Zusammenhang Ionenkanäle und Natrium-Kalium-Pumpe

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Hi Luciuslenius, Die Na/K-Pumpe hat die Aufgabe die ursprüngliche Ionenverteilung wieder herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten. Zur Ionenverteilung gibt es in deinem Biobuch sicher eine Tabelle. Die Membran ist zwar selektiv permeabel und läßt nicht alles durch, hat aber kleine "Lecks" durch z.B. Na+ Ionen in die Zelle strömen. Außerdem öffnen sich bei einem Aktionspotential Na+-Kanäle und auch K+-Kanäle, so dass es langfristig einen Ausgleich der Konzentrationsverhältnisse zwischen innen und außen geben würde.

welcher Zustand wird den überhaupt angestrebt und warum?

An Nervenzellen in Ruhe herrscht das sogenannte Ruhepotential. Das kommt durch den Ausstrom (mit dem Konzentrationsgefälle) von wenigen K+-Ionen zustande Dieser Ausstrom wird aber durch die Ladungsverhältnisse (Außen +; Innen -) gebremst, d.h. die Kaliuminonen werden dicht an der Membran festgehalten. So entsteht eine Spannung.

Diese Spannung oder die unterschiedliche Ladung Innen/Außen ermöglicht auch die Informationsübertragung. Durch einen Reiz kommt es kurzfristig zu einer Öffnung der Na+-Kanäle und damit zu einer Umpolung der Ladungsverhältnisse (Innen + und Außen -). So entsteht ein Aktionspotential, welches weitergeleitet wird, so werden Infos des Nervensystems von A nach B geleitet.

An der Polarität ändert die Na/K-Pumpe nichts.

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