Zwänge eigenständig überwinden?

7 Antworten

Du leidest unter einer Zwangsstörung die der fachärztlichen Behandlung bedarf. Du solltest deshalb psychologische Beratung und psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen. Sie können dir helfen. Alleine kommst du da nicht raus.

Der innere Zwang hat dann ein abnormes Maß erreicht wenn die nachfolgenden Aussagen bejaht werden; eine psychiatrische Beratung und die Behandlung mit Benzodiazepin-Tranquilizern oder auch mit Neuroleptika kommen dann in Frage: „Ich glaube, ich bin sehr gewissenhaft. Die geringste Unordnung kann mich zur Verzweiflung bringen. Ich habe die Angewohnheit, unwichtige Dinge zu zählen, z.B. Straßenlaternen, Fenster. Ich lerne oft unwichtige Zahlen auswendig (Autonummern, etc.) Manchmal habe ich die Angst, ich hätte das Licht brennen lassen, die Türe oder den Gashahn offengelassen, Briefe nicht frankiert, nicht adressiert oder nicht zugeklebt. Ich muss dann immer wieder nachschauen. Es gibt gewisse Dinge, die ich unter einem inneren Zwang immer wieder tun muss. Ich befürchte manchmal etwas ganz bestimmtes tun zu müssen, gegen meinen Willen. Manchmal kann ich einen Gedanken, eine Melodie oder eine Vorstellung einfach nicht mehr loswerden. Öfter habe ich das Bedürfnis, in einer bestimmten Weise über Steine und Treppen zu gehen“.

Ein Zwang folgt nur einem Gedanken. Und Gedanken haben eine enorme Kraft. Sie sind quasi unser Leben. Schau mal bei Amazon die Renzensionen unter Byron Katie und "The Work" nach. Das ist eine effektive und ganz leichte Methode, um seine Gedanken zu überprüfen. Denn sie sind allesamt nicht wahr.

Liebe Grüße

So etwas ähnliches habe ich auch!

Ich schaue immer auf den Gehweg. Wenn ein Baum kommt, dann steht der auf einer Rechteckigen Fläche. Dann ziehe ich in Gedanken einen Strich und darf auf diesen Strich nicht drauf treten, dass heißt nicht auf die stelle treten, wo die Ecke den Gedanklichen Strich macht.

Ich habe angefangen mich dazu zu zwingen das nicht mehr zu tun. Ich schaue nicht mehr auf die Straße und wenn ich es doch tue, dann bestrafe ich mich. Ich gucke dann zum Beispiel meine Lieblingssendung nicht o.ä!

Setze Bewusst den linken Fuß auf die letzte Treppenstufe. Das was wir tun sind keine Zwänge sondern Gewohnheiten und schlechte Gewohnheiten die man nicht haben möchte muss man durch bessere ersetzten.

Also rann an eine neue Gewohnheitsidee und viel Glück.

Eine Frage zu WhatsApp, leeres Sprachmemo. Kann ich das irgendwie wiederherstellen oder muss ich das neu aufnehmen?

Und zwar ist mir etwas ziemlich dummes passiert. Ich hatte keine Lust so viel zu schreiben, deswegen habe ich einer Freundin ein langes Sprachmemo gemacht, wo ich ihr etwas wichtiges erzählt habe. Nun ja das Memo war wirklich ziemlich lang gewesen, aber das ist auch nicht das Problem.
Irgendwie hat mein iPhone das Memo nicht aufgenommen. Also es ist einfach nur ein Rauschen zu hören sonst nichts. !!! Ich könnte sooo ausrasten! Muss ich jetzt alles neu erzählen oder wie? Oder kann man das irgendwie rückgängig machen? Weil zum Schreiben ist das viel zu viel. Ach ja ich hatte Kopfhörer am iPhone, während ich das Memo aufgenommen habe, also falls das eine Rolle spielt. Bedanke mich über hilfreiche Antworten.

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Ich traue mich nicht mehr raus, was ist mit mir los?

Guten Abend. Eigentlich mache ich sowas nicht, aber ich bin zur Zeit so verzweifelt, dass ich jeden Rat gutheiße und mich deswegen auch hier angemeldet habe. Zurzeit weiß ich einfach nicht mehr, an wen ich mich wenden soll.

Ich weiß nicht, was plötzlich mit mir los ist, aber ich traue mich einfach nicht raus. Ich kann mir gerade auch überhaupt nicht vorstellen, jemals wieder mein Zimmer zu verlassen.

Zu meiner Person: Ich bin 18 Jahre alt und Schülerin, zur Zeit habe ich Ferien und in den Ferien ist es besonders seltsam bei mir. Ich habe panische Angst, von anderen Menschen angesehen zu werden, wenn ich rausgehe. Alles eigentlich halb so schlimm, wäre da nicht noch ein weiteres Problem: Mein Kühlschrank ist seit drei Tagen leer und ich traue mich verdammt noch mal nicht, rauszugehen. Ich habe die letzten drei Tage irgendein Knäckebrot gegessen, das ich noch hier hatte und sonst nichts. Wenn ich Hunger habe, bin ich besonders empfindlich, aber ich kann mich wirklich nicht überwinden. Es ist wie eine Blockade in mir. Ich fange an zu heulen, wenn ich vor der Haustür stehe und eigentlich bereit bin, rauszugehen.

Ich habe keine psychischen Probleme und irgendwas besonders Schlimmes habe ich auch nicht erlebt. Ich bin ganz normal aufgewachsen und habe auch Freunde. Zu einem Psychologen möchte ich nicht gehen, da ich, wie gesagt, in keinster Weise krank bin.

Weiß jemand, was ich tun kann? Ich habe schon oft versucht, mich einfach zu überwinden und ein paar Mal habe ich es auch geschafft aber dann fange ich wieder an zu heulen, wenn ich daheim bin. Ich sehe es schon kommen: Einen Tag, bevor die Schule anfängt, mache ich mich wieder wahnsinnig und während der Schulzeit komme ich zwar gut mit meinem Problem klar, weil ich ja aufstehen und rausgehen muss, aber sobald ich wieder zu Hause bin, fangen die Gedanken von neuem an: Ich kann nicht raus, ich traue mich nicht, ich kann nicht, es geht nicht, bitte nicht. Das führt dazu, dass ich mich unfassbar einsam fühle.

Ich hoffe, ich werde ernst genommen. Ich komme mir selbst nämlich auch ziemlich lächerlich vor, aber ich bin für jeden Rat dankbar.

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Ich hasse meine Familie und komme da nicht mehr raus. Was kann ich noch tun?

Meine Mutter hat sich vor gut einem Jahr versucht das Leben zu nehmen.

Ich musste dann zu meinem Erzeuger, seiner neuen Frau und ihrem behindertem Kind ziehen.

Seitdem ist mein Leben echt die reinste Hölle.

Mein Stiefbruder tyrannisiert mich, wo er nur kann. Er rennt ständig in mein Zimmer und nervt mich wenn ich ihn bitte, dass er gehen soll, geht er nicht. Er sabbert mich auch ständig an, weil er mir "Küsschen" geben will. Auch das lässt er nicht, wenn ich ihm sage, dass ich das nicht will.

Es ist auch nicht so, dass ich ihn nur hasse. Als ich da eingezogen bin, habe ich viel mit ihm gemacht und hatte ihn schon ziemlich gerne. Aber irgendwann fing er eben an mir keine Zeit mehr für mich zu geben. KEINE!

Selbst, wenn ich Hausaufgaben oder so machen wollte, ist er mir auf die Nerven gegangen und spielte in MEINEM Zimmer unglaublich laut. Ich habe dann ganz oft etwas mit ihm gemacht und meine Hausaufgaben vernachlässigt.

Das hat dann natürlich zu Problemen in der Schule geführt. Mir hat niemand geglaubt, dass ich niemals meine Ruhe habe.

Ich bin dann ganz oft zu einem guten Freund gegangen und habe dort fast den ganzen Tag verbracht, bis mein Erzeuger auf die tolle Idee kam, mir das zu verbieten, weil seine Frau auch wieder arbeiten gehen wollte und mein Stiefbruder nicht alleine mit der Nanny sein wollte.

Die hat ihm aber genauso wenig erzogen, wie mein Erzeuger und seine Mutter.

Also hatte ich wieder das selbe Problem.

Durch diesen ganzen Stress habe ich irgendwann schon Schlafstörungen bekommen und ein paar Lehrer haben meine Lage endlich ernst genommen. Ich wurde ermutigt zum Jugendamt zu gehen, aber die haben mir auch nicht wirklich geholfen. Es gab ein paar Gespräche mit mir, und mit der Familie alleine und mein Erzeuger und seine Frau haben die ganze Zeit versucht mich als pubertierendes Kind darzustellen. Das ist bestimmt nicht falsch, aber das ist auch gewiss nicht der einzige Grund für meine Probleme.

Das schlimmste ist, dass ich in der Schule so sehr abgesackt bin, dass ich das Schuljahr nicht bestanden habe. Ich habe jetzt noch die Möglichkeit eine Nachprüfung zu machen.

Da beste ist, dass mein Erzeuger mich jetzt für die Ferien zu meiner Oma geschickt hat und mir den Urlaub gestrichen hat. Das meine ich wirklich ernst, ich habe einfach mal 6 Wochen Zeit für mich und lebe bei meiner Oma, außerdem habe ich die Möglichkeit zu lernen (eine Lehrerin hat mir sogar kostenfrei Nachhilfe angeboten).

Jetzt geht es mir wirklich gut! So gut ging es mir echt lange nicht mehr und ich wünschte mir so sehr, dass es so bleiben kann.

Ich hasse meine Familie so sehr.

Ich habe auch lange nicht mehr mit meiner Mutter gesprochen, weil ich so wütend auf sie bin. Ich weiß, dass sie sehr krank ist, aber irgendwie ist sie auch der Grund dafür, dass es mir so schlecht geht!

Diese Gedanken machen mich noch krank.

Ich hasse grade alle und weiß echt nicht mehr weiter. Was kann ich noch tun?

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Einsamkeit seit Jahren?

Hab kaum kontakt zu gleichaltrigen seit jahren. Ich schäme mich dafur auch. Hab starke angst anderen zu vertrauen, wegen erlebnissen aus der vergangenheit. Habe angst meine persönlichkeit zu zeigen. Ich kann nichtmehr. Ich hab schon alles versucht. Mein Kopf hält es nichtmehr aus. Mir fehlt dieses gefühl jemanden zu haben aber auch einfach nur freunde zu haben mit denen man was macht. Bin wie gelähmt

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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Komische Gedanken über Leben usw?

Guten Abend,

ich bin 17 Jahre alt und männlich. Seit Jahren mache ich mir täglich Gedanken über beispielsweise folgende Dinge:

„Wenn ich x machen würde, wäre ich dann der erste weltweit, der x gemacht hat?“

„Wenn ich x in einer bestimmten Zeit oder bis zu einem bestimmten Moment nicht erreiche/schaffe, bin ich y“

Und viele derartige Dinge...

Ich mache mir öfters Gedanken darüber, ob dies normal ist, oder ich etwas habe.

Über konstruktive Rückmeldungen würde ich mich sehr erfreuen.

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