Zusammensetzung der Studiengänge an Universität und Fachhochschule?

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1 Antwort

Die Bildungsreform wurde den deutschen Bildungsstätten von der Politik aufgezwungen. Für wenige war sie sinnvoll, für einige möglich, für viele unsinnig.

Vor allem an den Universitäten und in den harten Fächern hat man sie per Etikette durchgeführt. Der Unterrichtsstoff hat sich nicht geändert, weil man schließlich immer zuerst die Grundlagen und erst dann die praktischen Anwendungen lehren kann. Das ist für jedermann außer unseren Bildungspolitikern einsichtig.

Daher ist weiterhin das Bildungssystem aufgespalten, wie du zu Recht konstatiert hast. Die Fachhochschulen haben einen anderen Bildungsauftrag als die Universitäten und der Arbeitsmarkt weiß das und sucht Absolventen je nach seinen Bedürfnissen. Auch wenn die nun identische Abschlussbezeichnungen vorweisen können.

Hast du schon einmal einen Arzt oder Juristen mit einem Bachelor-Grad gesehen? Ich nicht.

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Kommentar von IoOBlingOoI
04.05.2016, 18:51

Ja, seltsam ist hierbei, das die Module sich, zumindest teilweise, wie in Chemie, ob das jetzt in allen Grundlagenmodulen so der Fall ist, weiß ich nicht, in dem ihnen inneliegenden Strukturen (also dem Stoff) verändert, da komprimiert, oder reduziert, je nachdem, wie man das sieht, haben. Der Aufbau des Studiums ist davon allerdings unberührt geblieben, da stets noch Grundlagen und dann Spezifisches gelehrt wird. -Dafür haben wir jetzt eine Unterteilung in Bachelor und Master, als würde man sagen, wir führen die Reform zwar durch, doch eben auf eine andere Art und Weise - also eher prinzipiell, um den guten Willen zu zeigen für Gleichschrittigkeit ;). Vielleicht wird man ja später noch Mal darauf zurück kommen. Merkwürdig fand ich es nur, da sich Ausbildungen geändert haben, doch eben die Studiengänge nicht; und sowohl frühere Ausbildung als auch Bachelor gehen über drei Jahre - sind also sehr wohl vergleichbar!. Fachspezifität lässt sich ja nicht auf entweder Ausbildung oder Studium positionieren.

Lg! bling

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