Zusammenhang zwischen Vulkanbildung und Plattentektonik

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Kurzantwort:

Vulkanismus ist fast immer FOLGE von tektonischen Bewegungen und Plattentektonik , denn ohne dies kann Magma kaum an die Erdoberfläche steigen.

Hallo, es gibt Kontinentalplatten, die triften aufeinander zu, wobei dann eine unter der anderen abtaucht. Das nennt man in der Geologie Subduktion. Hierbei schmilzt im Untergrund Gestein auf, es bilden sich Vulkane. Schönes Beispiel: die zahlreichen Vulkane in den Anden (Südamerika).

Die zweite Variante ist, daß Kontinentalplatten auseinandertriften. In die entstehenden Risse quillt Magma, das weiter als Lava an die Oberfläche quillt. Hierbei entstehen ganze vulkansiche Gebirgsketten. Das ganze findet meistens auf dem Meeresgrund statt, siehe Atlantischer Rücken. Es triften z.B. im Nordatlantik die Eurasische und Nordamerikanische Platte auseinander. Island ist ein Platz, wo man das oberirdisch beobachten kann.

Ein Sonderfall sind Vulkane, wie die auf Hawaii. Dort ist tief im Untergrund eine riesige Magmakammer, ein sog. hot spot. Von dort strömt Magma nach oben, was schließlich zur Vulkanbildung führt. Dabei schweißt sich die Magma durch eine Kontinentalplatte, in diesem Fall die Pazifische Platte. Weil diese Platte aber immer weiter wandert, dringt die Magma immer an anderen Stellen dieser Platten an die Oberfläche und es bilden sich immer neue Vulkaninseln. So ist die Inselkette von Hawaii entstanden.

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