Zwangsvollstreckung bei Unterhalt

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6 Antworten

alle 4 Kinder sind unterhaltsrechtlich gleich. Die Kinder aus der 1. Ehe gehen nicht vor. Alle Kinder werden unterhaltsrechtlcih gleich behandelt. Wenn der "Kuchen verteilt wird, werden eure Kinder genauso berechnet wie die aus der 1. Ehe. bei der Pfändung, falls sie berechtigt sein sollte, werden eure gemeinsamen Kinder genauso berücksichtigt wie aus der 1. Ehe. deinem Mann müssen 950 euro verbleiben.

Danke für deine Antwort. Die Kinder sind nicht in der Ehe geboren. Ich weiß das spielt keine Rolle und das ist ja auch ok. Bin ja froh drüber sonst könnte sie auch Unterhalt fordern.

Ich bin halt zur Zeit nur noch damit beschäftigt und das belastet mich sehr. Denn wir wissen ehrlich noch nicht mal wo die diese Summe her hat.

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Deborah1986. Dein Mann sollte erstmal bei einer Schlichtungsstelle versuchen, wieder Ruhe in die Situation zu bringen. Eine "Zwangsvollstreckung" müsste ja begründet sein. Sprich mal mit Deinem Mann ob da noch etwas vorliegt, von dem Du nicht informiert bist. Andernfalls warte ab wie Dein Mann die Sache aus dem Weg räumen kann. Entweder ist die Forderung über 10.000Euro rechtmässig, oder Deine Besorgnis löst sich in Rauch auf. Derartige Probleme löst man mit dem Kopf und nicht mit dem Herz.

Hallo danke erstmal. Also die Ex Freundin möchte das nicht über eine Schlichtung laufen lassen. Sie hat die Beistandschaft beim JA gekündigt und ist mit Ihrer RÄ in verbindung wg der Zwangsvollstreckung. Mein Mann hat immer alles abgegeben und es wurde immer neu berechnet. Mal konnte er zahlen mal nicht.

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@Deborah1986

Deborah1986. Soll das heissen, dass die Kinder aus erster Ehe mal etwas zu Essen bekommen sollen und mal nicht. Dein Mann muss gar nichts abgeben, er muss einfach seinen Vaterpflichten nachkommen und bezahlen was angeordnet worden ist. Dass er inzwischen mit Dir verheiratet ist und mit Dir ebenfalls Kinder gezeugt hat, macht die Sache nicht leichter, ist aber noch lange kein Grund die Kinder aus erster Ehe zu benachteiligen. Wenn er zur Bewältigung seines Lebens soziale Unterstützung benötigt, sollte er diese Beantragen. Damit bestünde ein Grund, seine Unterstützungspflicht neu zu regeln. Ausschliessen kannst Du, solange Du mit Deinem Mann verheiratet bist, die Beitragsleistungen an den Familienunterhalt nicht. Und an dieser Situation sind leider Gottes auch Deine Kinder beteiligt. Betrachte die Kinder Deines Mannes aus erster Ehe als Dir zugehörig, dann fällt es Dir leichter mit der Situation fertig zu werden.

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"Per Zwangsvollstreckung einklagen" geht schon mal gar nicht. Erst klagt man ein, dann bekommt man ein vollstreckbares Urteil (oder Beschluß) und damit kann man dann die Zwangsvollstreckung betreiben.

Wer hat euch denn geschrieben? Wenn es schon einen Unterhaltstitel gibt und der bedient wurde, dann muß erst einmal der Titel geändert werden und dann kann auch erst ab diesem Zeitpunkt mehr Unterhalt verlangt werden.

Also das Schreiben kam vom JA, man sagte uns dort, das die ersten Kinder vorgehen und dann der Kuchen irgendwie geteilt wird. So richtig hab ich das auch nicht verstanden. Man gibt uns KEINE aussagekräftige Aussage. Mal hieß es 1050 SB mal 950SB. Ich bin halt nur Fix und Fertig, denn wir sind gemeinsam veranlagt, haben 1 Konto und ich stehe dazu das für MICH mein KIND vorgeht.

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@Deborah1986

Der Selbstbehalt gegenüber minderjährigen und priviligierten Kindern beträgt 950,-€, gegenüber volljährigen Kindern 1150,-€.

Wenn, dann könnten es höchstens Unterhaltsschulden sein, die da von euch verlangt werden. Dann wäre es aber eine Forderung, die nun nicht gerade aus heiterem Himmel entstanden ist.

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@Deborah1986

Deborah1986. Beim Unterhalt für Kinder gelten gleiche Rechte. Da ist nicht das Erstgeborene der Abräumer und die nachfolgenden bekommen nichts und müssen hungern. Eine verbindliche Anordnung zum Bezahlen der Unterhaltspflicht an die Kinder aus erster Ehe wird Deinem Mann ganz sicher vorliegen. Daran muss er sich halten. Nur wenn Unregelmässigkeiten der Zahlungen vorliegen, könnten berechtigte Nachzahlungen geltend gemacht werden. Besprich "das Ding" erst mal mit Deinem Mann bevor Du Dir weitere Sorgen machst.

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Wenn es sich bei den 10000€ um angemahnte Rückstände handelt, für die ein Titel besteht, kann das Geld selbstverständlich gepfändet werden. Dabei sind die Pfändungsfreibeträge unerheblich. Die Pfändung darf jedoch laufende Unterhaltspflichten nicht gefährden. In eurer Situation würde ich versuchen aussergerichtlich eine Ratenzahlungsvereinbarung zu treffen. Sollte diese nicht zustande kommen, hilft nur der Gang zum RA.

Alle Kinder haben den gleichen Rang. Laufender Unterhalt geht aber vor. GGf sollte Dein Mann sofort dafür sorgen, dass der bisherige Unterhaltstitel für die älteren kinder abgeändert wird. ---> RA !!!!

Wegen der Rückstände müssen die älteren Kids halt noch warten. Ggfls: ---->RA !!!

Kopf hoch! Wenn Dein Mann für 2 Kids in der Familie unterhaltsverpflichtet ist, ist der pfändungsfreie Betrag bei ca. 1620.- €. Auch hier ggfls.: ---> RA !!!!

Ihr bekommt doch ggfls Prozesskostenhilfe.

Kopf hoch, das wird schon. Nur: Am Ball bleiben.

Danke für den guten Beitrag, so ist es nämlich

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Also wenn unser 2 kind da ist können 1620€ gepfändet werden und ihm bleibt ein SB von 950€.

Wird mein Gehalt mit angerechnet???

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@Deborah1986

Nö. Ihm verbleiben 1620.-! Der Rest (was er mehr verdient) kann gepfändet werden. Aber das ist Sache des Einzelfalls. Da muß man argumentieren etc. Nochmals: RA!!

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Die Kinder aus 1.Ehe gehen vor. Danach kommen deine Kids. Es kommt auch drauf an ob und was er verdient. Danach errechnet sich der selbstbehalt. Wenn er kein pfändungsschutzkonto hat,wird das erst mal dich gemacht. Ersollte vorsorglich eins einrichten lassen und dann schnellstmöglich bei gericht alle kinder daufsetzen lassen, es gehen aber nur seine leiblichen (stiefkinder zählen nicht) der rst was drüber ist wird weggepfändet.

Unsere Tochter ist unsere gemeinsames Kind, zudem sind wir verheiratet. Wir haben im Monat zusammen grad mal 1800€

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was für ein Unsinn alle kinder sind unterhaltsrechtlcih gleich, egal aus welcher Beziehung sie stammen.

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schreib doch nicht so einen Unsinn. Kein Kind geht vor, alle sind gleich. Ihr seid schlecht beraten worden. Wer erzählt euch so was?

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