Zwangsvollstreckung bei Hartz 4?

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5 Antworten

Dem Anwalt, der gegen mich den Kostenfestsetzungsbeschuss erwirkt hat
habe ich meinen aktuellen ALG 2 Bescheid vorgelegt und Ihm mitgeteilt,
dass ich gewillt bin zu zahlen. Ich allerdings monatlich nur 1 Euro
übrig habe.

....

eine Ratenzahlungsvereinbarung kann nur zustande kommen, wenn der andere zustimmt

und eine Rate von 1,00 Euro empfindet der andere wohl zu Recht als Ver*rschung .... und hat deswegrn den Gerichtsvollzieher beauftragt

Zahlungswilligkeit sieht anders aus ... vielleicht solltest Du nochmal durchrechnen und eine höhere Rate anbieten und zahlen ...

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Kommentar von gutefrageoliver
09.01.2016, 11:56

Ich habe Ihm am 28.11.15 mitgeteil, dass ich von Alg 2 lebe und ihm das zukommen lassen werde was in meiner finanziellen Macht steht. Bis heute hat der Anwalt mir nicht zurück geschrieben, dass er damit nicht einversanden ist.

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Pfändungen können auch gegen dich erwirkt werden, wenn du Hartz 4 beziehst. Die werden allerdings in der Regel ins Leere gehen, da nuchts zu holen ist. Bei der Kontopfändung gibt es die Besonderheit, dass dieses nur geschützt ist, wenn du bei der Bank ein P-Konto einrichtest (du hast einen Ansoruch darauf). Also solltest du die Umwandlung sobald wie möglich vornehmen. Danach hast du wieder Zugriff auf das Geld.

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Wenn du deine Schuld gemäß Kostenfestsetzungsbeschluß mit 1 € pro Monat abbezahlen willst, dann beweist das sehr deutlich, dass du gar nicht gewillt bist, deine Schulden abzutragen. Wenn der Kostenfestsetzungsbeschluß beispielsweise über € 500 lautet, dann zahlst du 500 Monate = 41,6 Jahre ab. Vermutlich ist der Kostenfestsetzungsbeschluß aber wesentlich höher!

Ich glaube, deine "monatliche Rate" ist eine Verschaukelung des Rechtsanwaltes und soll nur dem Zweck dienen, die Zwangsvollstreckung zu verhindern. Zum Glück funktioniert das nicht in der Weise, wie du es dir vorstellst.

Vereinbare eine ernsthafte und realistische Rate mit dem Rechtsanwalt und du wirst sehen, dass er kooperativ ist. Wenn du ihn aber weiterhin verschaukelst, wird er die Zwangsvollstreckung vorantreiben. Die Zwangsvollstreckungsgebühren zahlst du. Die Angelegenheit wird für dich immer teurer. Deine "Strategie" ist ziemlich dumm. Sorry, ist aber so.

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Kommentar von gutefrageoliver
09.01.2016, 11:23

Mit verschaugeln hat das nichts zu tun. Ich habe auch noch ander monatliche Kosten zu zahlen. Ich lebe am Existensminimum und will auch noch leben.

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Das kommt mir irgendwie komisch vor.. Musst du das an den Anwalt zahlen? Wenn das abgemacht war, dass du in Raten zahlst, wäre die Sache ja gegessen gewesen..?

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Kommentar von gutefrageoliver
09.01.2016, 11:16

Direkt abgemacht war meine Zahlungsmethode nicht. Aber ich habe dem Anwalt, an den ich das Geld zahlen soll einen Brief vor 2 Monaten in die Kanzlei reingereicht, in dem ich mitgeteilt habe, das ich bereit bin zu zahlen und zwar so wie es in meiner finanziellen Macht steht. Ich habe bis heute keinen Brief von ihm erhalten, wo er mir erklärt, dass er mit meiner Zahlungsmethode nicht einverstanden wäre.

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wenn Du mit dem Beschluss nicht einverstanden bist, eine Änderung hättest haben wollen, wäre das Gericht zuständig.. das hättest Du gleich machen müssen oder innerhalb von 2 Wochen

seit 2012 können säumige Zahler sich ein Pfändungsschutzkonto einrichten lassen

Privat-Post muß nicht gelesen und auch nicht beantwortet werden

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