Zwangsstörung: Therapie?

6 Antworten

Hallo Alisdeh!
Ein bisschen erinnere ich mich noch an frühere Fragen von dir in diesem Zusammenhang...
Es freut mich, dass es für dich offensichtlich gut läuft!
Warum sich viele schwerer tun? Das lässt sich kaum eindeutig sagen ...
Du kannst ja mal deine Therapeuten dort fragen, weil die eher den direkten Vergleich haben mit den Mitpatienten. Aber ich nehme an, dass auch sie nur Vermutungen äußern können. Beispielsweise, dass die neuronalen Aktivitäten unterschiedlich intensiv und vernetzt sind, dass bestimmte Zwänge hartnäckiger sind als andere, dass es auf die Dauer ankommt etc. etc.
Alles in allem: Freu dich über DEINE Fortschritte, und frag ruhig auch mal nach, wie es mit 'Rückfällen' ausschaut, damit du im Falle eines Falles besser 'gewappnet' bist.
Gute Wünsche für dich!

Vielen Dank!

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Nun, du beschäftigst dich mit deinen Problemen nicht erst seit "gestern". Dabei kommt es auch auf die Imagination und Antizipation an. Das katathyme Bilderleben nach Leuner basiert maßgeblich auf Vorstellungsvermögen. Bei "animal farm" isses nicht viel anders. 

Der Wille, mitzuarbeiten, ist eine Grundvoraussetzung.

Lasse dich trotzdem nicht blenden. In der Klinik bist du in einem geschützten Rahmen. Die eigentliche Herausforderung wartet draußen, wenn du wieder zuhause bist. Erst da wirst du wissen, wie weit du wirklich bist.

Ich bin hier zwar durchaus geschützt, aber meine Zwänge habe ich bisher eigenständig abtrainiert. Natürlich ist es noch sehr instabil, aber es funktioniert.

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@alisdeh

Sicher funktioniert es. Trotzdem ist es wie bei einer Ausbildung. Richtig arbeiten lernt man erst im richtigen Arbeitsprozess.

Bleibe trotzdem dran. Es ist gut, dass du motiviert bist. Man lebt freier, wenn man seine Phobien weitestgehend ablegen kann.

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