Zuzahlung für die von der Rentenversicherung genehmigte Kur

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2 Antworten

Sie müssen pro Tag diese 10 Euro leisten, jedoch nur für höchstens 28 Tage im Kalenderjahr.

Allerdings und desweiteren:

Es gibt eine Zuzahlungsbelastungsgrenze, bei chronisch Kranken beträgt sie 1% des Bruttojahreseinkommens, ansonsten 2%. Darunter fallen Medikamentenzuzahlung+Praxisgebühr, ebenso wie das Krankenhaustagegeld (diese 10 Euro/Tag bei Kur/Reha zählen ebenfalls dazu).

Will heißen: Haben Sie zB. 50 Euro schon Zuzahlung in dem betreffenden Jahr irgendwo gezahlt (Praxisgebühr/Medikamente), und Ihre Zuzahlungsbelastungsgrenze läge zB. bei 200 Euro, dann müßten Sie 150 Euro für die Reha an Krankenhaustagegeld zahlen (max. 200 Euro - 50 Euro = 150 Euro).

Dies galt bei meiner Rehamaßnahme (allerdings von knapp 10 Jahren), bei der die Rentenversicherung Leistungsträger ist, so wie bei Ihnen also. Soweit ich weiß, wurde da aber politisch nichts verändert. Ganz befreit werden können Sie davon nicht.

An meinen Vorschreiber: Es gibt Menschen, die leben von weniger als 10 Euro pro Tag und haben deutliche Schwierigkeiten das Krankenhaustagegeld aufzubringen.

Hallo discard, nach Deiner Rechnung müsste ich nicht einmal ganz soviel zuzahlen. Das hiesse aber, dass zwar die Krankenkasse die Zuzahlung der Kur nicht anerkennt, aber die Rentenkasse die Befreiungsgrenze bei der Krankenkasse? Ich bin diesbezüglich ziemlich unsicher, weil ich kaum Anhaltspunkte im Net dazu finde. Da heisst es immer nur: ICH MUSS ZAHLEN!!

Übrigens, es sind keine 28 Tage mehr, sondern mittlerweile 42 Tage = 6 Wochen.

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@marcie

Ah, 42 Tage. Ist bei mir lange her. Soweit ich mich erinnere, mußte ich das Krankenhaustagegeld der Rentenversicherung überweisen, weil die halt auch Leistungsträger sind. Es ist leider so, daß man bei dergleichen von Pontius (Krankenkasse) zu Pilatus (Rentenversicherung) geschickt wird. :( Die Rentenversicherung hat i.A. einen Sachbearbeiter in beratender Funktion für Rehamaßnahmen, an den habe ich mich gewandt, ab da klärte sich die Sache. Dieser berät, aber ist nicht für die Berechnung/Bewilligung zuständig. Wenn den noch nicht kontaktiert, mal versuchen ausfindig zu machen, falls vorhanden. Machmal kann auch der Hausarzt helfen. Oder aber Sie wenden sich an die Kassenärztliche Vereinigung (noch ein Pontius). Die Krankenkasse dürfte bei Ihnen zwar nicht zuständig sein, aber manchmal erfährt man durch solche Telephonate/Treffen etwas Neues. Und immer fragen, an wen man sich noch wenden könnte und nach Namen/Telephonnummer fragen, wenn derjenige, den man aufsuchte, nicht weiterhelfen kann.

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Wenn du daheim wärest, müsstest du schließlich auch essen und trinken... die 10 EUR sind für die "Vollpension" in der Kurklinik.

Hallo Valentine, stimmt wohl dass ich essen und trinke kriege. Aber ich brauch für mich und meinem Mann keine 10,00 € am Tag und mein Mann muß während meiner Abwesenheit auch versorgt sein.

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