befristungen (2 jahre) übeschritten, gibt es auf jeden fall ein unbefristetes arbeitsverhältnis, weil es eben KEINE zweckgebuindene war.

auf dem anderen blatt steht aber dann der konflikt mit dem arbeitgeber im raum. daher muss man das abwägen, ob sich so ein vorgehen lohnt. wenn jemand aber sowieso ausscheiden will, kann man damit einige monate gehalt einklagen, weil mache chefs sich nicht mit der materie auskennen und formfehler immer mit hohen kosten "bestraft" werden.

Sie kann ja den Vertrag erstmal unterschreiben, wenn sie weiter dort arbeiten will. Wenn dann die Frist erreicht ist, stellt sich "plötzlich" heraus, dass es sich rechtlich gesehen um einen unbefristeten Vertrag handelt und der Chef muss sich mit den damit verbundenen Regeln abfinden.

Ist das rechtens ?

Vermutlich nicht. Aber genauer kann ihr das dann das Arbeitsgericht sagen, wenn dieser befristete Vertrag ausläuft und sie eine Entfristungsklage erhebt.

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