Zwangsgeld verhängt wegen Steuererklärung - kann ich trotzdem noch nachreichen?

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Mit dem Zwangsgeld will das Finanzamt eine bestimmte Leistung erzwingen. Wenn die Leistung erbracht wurde, bevor das Zwangsgeld bezahlt wurde, ist die Zwangsmaßnahme überflüssig geworden. Das Zwangsgeld wird aufgehoben. Die Idee mit der Ausrede "Auf dem Postweg verloren gegangen" finde ich nicht so prickelns. Warum hast Du das nicht schon nach der 1. Erinnerung geltend gemacht?

Danke für den Stern Helmuthk

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Wenn die Steuererklärung vor Fälligkeit der Zahlung des Zwangsgeldes beim FA eingeht, wird der Vollzug des Zwangsgeldes ausgesetzt. Allerdings müsstest du mit der Festsetzung eines Verspätungszuschlages rechnen, da die Steuererklärung ja sowieso zu spät eingegangen ist.

ja das würde Sinn ergeben, da ich aber unter des Freibetrages von ca. 8000 € bleibe, würde ich weder Steuern zahlen noch was kriegen, ich glaub in dem Fall bleibt der Zuschlag bei null.

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Mit dem Zwangsgeld soll die Abgabe der Erklärung erzwungen werden. Wenn die Erklärung abgegeben ist, bevor das Zwangsgeld bezahlt wird, dann wird das Zwangsgeld grundlos und ist aufzuheben, da es seinen Zweck erfüllt hat.

Einkommensteuererklärung Nebengewerbe 2 Jahre nach Geschäftsaufgabe - was soll ich tun?

Ich habe meine Einkommenssteuererklärung, aus nichtselbstständiger Arbeit, dieses Jahr bereits abgegeben und den Bescheid auch erhalten. Durch einen Wohnortwechsel, ging die Erklärung an ein anderes Finanzamt (Süd). Bereits im Vorfeld schrieb mich mein anderes Finanzamt (Land) an und wollte Wissen, da es meine Unterlagen weiterleitet, ob Einnahmen aus dem Nebengewerbe bestehen. Ich hatte 3 Jahre zuvor ein paar Monate als freier Honorardozent gearbeitet, aber 2013 bereits die vollständige Geschäftsaufgabe erklärt, mit Formular durch den Steuerberater. Dieses schickte ich auch dem Sachbearbeiter und erklärte ihm es bestünden keine Einnahmen, wegen Geschäftsaufgabe. Soweit so gut! Mein Steuerbescheid kam dann vom Finanzamt (Süd) aus nichtselbstständiger Arbeit.

Wochen später erhielt ich den Standardbrief von meinem alten Finanzamt. Reichen Sie die Einkommensteuer ein §25 (3) EStG und 56, 60 EStDV. Hinten auf dem Formular kreuzte ich an, dass ich bei einem anderen Finanzamt geführt werde und ich dort auch die Steuer abgegeben habe (auch Steuernummer) habe ich angegeben. Dann kam nichts zurück...soweit so gut.

Nun bekomme ich nochmals die Aufforderung mit Androhung einer Schätzung, wobei ich das Gewerbe längst aufgegeben habe. Die Frage ist nun was soll ich tun? Welche Formulare muss ich nun nachreichen oder wie mache ich denen klar, das ich längst nicht mehr dieses Nebengewerbe betreibe?

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