Zusammenhang von Verpackung und Umwelt

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3 Antworten

Wie gut die Verpackung biologisch abbaubar ist, z.B. eine Eierpackung zerfällt innerhalb kurzer Zeit zu Kompost, da sie größtenteils aus natürlichen Fasern (Pflanzenfasern, in diesem Fall wie bei Papier aus dem Grundstoff Holz)besteht. Das kann man von Plastik nicht behaupten, das zerfällt so gut wie gar nicht, da künstlich hergestellt.

Je mehr Verpackung, desto mehr Ressourcen werden benötigt, um sie herzustellen, die man vielleicht auch für was längerlebiges verwenden könnte.

Woraus sind denn die Verpackungen? Vielleicht sogar aus recyceltem Material?

Müll ist da wirklich ein großes Thema. Es geht ja nicht nur um die Masse, sondern auch wie er verwertet wird, ob man da was recyclen kann oder ob es nur auf der Deponie landet...

Großes Thema... Hierzu gibt es übrigens ein Gesetz, das sich Verpackungsverordnung nennt. Hierin geht es darum, Müll zu vermeiden, und die alten Verpackungen einer Verwertung zuzuführen. Verwerten bedeutet entweder, dass Verpackungen recyclet werden oder aber "thermisch verwertet" werden, also in die Müllverbrennungsanlage gehen. Dort wird dann wieder Strom daraus erzeugt, oder es wird zur Erzeugung von Stahl oder ähnlichem genutzt. Klingt zwar erstmal doof, ein Material zu verbrennen, obwohl man es eigentlich auch recyceln könnte, aber dafür muss das Kraftwerk dann keine Kohle oder Öl verfeuern. Die Heizwerte von altem Kunststoff sind übrigens besser als die von Kohle und Öl. Die Verpackungsverordnung ist übrigens "schuld" daran, dass Du eine Gelbe Tonne hast. Dadurch wird der Verpackungsmüll vorsortiert und es wird quasi neuer Rohstoff draus gemacht, anstatt dass er wie früher einfach auf eine Deponie gekippt wird.

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