Zuviel erhalten, dennoch behalten?

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6 Antworten

Hier mal etwas von der Verbraucherschutzzentrale:

Ist auf der einen Seite ein Unternehmer und auf der anderen Seite ein Verbraucher beteiligt, dann greift die gesetzliche Regelung des § 241 a BGB. Erhält hiernach ein Verbraucher unbestellte Ware zugesandt, kommt weder durch bloßes Schweigen noch durch Ingebrauchnahme der Ware ein Vertrag zustande. Verbraucher können die Ware also nach Belieben benutzen oder vernichten. Sie sind weder zur Aufbewahrung noch zur Rücksendung verpflichtet. Der Unternehmer hat keinerlei Schadensersatzansprüche.

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Kommentar von uni1234
21.11.2016, 14:09

§ 241a betrifft aber einen anderen Fall und dürfte hier nicht anwendbar sein.

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Zur Aktualität: Ich habe da jetzt im Kundenservice angerufen, denen das geschildert. Sie haben sich dafür zigfach entschuldigt und mir ne Rücksendemarke sowie nen Gutschein von 100€ geschenkt. Auch nicht schlecht. Bezahlte Ehrlichkeit zahlt sich aus.

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§ 241a BGB.

Bitte nicht nach Absatz 1 aufhören zu lesen.

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Ich würde beim Versender anrufen und fragen was Sache ist. Behalten würde für mich nicht in Frage kommen. Gehört sich für mich einfach nicht. Und wie bereits geschrieben: es ist Unterschlagung.

Schick es zurück, dann zeigst Du das du ehrlich bist.

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Kommentar von kevin1905
21.11.2016, 13:55

es ist Unterschlagung.

Wo siehst du denn die rechtswidrige Zueignung durch den Fragesteller?

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Eine Zusendung von Waren ohne Bestellung kannst du behalten. Das ist keine Unterschlagung wie es in einem anderen Kommentar steht. Unterschlagung wäre es wenn du es nicht her gibst wenn die es zurück verlangen. Solange die es nicht zurück haben wollen kannst du es als Geschenk ansehen.

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Kommentar von Framus27
21.11.2016, 13:52

Der Ansicht war ich eben auch. Es wurde vermutlich nur in den falschen Karton gepackt. Wär nur gut, wenn noch mehr User hier das bestätigen könnten. Vielleicht hat einer von Euch das auch schon mal erlebt?

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Das ist Unterschlagung. Strafbar gem. Paragraph 246 StGB. Wird mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis 3 Jahren bestraft.

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Kommentar von Fredde324
21.11.2016, 13:51

So ein Quatsch. Unterschlagung setzt eine rechtswidrigkeit voraus. Inwiefern hat er sich die Sachen denn rechtswidrig angeeignet? Solange die Sachen nicht zurückverlangt werden und er sich weigert die zurück zu geben ist es auch keine Unterschlagung. 

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