Zustellung eines Mahnbescheids wegen einer Handy-Rechnung über EUR 30,-. Wie verfahre ich am besten, wie sind meine rechtlichen Möglichkeiten?

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4 Antworten

Zwei Fragen dazu:

1. Gab es auch eine Rufnummern-Portierung? Das ist wichtig, um deine ursprüngliche Kündigung zu beweisen ;-)

2. Der monatlich geforderte Betrag von vor der Aktion unterscheidet sich von dem Betrag, der ab der Vertragsumstellung gefordert wurde?

Wenn ja, bist du relativ elegant fein raus aus der Nummer. Und dann würde ich dem Mahnbescheid auch widersprechen.

Vor Gericht würde ich exakt das behaupten, was auch der Wahrheit entspricht. Und als Anscheinsbeweis gelten die Rufnummernportierung und die Tarifumstellung. Vor Gericht gibt es ein Mittel: Bestreiten. Du kannst als derjenige, der verklagt wird, einfach bestreiten, dass es diesen neuen/alten Vertrag mit einem Jahr weiterer Laufzeit gab. Und du hast Anscheinsbeweise, die für deine Geschichte sprechen.

O2 kann dann nichts anderes tun, als zu beweisen, dass du ja etwas völlig anderes vereinbart hast, nämlich dass du ein weiteres Jahr bei denen bleibst und einfach nur verlängert hast. Dazu müssten sie aber das Original-Telefonat vorlegen und damit hast du dann wiederum gewonnen ;-)

Wichtig ist, dass du irgendwie belegen kannst, dass deine Variante stimmt. Schwierig wird es, wenn es wirklich nichts gibt, was du vorlegen kannst.

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Eine schriftliche Kündigungsbestätigung wird immer benötigt. Ohne diese kann ich dir nur raten zügig zu zahlen um nicht noch mehr Kosten zu verursachen.

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Wenn du keinerlei Beweise für die Sachlage hast, dann hast du sehr schlechte Karten. Du kannst natürlich dem Mahnbescheid widersprechen, nur möchten diese dann deine Beweise sehen...

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Kommentar von martinzuhause
02.05.2016, 09:48

wird dem mahnbescheid widersprochen will da keiner beweise sehen. das wird dem gläubiger dann einfach nur mitgeteilt, mehr nicht.

der gläubiger muss dann klagen wenn er das geld haben will. klagt er und es gibt ein gerichtsverfahren müssen beweise vorherlegt werden. und zwar von beiden seiten. das gericht entscheidet dann auf grund der beweise

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Kommentar von mepeisen
04.05.2016, 14:24

Wenn du keinerlei Beweise für die Sachlage hast

Glücklicherweise muss der TE am Anfang exakt nichts beweisen. beweisen muss ausschließlich der Gläubiger und zwar: A) dass die Kündigung widerrufen wurde, B) dass sich der Vertrag wirklich um ein weiteres Jahr verlängert hat.

Davon abgesehen ist es grundsätzlich Schwachsinn, dass sich alleine durch Mahngebühren und Zinsen der Betrag bereits mehr als verdreifacht hat bzw. dass zu den 30€ noch 70€ Mahngebühren und so weiter kommen sollen.

Ich würde fest damit rechnen, dass es nicht eingeklagt wird.

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Wenn du telefonisch etwas umgestellt hast, bekommst du aber immer eine Email mit den neuen Vertragsdaten...Darin steht eigentlich alles...

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Kommentar von SiViHa72
02.05.2016, 09:46

Kann ich nicht unbedingt bestätigen.. bei mir haben sie (genau, O2) 2x informiert,d ass vertragsverlängerung zu alten Konditionen (Konditionen waren telefonisch, Verl.bestätigung SMS).. und jedesmal wurde dann erstmal ein nicht besprochener höherer Betrag abgebucht.

Schwe*bande.

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Kommentar von Fox1013b
02.05.2016, 09:52

Ok...hm...wenn du eine rechtsschutzversicherung hast, würde ich einen anwalt konsultieren. Das kostet ertmal nichts...hast du keine versicherung, knnst du das auch machen und o2 in rechnung strllen, solltest du gewinnen. Aber ich kann da nichts über die chancen sagen...

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