Zusatzversicherung für Zahnbehandlung, Sehhilfen und Heilpraktikerleistungen (wirtschaftlich) sinnvoll?

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5 Antworten

Wenn Du als gesetzlich Versicherter prinzipiell und häufiger Leistungen von Heilpraktikern in Anspruch nehmen möchtest, ist eine Versicherung wohl OK, sonst eher überflüssig. Ein gelegentlicher Besuch ist kein so großes finanzielles Risiko dass Du es versichern müsstest.

Sehhilfen sollten auch keine Versicherung rechtfertigen, allenfalls als Zugabe akzeptiert werden.

Bei Zahnersatz sehe ich das anders. Da kommen schnell, insbesondere bei hochwertigem Zahnersatz, einige Tausend Euro Eigentantiel zu Stande.

Wenn es ein Bausteintari ist, kannst Du ja die Dir nicht wichtigen Anteile streichen, andernfalls ggf. einen neuen Versicherungsschutz nur für die großen finanziellen Risiken (Zähne) wählen.

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Die Frage grundsätzlich beantworten kannst du dir nur, wenn du dir überlegst, was du tatsächlich beanspruchst und welche Kosten die Versicherung tatsächlich übernimmt. Gehst du mit den Kindern oder selbst zum Heilpraktiker/ Homöopathen? Der Teil der Zusatzversicherung hat sich für mein Kind schon zu 100 % gerechnet. 

Sehhilfen mit 2 Brillenträger > wir haben keine. Kommt aber auf die Art der Sehschwäche an. 

Zähne > haben wir keine Versicherung. Wollte ich mich immer mal drum kümmern, aber der Tarifdschungel mit dem Überblick was nun tatsächlich an Kosten übernommen wird .... Bis jetzt schieb ich es erfolgreich vor mir her . Die würde ich also an deiner Stelle behalten. 

Beim Rest musst du dir halt überlegen, ob du mit Einzelpaketen vielleicht günstiger arbeiten kannst. 

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Meine Frau und ich (Alter 66 bzw 71) haben seit ca. 15 Jahren eine solche Zusatzversicherung (Sehhilfe 300 EUR Zuzahlung, Zahnersatz 30 % Erstattung). Wir haben in dieser Zeit ca. 7500 EUR an Beiträgen gezahlt und dafür ca. 4500,- an Leistungen zurückerhalten. Das heißt: Bisher hat Hanse Merkur ca. 3000 EUR an uns verdient.Ich befürchte aber, dass in den nächsten Jahren mehr und höhere Leistungen abgerechnet werden müssen. In Eurem Fall (wesentlich jünger = geringeres Risiko) sollte ein eigenes Gesundheitskonto mit 1260 EUR Einzahlung jährlich die besserer Alternative sein. Das Risiko, dass es in Ihrer Familie z.B. einen Fahrradunfall mit diversen zu ersetzenden Zähnen gibt, müssen Sie selbst bewerten.

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Hallo,

warum suchst du dir nicht eine GKV die Anteile von

Osteopathie

Homäopathie trägt.

Wer hat mit den Augen Probleme?

Aus meiner Sicht wurde hier ERGO typisch das volle Paket verkauft ohne Rücksicht auf deinen persönlichen Bedarf und Finanzen.

Da die DKV Tarifbausteine hat, kannst du die abwählen, die du für die Personen nicht für notwendig erachtest.

Weiterhin werden die Tarife ab bestimmten Lebensalter teurer, da hier keine Altersrückstellungen gebildet werden.

Beste Grüße

Dickie59

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Ich bin vollkommen deiner Meinung. Aus diesem Grunde habe ich meine Zusatzversicherung, die ich vor vielen Jahren abschloss, kurze Zeit danach wieder gekündigt. Denn das Wesen einer Versicherung ist, die Beitragszahler unter Abzug eigener Kosten und Gewinnanteile die in Versichertengemeinschaft anfallenden Aufwendungen selbst tragen zu lassen. Das heisst, dass bei erhöhten Aufwendungen die Beiträge angepasst werden müssen. Und solltet Ihr versuchen so viel wie möglich aus der "Versicherung raus zu holen", werdet Ihr das Risiko einer Mitgliedschaftskündigung berücksichtigen müssen. Denn so kann die Versicherungssolidargemeinschaft auf Dauer nicht existieren. 

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