Zusage zum Grundstückskauf bindend?

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10 Antworten

Grundstückgeschäfte bedürfen der entsprechenden Form, daher ist das leider für dich schlecht gelaufen und die Dame hat euch für lau die Arbeit machen lassen.

Auch mündlcihe Verträge sind bindend und wenn sie ja Mails haben, dass sie an sie verkaufen wollte..können sie das vor Gericht einklagen. Ich würde an ihrer Stelle umgehend einen Rechtsanwalt hinzuziehen! MfG wildy

wildy03 11.07.2011, 07:58

ohh ok dass es bei Grundstücksverkäufen anders sein soll, wußte ich nciht..würde aber auf jeden Fall einen Anwalt fragen.

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helmutgerke 11.07.2011, 07:59

Nicht bei Grundstücksgeschäften.

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Du hast per email die schriftlichen Verhandlungen über den Verkauf an dich? Sie hat mit dir schriftlich über den Verkauf an dich/euch "gesprochen"?

Schau mal bei deinen emails ob da explizit was über den Verkauf drinnen ist.

PS:Sorry für das duzen übrigens, aber in dem Forum macht das irgendwie jeder ;)

Diese Frage kann nur das Notariat beantworten indem es bestätigt, daß von der Verkäuferin eine Teilungsurkunde des Grundstücks unterschrieben wurde! Falls das nicht der Fall sein sollte habt ihr schlechte Karten, wenn der Neukäufer das ganze Grundstück auf einmal kauft ! Der Bank ist das auch lieber, denn sie hat dann nur einen Verhandlungspartner und dem Notariat wahrscheinlich auch, weil sie dann weniger Arbeit haben ! Es gibt ja auch formlose Kaufvorverträge ! Habt ihr den keinen gemacht ??

Diese Dame hat keine Moral! Ob man rechtlich was machen kann? Ich bin kein Anwalt. Aber für uns gilt der Handschlag und die mündliche Vereinbarung noch als feste Zusage. Käme nie auf die Idee, mich bei so was nicht gebunden zu fühlen.

Grundstücksübertragungen bedürfen immer einen notariellen Vertrag - die mündliche Zusage reicht nicht aus, dass dadurch auch schon Eigentumsrechte an dem Grundstück erworben werden.

Falls aber im Vertrauen auf die mündliche Zusage schon irgendwelche Ausgaben entstanden, kann versucht werden, diese dem Anbieter in Rechnung zu stellen.

spaceflug 11.07.2011, 08:00

Wird aber schwer zu belegen sein, ob die Kosten dem Verkäufer anzulasten sind, denn der Käufer hat dies ja ausschließlich im Eigeninteresse gemacht und für seinen Nutzen.

Das die Erwartung nicht erfüllt wurden, ist in dieser Konstellation dann nur noch ärgerlich und lehrt einen wieder mal nicht an die Ehre der Menschen zu glauben.

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helmutgerke 11.07.2011, 10:08
@spaceflug

Dann hat der Fragesteller seine Tätigkeit for nothing gemacht und Lehrgeld bezahlt

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Das ist ja echt ärgerlich!

Grundstücksverkäufe sind allerdings erst dann rechtsgültig, wenn sie unterschrieben und notariell beurkundet sind. Deshalb -so blöd es für euch leider ist- kann sie das nach meinem Wissen problemlos tun.

Nehme mal an, ihr habt auch keinen Vorvertrag o.ä. geschlossen...

Dei mündliche Zusage und der EMail-Kontakt stellen ein Vorvertrag dar. allerdings ist der notarielle Vertrag bindend, damit hast Du das Nachsehen. Jedoch muss der Verkäufer aufgrund der mündlichen Zusage und des EMail-Verkehrs Dir alle Ausgaben ersetzen sowie eine Entschädigung für nutzlos verbrachte Zeit, die Du für die Beschaffung von Unterlagen benötigtest. Anwalt nehmen, rate ich Dir

Mündliche Absprachen sind ebenfalls bindend.

Teile ihr dies mit und suche Dir einen Anwalt.

Und bewahre die Emails auf ;-)

spaceflug 11.07.2011, 07:57

Nicht bei Grundstücksgeschäften.

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Habt ihr keinen Vorvertrag gemacht?

spaceflug 11.07.2011, 07:58

Wahrscheinlich eher nicht, da die Grundstücke wie benannt nicht benannt werden konnten.

Denn dann hätten sie gleich den notariellen Vertrag machen können?

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