Zwangseinweisung, richterlicher Beschluss abgelaufen - Selbstentlassung?

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4 Antworten

sollte richterlicher Beschluss abgelaufen sein und die Ärzte haben diesen auch nicht verlängern lassen kann sie wenn sie dafür unterschreibt sich selbst auf eigenes Risiko entlassen.
Wie du schon erwähnt hast kann niemand gegen seinen Willen eingesperrt werden wenn die Gefährdung für sich selbst oder andere ausgeschlossen werden kann. Ansonsten Rechtsanwalt einschalten


Der Ärzte wollen diesen jetzt verlängern (oder haben es schon), das ist das Problem...

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Nun ist es Freiheitsberaubung, die Ärzte und Pfleger machen sich strafbar. 

Wenn Deine Freundin Ihre Sachen packt und sagt, sie will jetzt gehen, müssen sie sie freilassen. 

Am besten kündigt sie es an im beisam von mindestens 2 Beschäftigten der Klinik und stellt sich vor die Tür zum Ausgang der Station und fordere laut jetzt zu gehen. Dann will sie sofort den Arzt sprechen. 

So bekommt sie die Aufmerksamkeit anderer Patienten und hat Zeugen!

wenn der richterliche Beschluss abgelaufen ist, kann sie sich selbst entlassen. Wenn die Ärzte dies aber als selbst- oder fremdgefährdent einschätzen kann sehr schnell ein neuer Beschluss erwirkt werden. Das kann ein blöder Kreislauf sein. Wie sicher seit ihr, dass sie sich nicht nur deshalb stabiler fühlt, weil sie eben 3 mal täglich diese Medikamente bekommt?

Ziemlich sicher! Sie würde sich selbst oder andere auch 100%IG nicht in Gefahr bringen. Das war ja auch nie der Grund. Sie kam ja wegen Angstzuständen dorthin. 

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@Anonymmm5432

Angstzustände können sehr schnell selbst- oder fremdgefährdent werden. Gibt es eine Möglichkeit das sie sich ausserhalb der Klinik von einem Psychiater sofort weiter betreuen lässt? Sie sollte die Medikamente erst mal weiter nehmen und dann langsam absetzen und dabei sehen wie es ihr geht. Auch wenn es vielleicht gerade kein schöner Zustand ist, kann der Zustand noch schlimmer werden, wenn man jetzt unbedacht handelt.

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@Sanja2

Ja sie würde auf jeden Fall einen Psychiater in Anspruch nehmen, um dort rauszukommen. Aber die Klapse lässt sie ja gar nicht erst gehen... angehört bzw ernst genommen wird sie dort auch nicht richtig 

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Auch wenn der "Unterbringungsbeschluss" abgelaufen ist, können die Ärzte sie, wenn sie eine erheblich selbst-oder fremdgefärdung sehen, sie noch in der Klinik belassen, müssen sich aber umgehend darum kümmern, dass ein neuer richterlicher Beschluß erwirkt wird.

Wenn das absehbar war verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum man das nicht direkt an den Erstzeitraum anschliessend gemacht hat.

Wenn sie damit Probleme hat, ich kenne die Probleme deiner Freundin nicht, aber ich weiss, dass die Zustände in geschlossenen Psychiatrien teilweise wirklich unhaltbar sind, gibt es den "Verein gegen Gewalt in der Psychiatrie".

Einfach mal googeln, die helfen euch weiter.

FG.

Raider

Eigentlich war sie ja nie selbst-oder fremdgefährdend, sie hhatte lediglich Angst und war verwirrt als sie eingeliefert wurde. Eine Gefahr ging nie von ihr aus. 

Also wie können die Ärzte sich erlauben, den Beschluss jetzt wahrscheinlich zu verlängern ?

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@Anonymmm5432

Ich würde mir einen guten ambulanten Psychiater suchen und einen Anwalt um gegen den Unterbringungsbeschluß anzugehen. Wenn Ihr das für vernünftig haltet.

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