Zwangsstörung nach 4 Wochen Therapie fast weg?

11 Antworten

Seit 4 Wochen stellst du Fragen, die sich Menschen ohne Zwangsgedanken gar nicht stellen. Noch am 1. 3. 2017 hast du Angst, eine Krankheit zu bekommen, weil deine Psychologin nicht Dienst hat. Deine Meinung, schneller gesund zu sein als die "anderen" ist auch ein Trugschluss. 

Bis du im selbständigen Leben und an einem Arbeitsplatz langfristig ohne Angst deine Wege gehen kannst, wird es wohl noch ein paar hervorragender therapeutischer Interventionen brauchen.

Es wäre schon mal ein grosser Schritt, wenn du alles essen und trinken könntest, ohne Angst vor Krankheiten. Bis du mit schwitzenden Menschen im Club fröhlich abtanzen kannst, wird es noch einige Zeit dauern.

Schau mal am Oktoberfest, was da die Leute alles machen, essen, trinken, knutschen mit fremden und übergeben sich auch noch häufig in der Wiese. Trotzdem sind die am nächsten Tag nicht "erkrankt", sondern haben nur einen ausgewachsenen Kater, wie man die Folgen von zu viel Alkohol allgemein nennt.

Du siehst, Milliarden von Menschen erkranken nicht an dem, was du täglich befürchtest. Das ist doch eine gute Wirklichkeit, die du auch für dein Leben anwenden kannst.

lieben Gruss  mary

Naja, ich freue mich total für dich, aber sei nicht zu hochmütig.

Oftmals erleidet man Rückschläge.. Ich will dich nicht demotivieren, ich
will nur nicht, dass du von einem plötzlichen Rückschlag zu hart getroffen wirst. Also das nur im Hinterkopf behalten!

In einer Klinik war ich nie, aber habe "immerhin" Depression und eine Sozialphobie und kann deshalb vielleicht etwas mitreden.

Warum, wieso, weshalb spielt eigentlich keine große Rolle. Für dich war die
Zwangstörung extrem schlimm, aber du warst hochmotiviert und hast hart
gekämpft und an dir gearbeitet und tust es immer noch. Nur weil es
"schnell" besser wurde, heißt es nicht, dass deine Zwangsstörung nicht
schlimm, oder nicht echt war - falls dir das jemand einreden will.

Ich bin zwar auch sehr motiviert, gerade im Hinblick auf meine
Sozialphobie, aber das dauert.. Manchmal werden einzelne Situationen
auch besser (wie zum Beispiel Einkaufen gehen oder auf der Arbeit mit
Mitarbeitern telefonieren) und dann gibt es wieder Phasen, in denen es
mir so schwer fällt. Dann denke ich mir, dass ich doch schon so viel
Übung hatte und warum ich jetzt wieder wie gefühlt am Anfang steh.

Lasse dich nicht zu sehr verunsichern oder beängstigen. Die Therapie würde
ich auf alle Fälle weitermachen. Nur weil etwas "gut" zu scheinen
scheint, heißt es nicht, dass man noch lange keine Hilfe braucht bzw. es
nicht weiter helfen würde. Bin schon seit zwei Jahren in Therapie und
ja habe viel dazu gelernt und kann mich auch selbst gut reflektieren,
aber dennoch ist die Therapie eine gute Stütze. Also in dem Hinblick
nichts überstürzen :)
Wenn plötzlich und zu schnell die Hilfe wegfällt, dann kann das Problem auch wieder hereinbrechen.

Hm.. sehr aufmunternd war diese Antwort wohl nicht, aber ich lasse es trotzdem mal so stehen.

Liebe Grüße :)

"Wahre Stärke bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen!" In dem Sinne, gib nie auf :)

Ich gratuliere Dir auch. Das ist eine tolle Leistung. Du bist mit der richtigen Motivation rangegangen. Ja, auch bei solchen Krankheiten hilft der Wille und Motivation. Zwangsstörungen sind ja Verhaltensmuster. Man kann diese durchbrechen und ändern. Da wir alle sehr unterschiedlich sind, haben wir auch ganz unterschiedliche Wege und Zeiten eine Störung oder Krankheit zu heilen. Bei Dir ging es ganz schnell. Wirklich Klasse. Am besten Du grübelst nicht darüber nach, warum und weshalb sondern genießt es und nutzt nun den Freiraum für die Dinge, die Dir wichtig sind. Ich denke wichtig, ist das man nun neue Orientierungen hat, und tägliche Aufgaben, denn ich könnte mir vorstellen, dass nach so einer Krankheit, die plötzlich weg ist, auch eine Leere entstehen kann. Weil man auf einmal so viel Zeit und Freiraum hat. Aber sicher, weißt Du was Du willst und was Du jetzt mit dieser neuen Situation anfangen kannst, wenn die Störungen Dich endlich nicht mehr daran hindern, Dich um Deine Ziele und Wünsche zu kümmern. Alles Gute für Dich!

Welche Voraussetzungen/Begründungen sind erforderlich für einen Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik‎?

Hallo!

Ich habe gestern versucht, meiner Mutter (bin weiblich, 20, und lebe noch zu Hause) beizubringen, dass ich einen Klinik-Aufenthalt in Betracht ziehe, um meinen unerklärlichen vielen Ängsten arbeiten zu können (litt bis vor zwei Jahren unter Magersucht - bin OHNE Therapie wieder raus gekommen), zu Hause können diese starken Antriebsschwächen und Enttäuschungen schlecht aufgefangen werden, denn nach jedem Streit quälen mich schlimme Gedanken, weil ich es nicht ertrage und mich verloren fühle! Seit Ende meiner Ausbildung letzten Sommer isoliere ich mich mehrheitlich, gute Freundinnen gibt es fast keine mehr!

Leider hat meine Mutter als erstes klar gestellt, dass ich mich damit nicht vor der Arbeitsuche drücken könne (war aber bereits vor und während meiner Ausbildung bis letzten Sommer extrem angespannt und hatte oft Angst - weinte viel gegen Ende der Ausbildung)! Ich habe meiner Mutter gestern versucht zu erklären, dass ich so unsicher bin im Entscheidungen treffen, weil ich die Befürchtung habe, nicht ernst genommen zu werden, denn ich denke, dass ich auf die ganze Verwandtschaft einen relativ gefestigten, lebensfrohen, zwar sensiblen und manchmal etwas lustig verwirrten, aber doch zuversichtlichen und heiteren Eindruck mache, gerade weil ich viel und gerne rede und lache....

Meine Eltern kämpfen momentan (verständlicherweise) knallhart dagegen an, gegen den Gedanken, dass ich alleine nicht weiterkomme, dass es eben nicht soooo einfach ist für mich, "einfach raus zu gehen, Arbeit und Freunde zu finden, einfach selbstständig zu sein", so wie sie meinen. Ja, Ich alleine bin für mein Glück verantwortlich, aber muss man sich schämen, wenn man für die Eigeninitiative und Motivation professionelle Hilfe benötigt bis es (hoffentlich bald) alleine weitergehen kann?!

Nur reden alle zwei Wochen in einer Psychotherapie hat mir bisher nichts gebracht, ich bin an einem Punkt, an dem ich wirklich nicht mehr weiter weiss.....Einerseits wird mir ständig eingetrichtert, ich sei nicht normal, viel zu sensibel und labil, und auf der anderen Seite regt sich gerade meine Mutter immer schrecklich darüber auf, sobald ich von Hilfe spreche! Von meinen SUIZID-FANTASIEN (teilweise ernsthaft und beängstigend) weiss sie noch gar nichts! Das macht mir zusätzlich Angst, denn sie führt mir auch deutlich vor Augen, was ich in diesem Alter eigentlich schon hätte erreicht haben sollen.....

Hinzu kommen die Zweifel an der Aufnahme, da ich schon fast heiter wirke und bisher immer davon ausgegangen bin, dass nur akut gefährdete Menschen stationär untergebracht und auf dem ersten Weg therapiert werden....ich will mich ja nicht einbunkern oder verhätscheln lassen; mir ist klar, dass so ein Klinikaufenthalt mir vielleicht das Gefühl geben könnte, alles abbrechen zu wollen!

Mir ist aber klar, dass ich in meinem gewohnten Umfeld nicht gegen meine vielen Ängste, Selbstzweifel, starken Emotionen, Einsamkeit und gegen meine starke Versagensangst ankomme! DANKE

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