Zuviel Wasser zu sich genommen, es folgt eine Hyponatriämie - welche Therapiemaßnahmen?

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2 Antworten

Je nach Entstehung der Hyponatriämie ist entweder Flüssigkeitsrestriktion (Begrenzung der Wasseraufnahme) oder die Gabe von Kochsalz (als Infusion oder über den Magen-Darm-Trakt) angezeigt.

Die gefürchtetste Komplikation eines zu raschen Anstieges des Natriumspiegels ist die Zentrale pontine Myelinolyse. Daher sollte der Ausgleich der Natriumwerte langsam (maximal 12 mmol / 24 h) und unter häufigen Laborkontrolllen erfolgen.

Das mittlerweile nicht mehr eingesetzte Tetrazyklin Demeclocyclin und Medikamente aus der Substanzklasse der Vaptane hemmen den Effekt von antidiuretischem Hormon (ADH) auf den Rezeptor in der Niere. Tolvaptan erhöht bei Patienten mit Hyponatriämie und normalem oder erhöhtem Extrazellulärvolumen das Serum-Natrium.[4] Conivaptan, ein weiterer Vertreter der Vaptane ist mittlerweile in den USA zur Behandlung der Hyponatriämie bei Krankenhauspatienten mit normalem oder erhöhtem Extrazellulärvolumen zugelassen.[5] In klinischer Erprobung befinden sich Lixivaptan und Satavaptan.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hyponatri%C3%A4mie#Therapie

Es ist faktisch nicht möglich eine solche Menge an Wasser zu sich zu nehmen. Dafür ist der Magen viel zu klein.

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