Zustimmung zum Untermieter Bitte Frage genau lesen :)!?

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3 Antworten

Eure eigentliche Frage hat euch TrudiMeier, ja schon sehr gut beantwortet. Ich möchte noch einmal auf das Thema "fristlose Kündigung erzwingen" eingehen. LASST ES! 

Ihr könnt euch die Konsequenzen daraus nicht wirklich vorstellen. Schlagt lieber den Weg der Zustimmungsklage ein. Das wird für euch preiswerter und ist mit dem Gerichtsurteil abgeschlossen.

Nur um das Ganze zu verdeutlichen hier mal die typischen Ablauf bei einer fristlosen Kündigung wegen Nichtzahlung der Miete:

Ihr Zahlt die Miete nicht. Der Vermieter sendet euch zuerst (wenn er freundlich ist) eine gut gemeinte Zahlungserinnerung. Ihr zahlt weiterhin nicht. Es folgt die erste Mahnung mit Mahngebühr.

Nach 2 nicht gezahlten Monatsmieten, wird ein Mahnbescheid beim Amtsgericht beantragt. Dieser läuft sowohl auf den Namen deines Freundes als auch den seiner Mutter. Außerdem wird euch bzw. deiner "Schwiegermutter" die fristlose Kündigung zugestellt. Sie hat jetzt etwas 2 Wochen Zeit eine neue Bleibe zu finden. Mit 4 Hunden und 2 Katzen ist es unwahrscheinlich, dass sie fündig wird.

(Bis jetzt haben sich mindestens Kosten in Höhe der 2 Monatsmieten, die Mahngebühren und die Gebühren für den Mahnbescheid angesammelt.)

Ihr zahlt weiterhin nicht und die 2 Wochen Kündigungsfrist verstreichen. Als der Vermieter seine Wohnung von deiner Schwiegermutter wieder haben will, weigert sie sich auszuziehen, weil sie ja de facto dann auf der Straße stehen würde.

Daraufhin reicht der Vermieter per Anwalt beim Amtsgericht Zahlungs-und Räumungsklage ein. Die Klage läuft sowohl gegen deine Schwiegermutter als auch deinen Partner. Da die Gerichte aber völlig überlastet sind, zieht sich die Klage ein halbes Jahr lang hin. In diesem halben Jahr zahlt ihr weiterhin keine Miete und der Vermieter schickt euch weiterhin Mahnungen mit Mahngebühr.

Nach Monaten kommt es schließlich zur Verhandlung und zum Urteil, das euch ganz klar zur Zahlung der Mietschulden verdonnert. Inzwischen wären das 8 Monatsmieten plus die Mahngebühren und die Gebühr für den Mahnbescheid, der sich inzwischen zu einem Vollstreckungsbescheid entwickelt hat. Hinzu kommen jetzt aber noch die Kosten des Gerichtsverfahrens und die Anwaltskosten des Vermieters, die ihr als schuldige Partei zahlen dürft. 

Nach meiner Erfahrung dürfte diesem Betrag zwischen 3.000 € und 8.000 € liegen. Je nachdem wie hoch eure Miete ist, ob schon mal ein Gerichtsvollzieher vor der Tür stand oder nicht, etc. Der Betrag kann natürlich auch noch höher liegen. Auch das habe ich schon gesehen.

Damit ist es aber noch nicht erledigt. Die Mietschulden und das Urteil werden nämlich in der Schufa-Auskunft deines Freundes vermerkt und bleiben da eine ganze Weile stehen. 

Das neue Auto oder den Fernseher, den ihr kaufen wolltet: Könnte schwierig werden. Immerhin hat es ja schon mal Probleme mit der Zahlungsmoral gegeben. Ihr wollt in eine andere Wohnung (vielleicht sogar eure Traumwohnung) ziehen? Vergesst es. Der Vermieter blickt einmal auf die Schufa-Auskunft, sieht Mietschulden und ihr seit aus dem Rennen. Ihr wollt einen Kredit bei eure Bank aufnehmen? Ihr wisst ja wo der Ausgang ist.

Aber das, was euch vielleicht noch viel mehr auf der Seele lasten und ärgern wird, ist die Tatsache, dass deine Schwiegermutter nicht einen Cent zahlen wird. Sie empfängt Harz IV. Damit ist bei ihr nichts zu holen. Dein Freund hingegen ist berufstätig und verdient. Und der Vermieter kann sich aussuchen, welche Mietvertragspartei er zur Kassen bitten will.

Ich kann nur nochmal betonen: Lasst das mit dem Nicht-Zahlen der Miete!

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Kommentar von JennyHoffmann
04.07.2016, 08:55

Wenn du das so schreibst klingt das echt übel , aber recht hast du natürlich.

Ich such jetzt nach einem geeigneten Anwalt und dann werden wir klagen.

Traurig sowas innerhalb der Familie so klären zu müssen aber es bleibt ja nichts anderes übrig.

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Die interne Vereinbarung zwischen den beiden Hauptmietern ist für den A......  Die Genehmigung zur Untervermietung muss der Vermieter erteilen. Eine unerlaubte Untervermietung kann mächtig Ärger mit dem Vermieter nach sich ziehen. Und egal was ihr zwischen euch ausgemacht habt - solange Hauptmieter A noch im Mietvertrag steht, kann er für alles haftbar gemacht werden. Der Vermieter kann sich also die Miete und die Kosten für vom Mieter (von wem auch immer) verursachten Schäden auch von ihm holen.  Da ist eure Vereinbarung für die Katz.

Ihr könnt versuchen mit dem Vermieter einen Aufhebungsvertrag zu schließen, der Mieter A aus dem Vertrag entlässt. Dazu ist die Zustimmung aller Vertragspartner erforderlich. Gleichzeitig kannst du mit dem Vermieter einen Mietvertrag als alleiniger Mieter schließen und gleichzeitig um Zustimmung zur Untervermietung bitten. Oder du präsentierst einen adäquaten neuen Hauptmieter, der in den Vertrag einsteigt.

Alles andere ist Käse. Mit Mieter A weiterhin als Hauptmieter ist irgendwann der Ärger vorprogrammiert. Mit der unerlaubten Untervermietung handelst du dir mit dem Vermieter Ärger ein, der u. U. die Kündigung zur Folge haben kann.

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Kommentar von JennyHoffmann
02.07.2016, 21:58

Also der Vermieter hat dem Untermietsverhältnis zugestimmt. Hauptmieter A musste dem ebenfalls zustimmen weil er dem Untermieter ja damit seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

Einem Aufhebungsvertrag stimmt der Vermieter nicht zu da Hauptmieter A der Hauptverdiener ist und bei Hauptmieter B die Arge die Miete zahlt.

Relevant ist nur , wenn der Untermieter auszieht und ein neuer in sagen wir mal einem Monat einzieht... Müsste Hauptmieter A dem Einzug des Untermieters erneut zustimmen ?

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Kommentar von JennyHoffmann
02.07.2016, 22:27

Es ist so Mieter A ist mein Partner und Mieter B seine Mutter, Sie will aber nicht ausziehen. Und es war schon einmal kurz vor der Fristlosen Kündigung weil Er nicht anders aus dem Vertrag kommt hat er nicht mehr gezahlt. Das dadurch Schulden entstehen ist klar! Und ist auch nicht die feine Art. Sie hat angeblich auch versucht eine neue Wohnung zu finden, was wir aber nicht glauben weil Sie einfach zu Bequem dafür ist und die große 3 Zimmer Wohnung nicht aufgeben will wegen Ihrer 4 Hunde und 2 Katzen

Nun  soll auch kein neuer Untermieter einziehen. Deswegen wollte ich wissen ob man beim 2. Untermieter wieder diese Zustimmung unterschreiben muss. Das wollen wir nämlich nicht weil wir die Kündigung wegen Mietrückstand möchten weil es einfach nicht anders geht. LEIDER !

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Kommentar von JennyHoffmann
02.07.2016, 22:54

Das haben wir auch schon überlegt , wir wollen morgen erst noch einmal mit seiner Mutter sprechen. Doch im Endeffekt werden sich so denke ich,  die Mietschulden und die Anwaltskosten nicht großartig unterscheiden?! Nur wenn Er dem nächsten Untermieter nicht zustimmt ,wird Sie ja gezwungen sein sich eine neue Wohnung zu suchen. Das alles gestaltet sich leider so arg schwierig weil Sie so uneinsichtig ist und aufgrund der Tiere nicht in eine kleinere Wohnung ziehen will soweit Sie noch Hoffnung hat in irgendeiner Form die Wohnung zu behalten.

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Kommentar von JennyHoffmann
02.07.2016, 22:56

Wie lange könnte es denn dauern bis so eine Klage komplett durch ist ? Und müssten wir vor einer Klage erst eigen Initiative ergreifen und Sie auffordern zu Unterschreiben, bevor wir einen Anwalt konsultieren?

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Der Vermieter C muss überhaupt nicht hinnehmen, das seine Mieter A und B ungefragt wahlweise Dritte einziehen lassen, um sich untereinander einen Gefallen zu erweisen :-O


Und es ist eben keine Untervermietung, seine angemieteten Räumlichkieten insgesamt einem Nachfolger zu überlassen, ohne dort selbst zu wohnen.

G imager761

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Kommentar von JennyHoffmann
04.07.2016, 08:49

Wie schon geschrieben, dem einem Untermieter wurde von Seiten der Vermietung zugestimmt.

Die Situation an sich ist sehr kompliziert

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Kommentar von JennyHoffmann
05.07.2016, 17:34

Es gibt einen gemeinsamen Mietvertrag für A und B.

Wir dachten auch dass mit Einzug von N ...
Mieter A aus dem Vertrag kommt.

Hat denn A durch den Einzug von N eine normale Kündigung's Chance?

A ist ja eben mit B zusammen Hauptmieter...

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