Zwangsversteigerung Miteigentumsanteil am Grundstück

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Sie erwerben mit dem Zuschlag im Prinzip eine "Eigentumswohnung" hier jedoch in From eines Einfamilienhauses. Diese Form der Teilung wird häufig dann gewählt, wenn GfZ und GrZ keine Grudnstücksparzellierung zugelassen haben. Reden Sie vor allen Dingen mal mit dem anderen Miteigentümer, bevor sie sich auf ein solches "Abenteuer" einlassen. Da erfahren Sei dann einiges mehr über das Objekt Ihrer Begierde! Im Übrigen sollte es sich aus der Objektbeschreibung ergeben, dass dieseer 1/2-anteil tatsächlich aus dem Sondernutzungsrecht an dem Einfamilienhaus unter Auschluß der übrigen Miteigentümer handelt und nicht nur um eine 1/2-anteil am Miteigentum; sonst müssen Sie später noch mit dem verbleibenden Miteigentümer im gleichen Haus leben, "von seinem Tellerchen essen und in seinem Bettchen schlafen" - stellen Sie sich vor, der wäre "potthäßlich" und nicht halb so schön wie "Schneewittchen"!

So wie ich das aus dem Gutachten herauslese, bezieht sich dieser MEA auf die Gebäude- und Freifläche zur Hälfte.

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@schelm1

Verstehe ich jetzt so, dass jeder sein eigenes Haus hat aber sich den Rest teilen muss.

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@Busenschreck

Lesen Sie die Teilungserklärung und achten Sie darauf, wer im Grundbuch als Eigentümer im Wohnungsgrundbuch eingetragen ist! Stehen darin zwei oder mehr Personen als Eigentümer des Wohnungsneigentum, so ist von einer Teilungsversteigerung zur Aufhebung dieser Gemeinschaft auszugehen. Bei einer solchen Versteigerung kann nur ein Anteil am Wohnugsneigetum zur Versteigerung gelangen oder die gesamte Wohnung. Das sollten Sie klären, bevor Sie mitsteigern.

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Auflassungsvormerkung nach Festsetzung der Zwangsversteigerung

Hallo zusammen,

wir sind daran interessiert eine Wohnung in einer Zwangsversteigerung zu ersteigern. Die Wohnung hat einen Verkehrswert von 120TSD , Termin zur Zwangsversteigerung ist Ende Sept.

Wir waren Ende Juli beim Amtsgericht und hatten Einblick in das Verkehrswertgutachten, inklusive in die Auszüge aus dem Grundbuch. In der Abt II war hier auf 3. Rang die Zwangsversteigerung eingetragen (Eintrag bereits im März), auf dem 4. Rang eine Auflassungsvormerkung, die Mitte Juli, also ein paar Tage bevor wir Einblick in die Akte nahmen, eingetragen wurden. In der Abteilung III war neben der Grundschuld der Noch-Eigentümer bereits eine Grundschuld von 137TSD des Begünstigten aus der Auflassungsvormerkung eingetragen (an 2. Stelle, nach der Grundschuld des Noch-Eigentümer, ebenfalls datierend von Mitte Juli).

Ich habe daraufhin bei dem zuständigen Beamten nachgefragt, ob die Wohnung nun verkauft sei, oder es doch zur Zwangsversteigerung kommt, dies konnte er mir allerdings nicht beantworten. Er sagte, wir sollen die Woche vor dem Zwangsversteigerungstermin (25.09.) nachschauen, ob die Zwangsversteigerung noch im Internet sei. Bisher ist das Objekt auch weiterhin als Zwangsversteigerung gelistet.

Da wir Laien sind, würden wir gerne Eure Meinung dazu hören.

Wie ist hier die Rechtslage? In welchem Fall kommt es zur Zwangsversteigerung, in welchem Fall kommt es nicht dazu?

Falls es zur Zwangsversteigerung kommt, was passiert mit der Auflassungsvormerkung in Abtl. II und den Grundschulden aus Abtl III?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!

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Zwangsversteigerung ohne Gläubiger. Ist irgendwas faul dran?

Hallo zusammen, meine Frau und ich schauen uns um ein Häuschen. Inzwischen sind wir auf eine Zwangsversteigerung sehr interessiert. Das EFH ist nicht einmal 10 Jahre alt, sieht prima aus und das ist auch vom Gutachten bestätigt. "Wie üblich" wurde dem Gutachter keine Innenbesichtigung erlaubt.

Wir hatten uns in den letzten Monaten schon um ein Paar "standard-Versteigerungen" interessiert und es lief immer so: die Bank will ihr Geld haben --> Eigentümer ist überschuldet --> Zwangsversteigerung). In so einem Fall konnte man sich wenigstens im Kontakt mit der Gläubigerbank setzen.

Diesmal ist das Verfahren aber anders: das Amtsgericht hat uns gesagt, dass es keine Gläubiger gibt. Das Haus wurde direkt vom Eigentümer versteigert.

Das fanden wir sehr unüblich, deswegen fragen wir uns, aus welchen Gründen könnte ein Besitzer sein Haus aus diesen Wege los kriegen wollen. Vielleicht hat das Haus Baumängel und könnte sich auf dem freien Markt schlecht verkaufen? Oder welche andere Gründe könnte es haben? Sollen wir uns trauen?

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Zwangsversteigerung,insolvenz

Mein Grundstück ist am 26.01.2011 versteigert wurden,am 27.01.2011 kam der neue Besitzer und sagte entweder alles oder gar nichts mehr vom Grundstück runternehmen.

Wir haben dann gesagt gar nichts mitnehmen.Jetzt das Problem wir haben noch ein Auto auf dem Grundstück stehen es ist stillgelegt ,hat einen Motorschaden lebt schon (innen),und darf nicht von uns fortbewegt werden da es in die insolvenzreingefallen ist.Jetzt möchte der neu Besitzer des Grundstückes das wir das Auto entfernen wir wollen es aber nicht.Wer hat jetzt das Problem wir oder er?

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