Zusammenführung Hund und Katzen- Zimmerkäfig sinnvoll?

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Also ich finde den Käfig eine super Sache, wenn er denn richtig aufgebaut wurde.

daher finde ich deine Überlegung auch sehr gut erstmal den Welpen und die Katzen nicht direkt zusammen zu lassen, riechen werden sie sich ja trotzdem. Du hast aber Zeit den Käfig als sichere Höle aufzubauen.

Bei der Zusammenführung können dann die Katzen selbst entscheiden ob sie zu dem Welpen hin wollen oder nicht, ich denke so kann man für alle den größten stress vermeiden. Du musst nur aufpassen das dein Welpe auch in seiner sicheren Höle sicher ist (Krallen kommen durch).

ich würde danach sogar noch einen Schritt weiter gehen und ein Welpenauslauf kaufen, haben sie sich alle eingermaßen aneinander gewöhnt, können die Katzen rein und raus klettern, der welpe aber nicht, somit haben die Katzen ihr gewohntes vorrecht und können selbst entscheiden wann sie nähe suchen und wann nicht

So in etwas hatte ich mir das halt auch gedacht. Der Welpe soll aber natürlich keine Angst da drinnen haben und genau da bin ich mir halt unsicher. Wenn es ein mutiges Kerlchen ist, welches die Katzen neugierig kennenlernen will, macht ihm das wahrscheinlich weniger aus, als wenn er sehr ängstlich ist. Die Katzen können ja auch einschüchtern, vor allem wenn alle drei gleichzeitig ins Zimmer kommen, was ich nicht glaube.

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@Jana88

Du hast viel zu viele  "aber" und "könnte" in deiner Denkweise.

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@friesennarr

Lieber das, als sich erst Gedanken drum machen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. So fahre ich besser und vermeide, dass es böse endet. Ob es nötig ist oder nicht, kann man erst im Nachhinein beurteilen.

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@Jana88

Bei dir möchte ich kein Tier sein OMFG .

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Wäre das eurer Meinung nach eine gute Idee mit dem Zimmerkäfig, oder einfach Hund an die Leine und Tür öffnen?

Nein.

Der Hund hat keinerlei Möglichkeit, irgendwie auf die Katzen zu reagieren, er kann nicht ausweichen, sich nicht zurückziehen. Für die Katzen wird es kein sinnvolles Erlebnis, weil der Hund demnächst eh (hoffe ich jedenfalls) frei durch die Gegend spazieren wird und sie sich dann neu darauf einstellen müssen.
Keiner der Beteiligten hat irgendetwas von der Nummer mit dem Käfig. 

Bei der Zusammenführung musst du eh permanent dabei sein. Dann schau, wie sich alle Beteiligten verhalten. Die Chance, dass die Katzen den Hund angreifen, sind denkbar gering, viel wahrscheinlicher ist ein Rückzug in unerreichbare Ecken und Höhen.

Den Hund erstmal tagelang im Schlafzimmer zu parken, halte ich für falsch. Die Katzen werden ihn eh riechen, können aber nicht herausfinden, was eigentlich los ist. Überhaupt, setzt du dich dann 5 Tage zum Hund ins Schlafzimmer? Wenn nein, ist es absolute Tierquälerei, den armen kleinen Kerl allein ins Schlafzimmer zu sperren, wo er Todesängste leiden wird.

Auch sonst finde ich den Käfig unnötig, praktisch ist so ein Ding nur für Menschen, die sich vor den unangenehmen Randerscheinungen der Welpenanschaffung drücken wollen. Der Welpe braucht weder dauernd eine Leine, die hinter ihm herschleift, noch muss er weggepackt werden. Im Schlafzimmer neben dem Bett ist der kleine Kerl mit einem Bettchen genauso glücklich, alleinlassen darf man Welpen im ersten halben/ dreiviertel Jahr eh nur für Momente, wozu also der Käfig? Dem Hund bringt er nichts. Wenn er eh offen stehen soll, tut es auch ein Bettchen.

So leid es mir tut, auch wenn du es sicher nicht böse meinst, du denkst derzeit nicht tiergerecht.

Er soll ja auch später den Käfig kennen und ihn als Rückzugsort annehmen, daher haben wir ihn von Anfang an, damit er sich gleich dran gewöhnt.

Um einen Hund stubenrein zu bekommen muss man ihn in der Nacht doch irgendwo "parken", wo er nicht frei rumlaufen kann, ansonsten bekommt man es doch gar nicht rechtzeitig mit, wenn er sich lösen muss.

Abgesehen davon, möchte ich, dass der Hund unbedingt im Schlafzimmer bleibt in der Nacht, damit man eine eventuelle Magendrehung mitbekommt. Bei sehr großen Rassen halte ich es für fahrlässig, sie nachts nicht in der Nähe zu haben.

Zu dem Käfig gibt es eben viele Meinungen. Ich finde ihn gerade für einen Welpen praktisch und werde ihn auch dran gewöhnen, da es für später nur förderlich sein kann.

Ob man so die Zusammenführung gestalten sollte steht halt auf einem anderen Blatt.

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@Jana88

Das ist durch die Bank so nicht richtig.

Er braucht keinen Käfig als Rückzugsort, ganz im Gegenteil. Ein Polster, von dem aus er auch etwas mitbekommt, ist deutlich hundgerechter. Zumindest wenn man den Hund als Begleiter sieht.

Das mit der Stubenreinheit ist so einfach Blödsinn. Mit einem Welpen muss man nunmal nachts alle 2 Stunden raus am Anfang. Darf der Hund sich frei bewegen, bekommt man auch mit, wenn er raus muss. Im Käfig lernt der Hund nur, dass er innerhalb von Haus oder Wohnung sein Geschäft schon erledigen kann. Das Ding verzögert die Stubenreinheit, statt sie zu fördern.

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@Jerne79

Die Meinungen gehen leider oftmals sehr strak auseinader, auch ich habe meine Welpen von Anfang an an die Box gewöhnt, er hat kein einziges mal in die Wohnung gepinkelt, auch wenn er nur nachts und ab und zu wenn ich ihn zur ruhe zwingen musste drin ist.

Somit hat er IMMER sein geschäft draußen gemacht und ist niemlas auf die Idee gekommen es in der Wohnung zu machen. mittlerweile ist er 18 Wochen alt und meldet sich an der Gartentür wenn er raus muss, ich muss auch nicht mehr nach dem Fressen, Spielen direkt raus.. er sagt schon bescheid.

Ein Welpe benötigt viel Schlaf (20 Stunden am Tag).. auch ist es wichtig das er nachts möglichst lange durch schläft.. meiner von Anfang an min. 6 Stnden, mittlerweile 8,5 Stunden). Stelle ich mir von Anfang an in der prägephase alle 2 stunden den Wecker, kommt der hund nie zur ruhe.. will ich das später als erwachsener hund auch haben?

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@T4YFUN23

Richtig! Wie soll man den im Schlaf mitbekommen, dass der Hund mal muss, wenn dieser sich nicht meldet, weil er einfach irgendwo in die Wohnung macht? 

Wozu dann alle zwei Stunden den Wecker stellen,wenn ich dann ständig umsonst nachts draußen steh, weil der Hund hat nicht muss.

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@T4YFUN23

will ich das später als erwachsener hund auch haben?

Das ist doch polemischer Blödsinn. Der Hund lernt, länger einzuhalten. Das braucht nunmal seine Zeit.

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Also ich finde auch der Hund hat ein Recht, sich von den Katzen entfernen zu dürfen. Denn die Katzen können ja in die Höhe flüchten, wenn es ihnen zu viel wird. Was aber der Hund definitif in einer Box nicht kann. Wenn z.B. die Katzen rund um die Box stehen. Ich war mal in einem Haushalt, wo auch ein Welpe zu älteren Katzen kam. Der Welpe durfte gleich frei laufen und für die Katzen wurde eine Rückzugsmöglichkeit mit Hilfe eines Türgitters gemacht. Welpen lernen schnell, er hat auch bald die Katzensprache verstanden, und alle haben sich akzeptiert. Viel Erfolg beim Vorhaben, aber bitte kein Tier wegsperren, die regeln das meist untereinander.

Der Zimmerkäfig ist nicht von allen Seiten zugänglich, er hätte eh genug Platz gehabt, sich den Katzen zu entziehen, wenn er keinen Kontakt gewollt hätte. Die Box ist 1,20 Meter lang, keine kleine Transportbox oder so.

Ich möchte dennoch trotzdem eine Möglichkeit, bei der die Katzen nicht direkt zum Welpen können. Ich habe keine Ahnung wie die Katzen reagieren, ich möchte es aber nicht sinnlos auf die Probe stellen. Ich habe auch schon mitbekommen, wie eine Katze einen Hund sofort und extrem aggressiv angegriffen hat. Danach war kein normales Kennenlernen zwischen den beiden mehr möglich, allein wegen dieser sehr negativen Begegnung. Dem kann man entgegenwirken, sei es mit einem Zimmerkäfig oder einer Gittertür, so wie man das bei Katzen macht.

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