zusammen haus gekauft bekomme ich eine auszahlung nach der trennung?

6 Antworten

Ihr Anspruch sollte sich an dem 1/2 Wert der Immobilie auf den Tag der Löschung Ihrer Person als Miteigentümer im Grundbuch beziehen. Den Wert stellt ein neutraler vereidigter und gerichtlich öffentlich bestellter Sachverständiger fest. Die Beträge, welche Ssie oder Ihr Exfreund gezahlt haben sollen vorher miteinander aufgerechnet werden. auf dieser Basis des Gutachtens und des ermittelten Tilgungsüberhanges - nicht Zinsleistungen! - können Sie dann mit notariellem Vertrag aus dem Grundbuch gegen die Erfüllung eines vom Notar zu überwachenden Treuhandauftrages ausscheiden. Der Notar stellt den Umschreibungsantrag erst dann, wenn Sie ihm schriftlich erklärt haben, dass der ausgehandelte Betrag auf Ihrem Konto eingegangen ist und die Erklärung der Bank beim Notar vorliegt, dass Sie formell aus dem seinerzeit gemeinsam aufgenommenen Darlehen als Schuldnerin seitens der Bank im Einverständis mit dem Ex entlassen sind; das ist übrigens ganz besonders wichtig! Aufgrund des Gutachtens fällt für Sie, sofern der Anteil ordnungsgemäß an Sie gezahlt wird, keine Steuer an. Ihr Ex erwirbt Ihre Hälfte in gleicher Weise, allerdings fällt dabei ggfs. Grunderwerbsteuer an. Überträgt er den Anteil unentgeltlich auf seine neue Partnerin, so wird für diese sowohl Schenkungssteuer, wie auch ggfs. Grunderwerbsteuer fällt. Von solchen Gemeinsamkeiten sollte er aber nach der Erfahrung mit Ihnen - bitte nicht falsch verstehen - geheilt sein!

habe ich überhaupt die möglichkeit etwas einzufordern?

Äh, du willst ihm deinen hälftigen Miteigentumsanteil übertragen? Natürlich, denn der ist in etwa die Hälfte der gesamten Immobilie wert. Außerdem kannst du u.U. eine Nutzungsentschädigung von ihm für die Zeit der alleinigen Gesamtnutzung fordern.

Natürlich, denn der ist in etwa die Hälfte der gesamten Immobilie wert.

Nur, dass die Immobilie ja komplett über die Bank finanziert worden ist - also obliegen der FS in allererster Linie mal die Hälfte der Schulden. Und einen Nutzungsentschädigung könnte sie nur fordern, wenn sie - auch nach ihrem Auszug - ihren finanziellen Verpflichtungen weiter nachgekommen wäre - das ist sie nach eigenen Aussagen aber nicht.

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@dsupper

Was haben denn irgendwelche gemeinsamen Schulden mit dem Wert und der Wertentwicklung einer Immobilie zu schaffen!?! Die Fragestellerin steht als Miteigentümerin im Grundbuch! Daran würde sich selbst dann nichts ändern, wenn die Schulden komplett getilgt wären! Ihre Logik scheint nicht ganz schlüssig zu sein!?!

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Alles Verhandlungssache, Anspruch hast Du keinen.

Er aber z.Z. ebensowenig! - folglich keine richtige Antwort!

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