Zwangsversteigerung / Umwandlung der Grundschulden in Eigentümergrundschuld

1 Antwort

Mit einer Löschungsbewilligung kann nur die Fremdgrundschuld an sich zur Löschung gebracht werden. Dafür wäre aber die Zustimmung aller Miteigentümer des Grundstücks erforderlich. Der Rückgewähranspruch umfasst im Regelfall auch ein Wahlrecht auf Rückübertragung der Fremdgrundschuld, wodurch sie zur Eigentümergrundschuld werden würde. Aber auch hier müsste deine Ex mitwirken. Es gibt auch Ansichten, die in der Erteilung einer Löschungsbewilligung die Einwilligung des Noch-Inhabers zu Verfügungen jeglicher Art über die Grundschuld durch den Eigentümer sehen. Ob das zuständige Grundbuchamt das mitmacht, lässt sich aber nicht vorhersehen. Was hat das ganze mit einer Zwangsversteigerung zu tun? Die wird im Titel erwähnt, aber im Text dann nicht mehr.

Zwangsversteigerung. Was gehört zur Wohnung und was gehört zum mitersteigerten Zubehör?

Hallo zusammen. Wir haben vor kurzem eine Eigentumswohnung ersteigert,in der der vormalige Eigentümer selbst gewohnt hat. Die Räumung wird denke ich soweit problemlos verlaufen. Der ehemalige Eigentümer hat in der Wohnung neue Armaturen und vor allem einen hochwertigen Durchlauferhitzer eingebaut. Für den Durchlauferhitzer will er nun Geld von uns sehen, da er ihn ansonsten ausbaut. Ist das rechtens? Nach meiner Auffassung ist der Durchlauferhitzer fest mit der Wohnung verbunden, wie z.B Waschbecken, sollte aber mindestens zum mitersteigerten Zubehör gehören. Kann der Ex-Eigentümer das Ding ausbauen oder ist er durch den Zuschlag in unseren Besitz übergegangen?

...zur Frage

Was passiert mit den nicht valutierten Grundschulden bei der Teilungsversteigerung?

Hallo, was passiert mit den nicht Valutierten Grundschulden(alles komplett zurückbezahlt an die Banken) nur nicht löschen gelassen? Zur erklärung: Erbengemeinschaft 3Pers. Verstritten. Es kommt zur Teilungsversteigerung.

Es bekommt einer den Zuschlag für Summe rein fictiv 250.000Euro. Was muß er letztendlich unter dem Strich bezahlen(auf Grundschuld bezogen)??

Vielen Dank schon mal!!

...zur Frage

Auflassungsvormerkung nach Festsetzung der Zwangsversteigerung

Hallo zusammen,

wir sind daran interessiert eine Wohnung in einer Zwangsversteigerung zu ersteigern. Die Wohnung hat einen Verkehrswert von 120TSD , Termin zur Zwangsversteigerung ist Ende Sept.

Wir waren Ende Juli beim Amtsgericht und hatten Einblick in das Verkehrswertgutachten, inklusive in die Auszüge aus dem Grundbuch. In der Abt II war hier auf 3. Rang die Zwangsversteigerung eingetragen (Eintrag bereits im März), auf dem 4. Rang eine Auflassungsvormerkung, die Mitte Juli, also ein paar Tage bevor wir Einblick in die Akte nahmen, eingetragen wurden. In der Abteilung III war neben der Grundschuld der Noch-Eigentümer bereits eine Grundschuld von 137TSD des Begünstigten aus der Auflassungsvormerkung eingetragen (an 2. Stelle, nach der Grundschuld des Noch-Eigentümer, ebenfalls datierend von Mitte Juli).

Ich habe daraufhin bei dem zuständigen Beamten nachgefragt, ob die Wohnung nun verkauft sei, oder es doch zur Zwangsversteigerung kommt, dies konnte er mir allerdings nicht beantworten. Er sagte, wir sollen die Woche vor dem Zwangsversteigerungstermin (25.09.) nachschauen, ob die Zwangsversteigerung noch im Internet sei. Bisher ist das Objekt auch weiterhin als Zwangsversteigerung gelistet.

Da wir Laien sind, würden wir gerne Eure Meinung dazu hören.

Wie ist hier die Rechtslage? In welchem Fall kommt es zur Zwangsversteigerung, in welchem Fall kommt es nicht dazu?

Falls es zur Zwangsversteigerung kommt, was passiert mit der Auflassungsvormerkung in Abtl. II und den Grundschulden aus Abtl III?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!

...zur Frage

Wielange hat der räumungstitel nach zwangsversteigerung Gültigkeit gegenüber dem ehemaligen Eigentümer?

...zur Frage

Freigabe nicht valutierender Grundschulden durch eine Bank

Hallo,

es geht um eine Zwangsversteigerung. Im Grundbuch sind einige beispielhafte Grundschulden eingetragen:

  1. 10.000
  2. 20.000
  3. 30.000
  4. 40.000

1-4 sind alles Grundschulden die zu einer einzigen Bank Y gehören. Gläubiger X hat bereits die nicht mehr valutierenden Grundschulden inkl Rückgewähr usw gepfändet. Von den eingetragenen 100.000 Grundschulden valutieren nur noch 45.000. Gläubiger X verlangt die Freigabe der nicht mehr valutierenden und von ihm gepfändeten Grundschulden, jedoch weigert sich die Bank Y diese freizugeben. Welche Möglichkeiten hat der Gläubiger um die Freigabe zu erwirken?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?