Zur MPU wegen einer Straftat vor 2 jahren?

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3 Antworten

Hallo drilon

mich wundert es, dass ich diese Frage übersehen hab:-(

wurde der Themenbereich "MPU" erst später eingefügt?

Okay, zu deinen Fragen:

darf sie einfach so meine Sperfrisst verlängern?

sie verlängert nicht deine Sperrfrist, DU hättest deinen Antrag 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist stellen müssen!

solange dauert es in der Regel nämlich bis der Antrag auch durch ist !

wenn du das Aufbauseminar schon machen darfst, dann melde dich sofort an!

ist nämlich eine sehr gute MPU-Vorbereitung und ohne Aufbauseminar bekommst du sowieso keinen Führerschein ausgehändigt.

Kümmere dich bitte bezüglich des Aufbauseminars gleich darum.

eine MPU kann angeordnet werden, hat auch schon @Panazee ganz unten schon kopiert.

den Paragraf dazu hat er/sie aber leider vergessen, darum schicke ich dir den Link zum Paragraf zum nachlesen:

http://www.fahrerlaubnisrecht.de/FeV/FeV11.htm

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Kommentar von drilon10
10.07.2013, 18:02

Ich hab aber meinen Antrag genau an dem Tag gestellt ab dem ich es auch durfte... also genau vor 3 Monaten

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Wenn du dir dein Uteil ansiehst, dann wirst du folgende Formulierung finden:

"Die Fahrerlaubnis wird entzogen. Die Fahrerlaubnisbehörde darf frühestens nach Ablauf von 8 Monaten eine neue Fahrerlaubnis erteilen." (oder so ähnlich)

Das wichtige Wort in dem Satz ist frühestens. Da steht nicht, dass du ein Recht darauf hast deinen Führerschein nach genau 8 Monaten wieder zu bekommen, sondern nur, dass du vorher auf gar keinen Fall einen neuen Führerschein bekommst.

Ob du eine MPU machen musst liegt immer im ermessen deiner Sachbearbeiterin. Die könnte auch ganz ohne irgendeine Vorstrafe auf eine MPU bestehen. Je mehr Anhaltspunkte vorliegen, dass du evtl. psychisch gar nicht in der Lage bist ein Auto zu führen, desto wahrscheinlicher wird es sein, dass du eine MPU machen musst. Die Kombination, erst eine Körperverletzung und ein Jahr später eine Fahrerflucht, würde bei mir als Sachbearbeiter auf jeden Fall Zweifel aufkommen lassen, ob es eine gute Idee ist dir ohne MPU den Führerschein zurück zu geben.

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Kommentar von Panazee
09.07.2013, 14:40

P.S.:

In bestimmten Fällen ordnet die Fahrerlaubnisbehörde die Beibringung eines MPU-Gutachtens an, z.B.

[...]

bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder bei Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung stehen oder bei denen Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotential bestehen

[...]

So eine Vorstrafe wegen Körperverletzung ist durchaus ein Anhaltspunkt für ein hohes Aggressionspotential finde ich.

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Ich glaube kaum dass die Frau dir erst dann den Schein geben WILL, sondern erst dann geben KANN. Die hält sich auch nur an ihre Vorschriften und handelt nicht so wie es ihr gerade passt.

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