Zwangsversteigerung Mehrfamilienhaus wegen 6400 EUR, was nun?

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Grundsätzlich scheint der Vorgang richtig. Wenn die beiden Schwestern das Eigentum gemeinschaftlich ohne Teilungserklärung innehaben, liegt hier eine sogenannte GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) vor. Dementsprechend ist es für den Gläubiger unerheblich, welchen Schuldner er für die Eintreibung aussucht. Der von Dir geshcilderte Betrag erscheint aber im Verhältniss zu der Immobilie lächerlich gering. Da der Energieversorgung mit diesem Betrag eine Zwangsversteigerung anstrebt, und die Hausbank eine Hypothekenaufstockung verweigert, erscheint mir das ganze etwas getürkt. Da hat es wohl jemand auf das Haus abgesehen. Das was jetzt wahrscheinlich als nächstes droht, ist die Kündigung der Hypothek. Sowas wird gerne im Dominoeffekt gemacht, um den Schuldner mal richtig platt zu machen. Nun hilft nur noch Zeit. Als erstes, egal was passiert, ihr zahlt jetzt monatlich 200,--€ an den Energieversorger, damit die schuld geringer wird. Wenn die Hypothek gekündigt wird, werdet ihr dem widersprechen, und auch da die Raten weiter bezahlen. Zusätzlich werdet ihr Euch einen Anwalt suchen. Der soll gegen alles und jedes Einspruch oder Widerspruch einlegen. Insbesondere auch über den Verkehrswert der durch einen Gerichtsgutachter festgestellt wird. Eine Zwangsversteigerung kann man bis zu 5 Jahren verzetteln. 5 mal 12 Monate mal 200,-- € = 7.400,-- € abbezahlt.

Ich hoffe nicht, dass Du Recht hast, aber das Gleiche kam mir auch schon in den Sinn. Wir leben in einer mittleren Kleinstadt zwischen Düsseldorf und Köln, da kennt jeder, jeden. Baugrundstücke gibt es hier kaum noch und sind sehr begehrt. Der Gutachter war schon da und die Widerspruchsfrist ist schon abgelaufen. Wir sahen keine Notwendigkeit zum Widerspruch, da zu diesem Zeitpunkt unsere Hausbank sich noch kooperativ gezeigt hat.

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@Swiftsoul

Ist egal immer wieder Widerspruch und Einspruch gegen alles und jedes.

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@Taflie1961

Vielen Dank für den Stern, ich drücke Euch die Daumen das alles gut geht.

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@Taflie1961

Sieht nicht gut aus, inzwischen steht der Zwangsversteigerungstermin fest: 28.07.2011 ( http://www.zwangsversteigerung.eu/Deutschland/Nordrhein-Westfalen/AG-Langenfeld/0021-K-0070-2009 ). Die RheinEnergie AG bleibt bei der Zwangsversteigerung, selbst eine Ratenzahlung von EUR 300.- mtl. haben sie abgelehnt.

Da wirkt die RheinEnergie Stiftung Familie, wie eine Farse auf mich, statt zu helfen setzen sie lieber eine 67 jährige mit 450.- Rente, eine behinderte Frau mit ihrem Sohn und weitere Familienmitglieder auf die Strasse.

 

 

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Stecken der Energieversorger und die Bank unter einer Decke? Wegen 6400 eine Zwangsvollstreckung einzuleiten bei eurem Angebot ist absolut lachhaft. Ruhig Blut bewahren, evtl. Schuldnerberatung aufsuchen u/o Anwalt und mal zu einer anderen Bank gehen und nachfragen, ob die euch aufnehmen. Das könnte eure Bank zum Einlenken bewegen, weil die nämlich nicht gerne Kunden verlieren.

Danke, ich versuche ruhig zu bleiben, hab' aber seit Tagen kein Auge mehr zugetan. Ich hoffe nicht, dass es eine abgekartete Sache ist, ausschliessen kann ist es aber auch nicht. Die Leute kenne sich hier untereinander.
Schuldnerberatung suchen wir als nächstes auf, eine neue Bank suchen wir auch. Vielleicht einen Tipp für eine Bank?

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Ich glaube auch dass Du da was nicht richtig mitbekommen hast. Wenn Deine Tante alleine den Energieliefervertrag mit dem Stromversorger hatte (und so stellst du es ja dar) dann ist sie auch alleiniger Schuldner der 6.400 Euronen. Auf der anderen Seite ist sie aber Eigentuemer des Hauses zusammen mit Deiner Mutter. Der Glaeubiger (Stromversorger) kann nur in das Eigentum Deiner Tante pfaenden (in ihren Miteigentumsanteil am Haus), nicht aber in das Eigentum Deiner Mutter. Deine Mutter kann "Drittwiderspruchsklage" erheben (766, 771 ZPO, aber hier sollte wohl dann doch ein Anwalt ran) Vielleicht aber hatten ja Deine Tante und Deine Mutter als Gesamteigentuemer des Hauses ja einen gemeinschaftlichen Vertrag mit dem Stromanbieter? Welcher Name stand denn auf den Rechnungen? Dann waeren sie Gesamtschuldner und somit wuerden sie beide mit ihrem Eigentum herhalten muessen. Und: Wie ist es denn so weit gekommen? Nach den Mahnungen muss es doch wenigstens einen Mahnbescheid, dann einen Vollstreckungsbescheid und dann wenigstens einen Besuch des Gerichtsvollziehers gegeben haben, oder? Und niemand von den 4 Erwachsenen im Haus hat was davon gemerkt? Hm... jedenfalls glaube ich, dass, wenn ueberhaupt, hier nur noch ein Anwalt helfen kann. Der Vorschlag mit dem Bankwechsel ist uebrigens nicht so schlecht, wenn Eure Hausbank warum auch immer nicht mal so einen kleinen Kredit rausruecken will. Wenn Ihr ein Einkommen von zusammen 2.800 Eur habt, kriegt Ihr das Geld doch schon fast mit Euren Dispo's zusammen, oder? Wie gesagt, falls das richtig ist, dass Deine Tante alleine der Schuldner ist und das Haus aber Deiner Tante UND Deiner Mutter gemeinsam gehoeren, siehts nicht sooo schlecht aus. Nur, Ihr muesst halt was unternehmen. Falls Du noch mehr lesen willst, google mal "Zwangsvollstreckung in das Eigentum Dritter" oder auch "Pfaendung bei Gemeinschaftseigentum". Viel Glueck jedenfalls.

Meine Tante hat einen eigenen Stromanschluss, der nur auf ihren Namen lief. Da meine Mutter und meine Tante eine Erbengemeinschaft bilden, ist jeder für die Schulden des anderen haftbar, sofern es die Masse auf der Erbengemeinschaft betrifft.

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