zusätzliches urlaubsgeld-trotz krankheit

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Maria , das schreibt das Bundesarbeitsgericht dazu :

BAG Anspruch auf Urlaubsgeld verfällt bei längerer Krankheit nicht In einem aktuellen Urteil hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt, dass eine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit nicht zum Verfall eines bestehenden Anspruches auf Urlaubsgeld führt. Allerdings wird das Urlaubsgeld erst zur Zahlung fällig, wenn der Urlaub gewährt oder aber im Zuge der Beendigung des Arbeitsverhältnisses abgegolten wird. Wie das BAG aktuell mitteilt, erlöschen die Ansprüche eines Arbeitnehmers auf Gewährung und Abgeltung des gesetzlichen Urlaubs nicht, wenn dieser bis zum Ende des Urlaubsjahres und/oder des Übertragungszeitraums sowie darüber hinaus arbeitsunfähig erkrankt ist (§ 7 Abs. 3 und 4 BUrlG). Ist ein tarifliches Urlaubsgeld mit der Urlaubsvergütung verknüpft (akzessorisch), sei dieses erst dann zu zahlen, wenn auch ein Anspruch auf Urlaubsvergütung fällig ist.

Der Kläger ist seit 1999 bei der Beklagten beschäftigt. Auf das Arbeitsverhältnis findet der Manteltarifvertrag für die Holz- und Kunststoffverarbeitende Industrie in Rheinland-Pfalz vom 17. März 1992 Anwendung. Danach beträgt das zusätzliche Urlaubsgeld 60 % des für den Erholungsurlaub geschuldeten Urlaubsentgelts. Der Kläger ist seit Februar 2005 zumindest bis 31. März 2006 arbeitsunfähig erkrankt. Er verlangt von der Beklagten die Zahlung des tariflichen Urlaubsgeldes für das Jahr 2005.

In einem Urteil vom 19. Mai 2009 (9 AZR 477/07)hat der Neunte Senat die klageabweisenden Entscheidungen der Vorinstanzen bestätigt. So sei der Anspruch auf Urlaubsgeld für den trotz Arbeitsunfähigkeit des Klägers fortbestehenden gesetzlichen Urlaubsanspruch aus dem Jahre 2005 derzeit nicht begründet, da dem Kläger bisher kein Urlaub gewährt worden sei und der Beklagte diesem daher auch keine Urlaubsvergütung schulde. Ebenso bestehe kein Urlaubsabgeltungsanspruch des Klägers, weil das Arbeitsverhältnis nicht beendet worden sei.

Quelle: Bundesarbeitsgericht (BAG)

Ich habe nun Gewissheit, dass ich echt ne super Firma habe , ich bekomme Urlaubsgeld nachgezahlt, da sie nicht wissen konnten wie lange meine Krankheit noch besteht, hatten Sie es verschoben, doch mal ne tolle Nachricht. Euch danke ich aber trotzdem für die Antworten und wünsche Euch noch viel Glück.

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du hast es doch schon selbst beantwortet , freiwillig , ansonsten besteht da kein Anspruch drauf ,zb wenn du länger nicht da warst ,hast nicht zum Betriebsergebnis beigetragen

Danke für die Antwort

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Auf Urlaubsgeld besteht kein rechtlicher Anspruch... in vielen Firmen wird gar keines gezahlt..

Ich bin mit dieser Antwort nicht zufrieden, da mein Betrieb welches auszahlt und ich schon seit sehr vielen Jahren dort tätig bin. Und durch einen Schlaganfall ein viertel Jahr außer Gefecht war.

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@maria11111

tut mir leid, dass dir meine antwort nicht gefällt. wende dich an euren betriebsrat.

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@Antwortererer

Sorry, ich wollte Dich nicht angreifen, aber es ist schon etwas unfair mir gegenüber , aber egal ich danke trotzdem für die Antwort. Du hast sicherlich Recht, ich sollte mir nichts vormachen und mich damit abfinden.

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@maria11111

Meine Antwort ist nicht unfair Dir gegenüber. So ist halt nunmal deutsches Arbeitsrecht. .. das für alle gilt, auch für Dich und mich...

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@Antwortererer

Das unfair war nicht auf deine Antwort bezogen, habe dies nur so für mich geschrieben.

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Text im Arbeitsvertrag:

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(Wurde bezahlt mit der Juni und November Abrechnung)

Scheidet der Arbeitnehmer aufgrund eigener Kündigung bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem das zusätzliche Urlaubsgeld gewährt wurde, aus den Diensten der Firma aus oder wird er aus einem wichtigen Grunde, den er zu vertreten hat, bis zu diesem Zeitpunkt fristlos entlassen, so ist er verpflichtet, das zusätzliche Urlaubsgeld zurückzuzahlen.

( Was bedeutet hier: bis zum Ende des Jahres)

Danke schon mal für Antworten

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