Zur Bundeswehr gehen, gute Idee?

6 Antworten

Das Risiko im Dienst zu sterben ist in "Friedenszeiten" bezogen auf ALLE Bumdeswehrsoldaten wohl nicht höher als in manch anderen Berufen auch. Nimmt man nur den Teil der Truppe der einen längeren Einsatz in Afghanistan geleistet hat, haben wir aber schon mit einem erhöhten Risiko hinzu. Dort kam neben den normalen Unfallgefahren des Jobs auch noch überdurchschnittliche Anschlagsrisiken hinzu. Allerdins läuft dort der Truppenabzug. Andere laufende Auslandseinsätze der Bundeswehr gelten als risikofreier. Wie oft Du zu einem Auslandseinsatz kommen kannst und welche Risiken tatsächlich damit verbunden sind hängt ganz wesentlich von den politischen Entscheidungen ab. Nämlich wo und wie lange engagiert sich die Bundeswehr in einem Land bzw einer Region, ist es ein humanitärer ein Sicherungs- oder ein Kampfeinsatz und welche Rolle spielst Du bzw Deine Einheit dabei. Und da kann keiner in die Glaskugel schauen! Auch nicht zu vergessen sind die psychischen Belastungen denen unsere Soldaten vor allen Dingen in Afghanistan ausgesetzt waren bzw sind. LG!

Mein Vater ist Karriere Berater bei der Bundeswehr ... vielleicht solltest du dir mal einen Termin bei so jemandem geben lassen . Da erfährst du alles wissenswertes.

Das Risiko ums Leben zu kommen, liegt nicht höher, als z.B. auf/von dem Weg ins Büro in einen Unfall verwickelt zu werden oder als Handwerker(Dachdecker,Zimmermann, ect.) vom Dach oder Gerüst zu stürzen. Bei Berufskraftfahrern liegt das Risiko sogar noch höher, ebenso wie als Notarzt und Rettungsassistent auf einem NEF. Ein Polizeibeamter ist den gleichen Risiken ausgesetzt.

An diesen Kriterien sollte die Entscheidung, Soldat zu werden, nicht vorrangig festgemacht werden.

Man sollte noch erwähnen,dass es in naher Zukunft wohl keinen Einsatz ähnlich Afghanistan geben wird. Wie hier auch schon geschrieben wurde, sind die gegenwärtigen Einsätze in allen Teilstreitkräften, bedingt durch ihre Bandbreite, mit noch weniger Risiko behaftet.

3

Was möchtest Du wissen?