Zusammenleben Eheähnlichs Verhältnis? HILFE

6 Antworten

Wenn du bei ihr wohnst, geltet ihr nach einer bestimmten Zeit als Bedarfsgemeinschaft und dein Einkommen wird angerechnet. Es ist also möglich, dass sie dann aus Hartz4 herausfällt. Kindergeld bekommt sie natürlich weiterhin.

Wenn ihr wie ein eheähnliches Paar zusammen leben wollt,dann wird auch dein Einkommen auf euch verteilt !

Für das Kind bekommt sie ja Kindergeld und Unterhalt / Unterhaltsvorschuss,somit ist der Bedarf des Kindes in etwa abgedeckt. Somit müsstest du nur für dich und sie aufkommen.

Euch würden dann zustehen,2 x 353 € Regelsatz für euch = 706 € + 229 € Regelsatz Kind = 935 € + die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung,warm Miete.

Würdet ihr angenommen 480 € warm Miete zahlen,würden jeden von euch 1 / 3 der Kosten zustehen ( Kopfanteil ) das würden dann 180 € sein.

Das Kind hätte dann einen individuellen Bedarf von 229 € Regelsatz + 180 € Kopfanteil der Kosten für Unterkunft und Heizung = 409 €. Von diesen 409 € gehen 184 € Kindergeld ab,bleiben 225 € für die Unterkunft und Heizung,die dann ggf.durch den Unterhalt abgedeckt sind.

Dann müsstest du bei 1700 € Brutto in etwa 1200 € Netto bekommen,dann könntest du min.330 € an Freibeträgen die du auf dein Erwerbseinkommen geltend machen kannst,von deinen 1200 € Netto abziehen.

Es blieben dann noch ca.870 € übrig,davon gingen 2 x 353 € Regelsatz ab = 164 € für die Kosten der Unterkunft und Heizung.

Diese 164 € würden durch euch zwei geteilt,sind dann 82 €,die jeweils von euren 180 € Kopfanteil abgezogen würden.

Somit würdet ihr dann jeder noch 98 € für die Kosten der Unterkunft und Heizung bekommen und sie würde weiterhin über das Jobcenter Kranken und Pflegeversichert sein.

Jetzt bekommt sie aber noch Elterngeld und wenn sie vorher nicht gearbeitet hat,bekommt sie nur 300 € gezahlt und die würden voll auf den Bedarf angerechnet.

Somit würdet ihr keinen Anspruch mehr haben,dann müsstest du die Pflichtbeiträge zahlen,ca.150 € pro Monat und diese könnten dann wieder beim Jobcenter geltend gemacht werden,so das wieder ein Anspruch entstehen würde.

Hat sie vorher gearbeitet und bekommt mehr als 300 € Elterngeld,kann sie 300 € als Freibetrag geltend machen und nur der Überschuss würde angerechnet.

Bis zum Ablauf von einem Jahr müsste das JobCenter euch eine Bedarfsgemeinschaft nachweisen. Nach einem Jahr kehrt sich die Beweislast um. Dann müsstet IHR BEWEISEN, dass ihr KEINE Bedarfsgeimeinschaft seid.

Hartz IV: Zusammenziehen?

Ich habe mal eine Frage an die Gemeinde die mich sehr beschäftigt. Es geht hier um Hartz IV - Leistungen. Speziell um Bedarfsgemenschaft, bzw. Wohngemeinschaft.

Ich/Wir haben uns schon vieles angelesen, aber so eine richtige Antwort in einem verständlichem deutsch, ohne das wir einen BEAMTEN fragen mussten, was jetzt nun gemeint ist, habe(n) ich/wir noch nicht gefunden.

Also bitte bemüht Euch um eine einfache, aber sachliche Antwort, die jeder versteht.

Es geht um folgende Frage als Beispiel: Frau, alleinerziehend mit zwei Kindern, ist Harz IV-Empfängerin. So, nun mal zu den Fakten: Frau erhält ca. 950 € Unterhalt incl. Kindergeld. Die Miete beträgt etwa 490 €. Einen kleinen Nebenjob gibt es auch, der bei ca. 200€ liegt. Soweit so gut. Sie erhält, wie erwähnt Hartz IV. Nun möchte Sie mit ihrem Freund zusammen ziehen. Der hat ein Arbeitsverhältnis, geschieden, und verdient so ca. 1400€ Brutto (Variabell da Provision). Nun möchten beide zusammen ziehen. Auch soweit klar. Was passiert aber bei "Frau" mit Hartz IV?? Wird das Gehalt vom Freund angerechnet? Wird dadurch das Hatz IV gekürzt? Was ist hier der Unterschied bei "Wohngemeinschaft", oder "Bedarfsgemeinschaft? Was muss man hierbei beachten, und/oder welche Vor- oder Nachteile ergeben sich? Wie gesagt: Bitte, Bitte versucht es verständlich für jeden zu erklären. Schon jetzt Danke!!

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