Zusammenhang zwischen Mineralsalze, Mineralstoffe und Stickstoffverbindungen?

2 Antworten

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Also Salze bestehen immer aus (positiven) Kationen und (negativen) Anionen. Beide können beliebig zu einem Salz kombiniert werden. Das ist wie Messer und Gabel: Man braucht sie beide, aber sie müssen nicht vom selben Hersteller sein. Zumindest in studentischen Haushalten kann man die beliebig kombinieren. ;)

Kationen: Calcium (Ca), Kalium (K), Magnesium (Mg), Ammonium (NH4),...

Anionen: Phospat (PO4), Nitrat (NO3), Carbonat (CO3), Chlorid (Cl),...

Und wie du an den Formeln siehst, gibt es bei beiden Gruppen Ionen, die Stickstoff (Buchstabe N) enthalten - vgl. Nitrat und Ammonium. Phosphat enthält übrigens keinen Stickstoff.

Bei der Kombination von zweien dieser Ionen entsteht ein Mineralsalz.

Die Begrifflichkeiten "Mineralsalze" und "Mineralstoffe" darfst du getrost synonym verwenden.

(Die oben genannten Ionen sind alle anorganisch. Es gibt auch organische Ionen. Wenn die eingesetzt würden, dürfte man nicht mehr von einem Mineralsalz, sondern nur noch von einem Salz sprechen; aber das nur mal so am Rande.)

Hat das alle Fragen beantwortet?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

PS: Wenn die Pflanze z.B. einen Stickstoffmangel im Boden hat, kannst du sie mit Magnesiumphosphat zuschütten und es bringt ihr überhaupt nichts. Es muss von allen relevanten Ionen ein Minimum vorhanden sein. Man kann nicht das eine Ion durch die Gabe eines anderen kompensieren. (Minimumtheorie).

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Okay Danke, das hat mir sehr geholfen :) das minimumprinzip haben wir noch nicht behandelt, aber es wird sicherlich noch nützlich sein 👍🏻

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Beim Thema Photosynthese nimmt die Pflanze über die Wurzel wichtige Stoffe für ihre Lebensprozesse auf.

Halte ich für ein Gerücht

Es gibt das Gesetz des Minimums....das mal als Stichwort ;)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – BSc in Biochemie

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