Zur Reha zu krank- für Rente zu jung?

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11 Antworten

Hallo DerOnkel1970,

Sie schreiben unter anderem:

Zur Reha zu krank- für Rente zu jung?

Antwort:

Die Gesundheit ist so zerbrechlich wie Meisner Porzellan, richtet sich nicht nach dem Alter, sondern kann Jede/Jeden in Bedrängnis bringen, Jederzeit!

2017 - 47 = 1970 geboren!

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist, hat in der DRV keinen Vertrauensschutz wegen Berusfunfähigkeit!

So wie Sie Ihre Situation beschreiben, wird eine REHA aus objektiver Sicht an Ihrem Dilemma nichts ändern!

Somit kommt im Grunde genommen nur der Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente in der DRV in Betracht!

In diesem Zusammenhang müßen Sie an Hand Ihrer eigenen Krankenakte glasklar und sehr detailliert nachweisen, daß Ihre Leistungsfähigkeit auf Dauer, auf unter 3 Stunden, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist!

https://erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

Hier geht es aber nicht um einen Berg an Attesten, hier geht es um ausführliche, glasklar und sehr detaillierte Arzt- und Entlassungsberichte!

Damit Ihr Antrag ohne weitere Wartezeiten auf die Erfolgsspur kommt, genügt für`s erste ein formloser Antrag an die DRV damit der Antragsbeginn bei der DRV dokumentiert wird!

Diesen Antrag können Sie zum Beispiel bei den Bürgerdiensten im Rathaus stellen!

Den eigentlichen Antrag stellen Sie dann nach Terminabprache in einer DRV-Beratungsstelle in Wohnortnähe und diesen Antragsunterlagen fügen Sie dann Ihre eigene Krankenakte in Kopie bei!

Lassen Sie sich von nichts und von Niemandem von Ihrem Vorhaben abbringen, kämpfen Sie um Ihre volle Erwerbsminderungsrente, die DRV verschenkt nichts!

Die DRV wird dann an Hand Ihrer eingereichten Unterlagen prüfen, ob eine REHA-Maßnahme überhaupt einen Sinn macht!

Denn es gilt der gesetzlich vorgegebene Grundsatz:

REHA geht vor Rente!"

So wie Ihren Zeilen zu entnehmen ist, sind Sie bereits beim VDK und bei der Gewerkschaft mit Sozialrechtsschutz in Kontakt!

Ohne Hinzuziehung eines kompetenten Rechtsnbeistandes wir es sehr schwer, Erfolg zu haben!

Noch schneller und ohne endlose Wartezeiten sollte es mit einem versierten und kompetenten Rentenberater gehen, lassen Sie sich einfach beraten:

Tipp-Deutschlandweit aktiv-ohne jegliche Gewähr!

https://rentenbescheid24.de/wer-wir-sind/rentenberater-peter-knoeppel/

https://rentenbescheid24.de/produkte/erwerbsminderungsrente/erwerbsminderungsrente-2017-bestellen/

Was Ihre gesundheitlich leider sehr schwer angeschlagene Frau anbelangt, so sollten Sie sich eine Auszeit gönnen und Ihre werte Frau in eine gut geführte Pflegeeinrichtung zur Kurzzeitpflege bringen, damit Sie sich selbst erst einmal erholen können!

https://www.pflege.de/altenpflege/kurzzeitpflege/

Lassen Sie sich von Ihrer zuständigen Krankenkasse/Pflegeversicherung umfassend und gründlich beraten, denn es ist Niemandem, auch Ihrer werten Frau nicht damit geholfen, wenn Sie sich selbst aufopfern und letztendlich selbst zum Pflegefall werden!

https://www.youtube.com/user/hubkon

Beste Grüße, viel Erfolg, Ihnen und Ihrer werten Frau bestmögliche Gesundheit

Konrad

Um an Rehamaßnahmen teilnehmen zu können, muss tatsächlich vorher dein Hausarzt attestieren, ob du dazu überhaupt fähig bist.

Da steckst du dann in einer Zwickmühle. Ohne die Reha wird noch keine Rente bewilligt, aber das Krankengeld fällt nach 78 Wochen weg.

Da müsste dann das Sozialamt mit Grundsicherung einspringen.

Nicht so richtig.....Bei Freiwilliger Reha Beantragung meinerseits, stehen mir Gutachter zu Verfügung die ich aus einer Liste der DRV aussuchen kann( 2 Stück), dieses Gutachten wird bei der Entscheidung von Bedeutung sein, allerdings auch das Einverständnis meiner Krankenkasse, bzw desen MDK; und die halten eine Reha für mich zZ. für Sinnlos.  Nach dem Krankheitsgeld folgt die Nahtlosigkeitsregelung, da ich ja ein bestehendes Arbeitsverhältnis habe( noch)...also ALG 1....bis sich DRV und KK. mal geeinigt haben.

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Ich denke: die Rehaberaterin hat recht! Wenn du zu Hause nicht gravierend etwas änderst, zB eine Pflegekraft für deine Frau, hat eine Reha keinen Sinn. Das wäre als wenn man einen Alkoholiker der noch nicht trocken ist, schon auf Reha schickt!

beantrage doch mal gemeinsam, wenn ihr beide krank seid eine Reha bei der Rentenversicherung.

deine frau kann dann betreut werden und du kannst in ruhe für dich sämtliche Therapien machen, die man dir vorschlägt.

wie es dann weiter geht, wird mit dir auch psychologisch besprochen

Reha oder Rente, was nu?

Hallo liebe Damen nund Herren, liebe Benutzer dieses Forums....

Ich bin Neu hier und brauche Rat und Hilfe.....

Meine Geschichte....

Ich bin der Ulli und bin 47 Jahre alt, verheiratet seit 2000 und seit

2012 Pfegender Ehemann meiner Schwerkranken Frau.( Dreifacher

Hirnschlag, Schlaganfall,rechtseitig gelähmt, Aphasie...)

Ich bin seit meinem 17 Jahr durchweg Berufstätig, Wehrpflichtiger gewesen und seit 22 Jahren im

Stahlwerk auf Vollcontischicht( 7Tage Woche, Früh..Spät und Nachtschicht).

2007 erlitt ich einen Herzinfakt und bekam 3 Bypässe..

2012 der schlimme Fall mit meiner Frau

Ich selbst konnte nach meiner eigenen Herz op Belastungen nicht mehr so

standhalten und hatte häufig Auszeiten( AU-geschrieben),diese häuften

sich natürlich ab 2012. Ich habe meine Arbeit und die Pflege und alles

was dazu gehört versucht zu meistern und zu bewerkstelligen.

Nun aber bin auch ich fertig,müde,krank und kaputt.Die Doppelbelastungen

mit Arbeit,Haushalt,Terminen bei Ärtzen,Friseuren und Kosmetik, das

gestallten von Freizeit mit meiner Frau brachte mich an den Rand der

Erschöpfung.Meine Frau ist Hilf und Wehrlos und kann ohne fremde Hilfe

nicht das Haus verlassen. Freizeit und Erholung fand für mich nicht mehr

statt.Meine Frau ist aufgrund ihrer schlechten Mobilität Inkontinent,

muss aber Wasserabführtabletten einnehmen. 4 oder 5 mal in der Nacht

aufstehen um Sie auf die Toilette zu setzten waren normal..und dann um

4Uhr morgens raus zur Frühschicht.Sie ankleiden,Tabletten bereitstellen,

Wasser für Tee in den Kocher gießen, Klopapier zu Verfügung

stellen,Telefone hinlegen dort wo Sie umfallen könnte,Eimer

bereitstellen wenn Sie erbrechen sollte, Notfallknopf um den Hals

hängen,Getränke bereitstellen,Handtücher hinlegen...sosah ein Morgen aus

vor 4.00....und dann ab zur Arbeit.Wenn ich Mittag oder Nachtschicht

hatte sah das ähnlich aus, nur das ich noch Essen kochen mußte,

einkaufen,Wäsche waschen, zu den Ärtzen um Rezepte abzuholen,Therapien

koordinierte,den Garten pflegte Rasen mähte,den Müll trennte und auch

die Wohnung renovierte.....was Mann halt so macht,plus was Frau halt so

macht..plus einen Menschen zu pflegen und dann ab zur Arbeit.....ich bin

bald tot, wenn ich das so weitermachen würde.

Ich bin nun seit 1 Jahr Krank geschrieben durch meinen Hausarzt. ( Überlastungsstörung)

dann ging ich zum

Kardiologen

Orthopöde

Neurologen

Dipl. Psychiater

Pneumologen

sammelte alle Befunde und Berichte und ging zum Knappschaftsältesten

obwohl die damaligen Befunde zu den Heutigen nur ein Witz waren sagte er zu mir: Junge,Du bist doch kaputt.

Dann passierte lange nichts und ich konnte mich endlich mal zurücklehnen

und entspannen. Der ganz große Druck war erstmal weg, dier Kummer,der

Schmerz und die Trauer blieben.

Ich wurde zweimal zu MDK eingeladen, ich brachte meine Unterlagen mit

und dann sagte man mir ich solle eine Tablete nehmen und alles wäre

wieder gut. Tja ich nehme weitaus mehr als nur Eine und nichts ist gut.

Auch der zweite Besuch beim MDK änderte daran nichts, ich blieb

weiterhin krankgeschrieben. Über den Neurologen kam ich zur

Psychiaterin,ich bin diesen Gesprächen sehr offen und bereitwillig.

Meine ICD Schlüssel sammelten sich immer mehr, immer mehr Diagnosen und

ich beantragte beim Versorgungsamt einen Ausweis bzw einen Grad d.B.

Erst bekam ich 20, mit Hilfe des VDK und einem Einspruch nun 40

- Seelische Störungen

- Wirbelsäulensyndrom

- HerzKreislauf Beschwerden,Bluthochdruck Bypassoperation

- Lungenfunktionsstörung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

dann wieder lange Zeit nichts....

Im Frühjahr 2017 meldete sich mein Arbeiteber, Einladung zum Gespräch

Perspektive?-Prognose?...was soll passieren...Mir wurde nahegelegt eine Reha zu beantragen.

Reha?...schön und gut, was mache ich mit meiner Frau?

Zunächst stellte ich einen Kurantrag für meine Frau mit mir als Begleitperson mit Ärtzlicher Stellungsnahme dazu.

Die Kur für meine Frau wurde bewilligt, aber nicht zusammen mit mir.

Dann stellte ich einen Reha Antrag bei der DRV

Dann muste ich zu einer Gutachterin, 10min Gespräch und Sie sagte mir

Wortwörtlich: Sie sehe in ieiner Reha für mich keinen Sinn, da sich die

Problematik zu Hause nach der Reha nicht ändert....aha?...sagte ich

mir...soso

Meine Reha wurde genehmigt!!! und nach Erhalt des Schreibens sollte ich

in 5 Werktagen dort antreten!!!!Was mach ich mit meiner Frau?

Ich erklärte meiner Frau die Situation und sprach von Kurzeitpflege, da

ist meine Frau schon zusammengebrochen, erlitt einen Panikschock und

Weinkrämpfe.

Ich legte Widerspruch ein, wegen der kurzen Vorlaufzeit von 5 Tagen. Das

es mir nicht Möglich ist in der Zeit alles zu organisieren.

Darauf reagierte die Krankenkasse boshaft und drohte mit Krankengeldrückzahlung und Ausschluß aus der Versicherung etc.

Das boshafteste war der Satz: Ich soll meine Frau ins Heim stecken!!!..stecken!!!, dann kann ich auch wieder arbeiten.

Also ab zum VDK...und zur IG Metall...Beratungsgespräch

Telefongespräch mit der DRV....Ich erklärte nochmals meinen Einwand und die Dame zeigte Verstädnis.

Ich solle erneut einen Antrag zur Reha stellen und die Bewilligung der Kur meiner Frau beillegen

mit einigen Sätzen vom Artz meiner Frau, warum das Sinnvoll ist.

Ich habe alles fertig und zusammen, der Antrag liegt aber noch bei mir.

Vor einigen Tagen eine erneute Einladung zum MDK( große Untersuchung)...alles beigehabt,

sämtliche Berichte und Befunde...

Nun...die Ärtzin sagte das da sovieles im argen liegt,sovieles was

untersucht und "geheilt"werden muss, so das eine Reha völlig Sinnlos

wäre, und für Rente bin ich zu Jung, da würde ich am Hungertuch

nagen...so Ihre Worte

Aha...woher weiß Sie das?---kennt die meine Private Vorsorge?

Also...zur Reha zu krank, zur Rente zu Jung

Nebenbei bemerkt droht man mir, im Falle einer EU Rente wäre ich nicht

fähig meine Frau zu pflegen.....ich solle soweit wieder Gesund werden,so

das ich wieder arbeiten kann...

So nun meine Diagnosen.

- leichte COPD

- KHK

- Spondylose LWS

- Facettenarthrose

- muskuläre Dysbalance

- Drehschwindel

- Soziale Anpassungsstörung mit emotionaler Beeinträchtigung

- schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

- Schlafstörung vom Insomie Typ

- Angst und depressive Störung gemischt

- Enuresis nocturna

- Herzkreislauf beschwerden nach Bypass op

- Bluthochdruck

- usw....

was meint Ihr...was soll ich machen?

Hast Du für Deine Frau einen Pflegegrad beantragt? Das würde Dich schon entlasten, zeitlich.

Reha..bin doch bereit dafür...auch meine Frau hat eine bewilligte Kur, ich habe auch das Schreiben Ihres Internisten das eine gemeinsamme Reha/ Kur nur so möglich wäre.....Doch der MDK bezweifelt den Erfolg einer Reha, ich sollte zuvor erst einmal " fit" dafür werden.

Natürlich wird die DRV eine REHA nur dann bewilligen, wenn an Hand der Aktenlage Erfolgsaussichten bestehen und da wird es laut Ihren Zeilen gewaltig hapern!

Die Sozialversicherungsträger wie Krankenkasse werden ebenfalls nachhaken (siehe VDK) ob eine stationäre Maßnahme wirklich etwas ändern würde!

Es wird wohl letztendlich doch auf einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente hinauslaufen!

Leider gibt es dazu nicht viele Alternativen, wenn Sie in keine finanzielle Notlage geraten wollen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad 

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Wie lange willst du deine Frau denn noch alleine pflegen? Das ist nicht machbar, bei aller Liebe. Du musst schon Hilfe zulassen. Eine Reha würde ja nicht viel bringen. Innerhalb kürzester Zeit wärst du genau wieder da wo du heute schon bist. Die Situation muss geändert werden.

Da kann ich die DRV schon verstehen. Du kannst nicht rund um die Uhr arbeiten, dass hält keiner aus. 

du solltest gut auf dich aufpassen und zusehen das deine Frau in eine Kurzzeitpflege kommt und du zur psychosomatischen Rehakur. 

Hausarzt deswegen ansprechen!

Wie schon geschrieben wurde, Kurzzeitpflege für Deine Frau beantragen.Dann kannst Du mal durchschnaufen.Dann eine Kur/Reha für euch beide oder für Dich alleine beantragen.

Gegenfrage ?

hat deine Frau keine Pflegestufe, die dich entlastet?

Ich habe diese Frage schon 1000mal gehört...1. Habe ich mit einem Wort geschrieben das die Pflege ( waschen,duschen,ankleiden) mir Probleme machen?-Nein...Kommt ein Pflegdienst nachts 4-5mal um meiner Frau den Weg zur Toilete zu ermöglichen?...Kommt ein Pflegedienst bei Durchfall, der meine Frau 4,5,6mal am Tag die Windeln wechselt?-Nein...Kommt ein Pflegedienst der nach meiner Nachtschicht mit meiner Frau zum Friseur fährt?-Nein...es geht auch kein Pflegedienst zum Nail Painting, ebenso kommt er nicht mit ins Kino oder Restaurant und wechselt Windeln beim Essen oder Film schauen......Und wenn meine Frau umfällt und mit Erbrochenem auf den Rücken liegt...kommt auch kein Pflegedienst....zum Haare kämen und Tabletten reichen braucht meine Frau keinen.....aber wie gesagt...schon 1000mal gehört

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@DerOnkel1970

Trotzdem mußt du eine Pflegestufe beantragen.Der Pflegedienst könnte dir schon mal morgens die Arbeit abnehmen.Es stehen dir ja dann auch noch andere Hilfen  und Hilfsmittel zu,die du ohne Pflegestufe nicht bekommst.Pfegestufe und Pflegedienst sind  2 verschiedene Sachen.Natürlich brauchst du Entlastung,das hältst du nicht mehr lange durch.Nur mußt du dir die Hilfe holen,es gibt sie doch.

Für dich wäre Reha gut,dann sieht man deinen Zustand gleich.

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@DerOnkel1970

Ja hast du, da alles was du erwähnst zu viel für dich geworden ist, was ich auch verstehen kann!

Das sollte nur der Versuch einer Hilfe sein, das mit der Pflegestufe!

Stell einen Renten Antrag, falls das noch nicht geschehen ist?

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