Zusammenhang biblischer Glaube und Glaube an den Menschen?

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3 Antworten

Gott hat den Menschen (gleichberechtig männlich wie weiblich) als sein Ebenbild erschaffen. Das bedeutet: Er traut ihm/ihr eine ganze Menge zu.

Wenn jeder Mensch Gottes Ebenbild ist, ist damit für jeden Menschen auch eine unveräußerliche Würde verbunden. Das gilt für das pflegebedürftige Baby, das gilt für den Menschen in den besten Jahren. Das gilt für schwächer und älter werdende Menschen.

Gott traut jedem Menschen eine Menge zu.

Gott glaubt an den Menschen.

Glauben die Menschen an den Menschen? Was trauen Menschen sich zu? Oder misstrauen sie sich nur?

Glaubt man an einen Gott, der den Menschen misstraut, dann dann wird er sie permanent kontrollieren.

Setzen die Menschen auf Misstrauen anderen Menschen gegenüber: Muss das nicht in einem Überwachungsstaat enden?

Wieviel Kontrolle darf sich ein den Menschenrechten verpflichteter Staat leisten?
Auf welche Kontrolle verzichtet der Staat um der Menschenrechte willen, wenn er "an den Menschen glaubt"?

Viel Spaß beim Nachdenken!

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Die Bibel zeichnet ein nüchternes Bild vom Menschen. Keine menschliche Eigenschaft ist ihr fremd. Danach ist der Mensch von Geburt an ein machtgieriger, habgieriger Egoist (Stichwort "Erbsünde"). Da ist kein Platz für "den Glaube an den Menschen", zumindest nicht für den "Glaube an das Gute im Menschen".

Vor diesem Hintergrund bietet die Bibel Maßstäbe (die 10 Gebote) und Handlungsanleitungen (Liebe Gott und deinen Mitmenschen, führe eine persönliche Beziehung mit Gott) für uns Menschen an, damit unser Leben trotzdem gelingen kann.

Biblischer Glaube lässt sich auf "das Schlechte im Menschen" ein, und weist einen Weg, wie man trotzdem gut leben kann.

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Nein, da gibt es keinen Zusammenhang. Das haben sich die Pauker nur ausgedacht. Die Wissen also nix und quälen die Schüler damit.

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