Zwangsexmatrikuliert und jetzt in Horror-Ausbildung gefangen

8 Antworten

Solche Firmen sind leider nicht mehr die Ausnahme, sondern werden leider immer mehr zur Regel. Du solltest deine Entscheidung vielleicht von deinen schulischen Leistungen in der Berufschule abhängig machen. Wenns dort trotz mangelnder oder fehlender betrieblichen Ausbildung sehr gut läuft, dann solltest du das durchziehen. Dein abgebrochenes Studium macht sich in einem Lebenslauf schon mal sehr schlecht. Mit einem hervrragenden kfm. Abschluss kannst du das wieder kompensieren. Ein abgebrochenes Studium PLUS eine abgebrochene Ausbildung.... Das ist wirklich denkbar ungünstig.

Achja.. Wenn das schulisch SEHR GUT läuft, dann kannst du ja auch über eine Ausbildungszeitverkürzung nachdenken. Eine solche Zielsetzung könnte auch zu deiner weiteren Motivation beitragen.

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@Vienna1000

Durch mein Abi ist mein Ausbildungsvertrag eh schon auf 2,5 Jahre festgelegt und die Möglichkeit, auf 2 Jahre zu verkürzen, besteht auch. Das hält mich wirklich über Wasser, dass ein Ende in Sicht ist.

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@LissyKa

Die Prozedur der Abschlussprüfungen zieht sich ja auch noch über ein paar Monate und deine Ausbildung ist mit dem Tag der mündlichen Prüfung auch vorbei. Also reduzieren sich die 2 Jahre in dem Fall nochmal. Und das sollte eigentlich auszuhalten sein. Kümmere dich intensiv um die "Theorie" und lass den Mist in der Firma "an dir vorbeirauschen" .... :-)

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Ich würde das nicht von der Firma abhängig machen, sondern von deinem Berufsziel. Du könntest jetzt noch 2 Jahre die Zähne zusammenbeissen und hättest dann wenigstens schon einmal einen Abschluss in der Tasche. Wenn es wirklich das ist, was du willst, heißt es: Augen zu und durch. Wenn aber klar ist, dass du sowieso lieber studieren willst, würde ich die Ausbildung nicht abschließen - Firma hin oder her. Das wäre nur verschwendete Zeit. Je nachem in welche Richtung du willst, kannst du dir sicherlich einiges aus deinem alten Studium anrechnen lassen und gleich in ein höheres Semester aufsteigen. Allerdings müsstest du bei einem erneuten Studium erst einmal die Finanzierung klären. Nach deinem bisherigen Ausbildungsweg hast du keinen Anspruch mehr auf Unterhalt und wenn dein erstes Studium mit Bafög gefördert wurde, fällt auch das weg.

Um das mal zu sagen (ohne die Hintergründe zu kennen in deinem speziellen Fall): Jeder kann durch eine Prüfung fallen, das heißt noch lange nicht, daß er kein Durchhaltevermögen hat oder nicht geeignet sei. Und schließlich hast du dich schnell wieder gefangen und dir als Alternative eine Ausbildungsstelle gesucht, wo andere erst mal Trübsal blasen würden. Manchmal bringen einen die Umstände nun mal dazu, daß man keinen super geraden Lebenslauf hat.

Dennoch würde ich sagen, da ein Ende ja absehbar ist: zieh die Ausbildung durch, damit du erst mal was sicher hast. Danach kannst du ja immer noch überlegen, eventuell nebenbei zu studieren oder so.

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