Zwänge, welche Therapie?Verhaltenstherapie oder Konfrontationstherapie?Stationär oder Ambulant?

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2 Antworten

Konfrontationstherapie ist eine Methode der Verhaltenstherapie.

Ob ambulant oder stationär kann man erst nach mind. einem Gespräch entscheiden. Seit dem 1.4.17 dient dazu zB eine psychotherapeutische Sprechstunde.

Bedeutet das wenn ich eine Verhaltenstherapie mache, werde ich automatisch auch Konfrontationen machen? also beides zusammen tiefenthetapie uns Konfrontstion? oder kann mab selbst entscheiden ob man eins von beidem macht?Tiefentherapie macht oder eine Konfrontationstherapie? Oh das ist natürlich super! Wusste nicht das es dafür eine Sprechstunde nun gibt. das ist natürlich auf jeden Fall nicht schlecht! Allerdings geht daa wirklich so schnell? nach einem Gespräch?

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@xMemories94

Tiefentherapie gibt es nicht.

Es gibt zwei Behandlungsformen (§15 PTR), aufgeteilt auf drei Verfahren, die von der gesetzl. Krankenkasse übernommen werden (§16ff. PTR): Analytische Psychotherapie, Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (diese beiden sind psychoanalytisch begründete Verfahren) oder Verhaltenstherapie (dies sind zusammengefasste übende Verfahren). 

Jedes Verfahren verfügt über unterschiedliche Methoden und Techniken. Man kann ambulant nur ein Verfahren durchführen, eine Kombination von übenden mit psychoanalytisch begründeten Verfahren ist im System der gesetzl. Krankenkasse nicht zugelassen (§18 PTR).

Ein verhaltenstherapeutischer Behandlungsplan erfolgt individuell und wird nach Diagnostik, Zielklärung, Klärung der Motivation, Veränderungsbereitschaft, Biografie usw. im Rahmen der probatorischen Sitzungen unter Beurteilung einer ausreichend günstigen Prognose vom Therapeuten erstellt und mit dem Patienten besprochen.  

Aussagen zu deinem Fall sind hier also nicht möglich. Es ist aber wahrscheinlich, dass in deinem Fall ein Behandlungsplan u.a. einen Abschnitt Konfrontationsbehandlung mit Reaktionsverhinderung beinhalten wird.

Ich würde dich bitten, hier von weiteren Fragen abzusehen und einen Termin bei einem Verhaltenstherapeuten zu machen. Diese Unsicherheit auszuhalten, nicht vorher schon alles zu wissen (was hier eben auch gar nicht möglich ist), um keine "Überraschungen" zu erleben, wäre eine erste Voraussetzung zu prüfen, ob eine Psychotherapie überhaupt möglich sein wird (oder eben auch nicht).

Eine Alternative wäre, bei einem Facharzt für Psychiatrie eine medikamentöse Behandlung durchzuführen. Aber auch hier musst du einen Termin vereinbaren, hier kann man keine weiteren Auskünfte mehr geben.

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Okay danke für deine Antwort! Das hat mir auf jeden Fall weiter geholfen. Einen Termin werde ich auf jeden Fall machen! vielen Dank!

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Grade den Text nochmal durchgelesen, tut mir leis für die Schreibfehler. 😖

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