Zur Abtreibung gezwungen was tun?

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21 Antworten

Vielleicht hast Du das Kind abgetrieben weil Du ihn nicht verlieren wolltest. Aber entschieden hast Du Dich selbst dazu. Niemand anders kann diese Entscheidung für eine schwangere Frau treffen.

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Da es noch niemand erwähnt hat, hier der entscheidende Wortlaut von § 240 StGB Nötigung:

https://dejure.org/gesetze/StGB/240.html

"(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung
nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die
Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen
ist."

Somit sind 4 Punkte entscheidend:


1. Er muss die Abtreibung von dir gefordert haben (ob implizit oder explizit ist egal)

2. Er muss dir für den Fall, dass du nicht abtreibst, ein empfindliches Übel oder Gewalt in Aussicht gestellt haben; heißt also er muss mit Absicht dir den Eindruck vermittelt haben, er würde irgendetwas tun/unterlassen, was dann für dich schlimm wäre

3. Dieses Mittel muss in Kombination mit seiner Forderung als "verwerflich" anzusehen sein

4. Und natürlich noch der praktische Punkt, irgendwie muss das beweisbar sein.

Wenn er einfach nur regelmäßig auf dich eingeredet hat, dass du abtreiben sollst, und selbst wenn er dich dabei mal grob angefasst hast, dann ist das vermutlich keine Nötigung (das grob anfassen kann allerdings Körperverletzung sein, aber nur leichte), denn daraus ergibt sich gerade nicht, dass er dir irgendein Übel in Aussicht gestellt hat, wenn du nicht abtreibst.

Aber auch wenn du noch nichts diesbezüglich geschrieben hast, soweit ich weiß kommen bei solchen "netten" Gesprächen durchaus Aussagen, die Androhung eines empfindlichen Übels sind, also liste ich mal ein paar Dnge, die sowas sein könnten, wenn sie implizit oder explizit an ein "wenn du nicht abtreibst" gekoppelt sind:

- "Ich werde sowieso keinen Unterhalt zahlen, auch wenn ich es mir leisten könnte" (hierbei ist die Koppelung automatisch, da Unterhalt ja nur bei keiner Abtreibung im Raum steht)

- "du kannst dir dann eine neue Bleibe suchen, der Mietvertrag läuft auf mich und den Balg musst du woanders unterbringen" (Koppelung auch implizit)

- "ich erzähle rum, dass du mir ein Kind unterjubeln willst, weil du hoffst dich so vorm anständig arbeiten drücken zu können" (Koppelung auch implizit)

- "ich werde dir das Kind wegnehmen lassen und du wirst es nie wieder sehen" (Koppelung auch implizit)

-  "ich werde mich umbringen"

- "ich schlag dich grün und blau"


Ein Beispiel für eine verurteilte Nötigung:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/amtsgericht-muenchen-zur-abtreibung-genoetigt-1.1763699

Da war es eben erfüllt, Androhung des Selbstmordes, wenn sie nicht abtreibt, womit empfindliches Übel gegeben (schlechtes Gewissen, weil wegen ihr dann Kinder ohne Vater aufwachsen), Verknüpfung mit Abtreibung und Verwerflichkeit (Selbstmorddrohungen sind kein angemessenes Mittel, um die persönliche Meinung in einer Partnerschaft zum Thema Abtreibung kund zu tun).


Die große unbekannte ist Nummer 3, weil wenig klar ist, welche Androhung hinsichtlich einer Abtreibung ok sind. Z.b. "Wenn du nicht abtreibst, dann mach ich mit dir schluss"; klar, dass kann schon ein empfindliches Übel sein; Koppelung an Abtreibung auch; aber ist es verwerflich sich von einer Frau zu trennen, weil die entgegen dem eigenen Wunsch das Kind nicht abtreibt? Würde jetzt nicht wetten, dass das jedes Gericht unbedingt so sieht.


Falls er dich nur vollgequtscht und nur fest gegriffen hat, müsste das, damit das Nötigung sein kann, intensiv und über einen längeren Zeitraum geschehen sein, so dass argumentiert werden kann, dass er bei dir bewusst den Eindruck hervorrufen wollte, dass du solange mit seinem fordernden und leicht gewalttätigen Verhalten zu rechnen hast, bis du endlich abtreibst; das könnte dann auch Nötigung sein; ist aber nicht ganz einfach, da dafür ein einmaliges "nettes" Gespräch nicht reichen dürfte.


Zu 4., selbst wenn es absolut gar nichts gäbe, außer deiner Aussage, heißt das nicht , dass du ohne Beweise dastehst. Denn auch deine Aussage ist ein Beweis; allerdings kein besonders guter, denn siehe wie schnell hier jemand denkt, du wolltest dich nur fürs Beziehungsende bzw. deren Verlauf rächen; sowas kann auch ein Gericht denken und dann ist deine Aussage unglaubwürdig.

Deshalb wäre es vielleicht nur klug, anzuzeigen, wenn du deine Aussage mit irgendwas anderem unterfüttern kannst; z.b. elektronische Nachrichten, Zeugen, die bei euren "netten" Gesprächen anwesend waren, Zeugen, bei denen du dich ausgeheult hast bezüglich seinem Druck, oder sogar die Beraterin von deinem Beratungsgespräch, wenn du darüber geredet hast (wobei die von einer Ladung vor Gericht nicht begeistert wäre); eventuell auch Arztbesuche, wenn er dich zwisch


Was du im Prinzip zu tun hättest, wäre einfach zur Polizei gehen, da eine Aussage machen, sonstige Zeugen und Beweise angeben; dann müssten die ermitteln und ggf. wird was draus oder nicht. Du musst nicht mal unbedingt explizit Anzeige erstatten, da die eigentlich von sich aus Ermitteln müssen, wenn das von dir gesagte einen Anfangsverdacht auf Nötigung gibt. Ggf. kann man auch anwaltlichen Rat einholen, ob das was werden kann; es gibt allerdings die Neigung dazu, dass Anwälte für sowas 190 Euro in Rechnung stellen.


Eine Gegenanzeige wegen falscher Anschuldigung riskierst du, wenn überhaupt, vor allem dann, wenn du praktisch nur deine Aussage als Beweis bringen kannst; denn erscheint die dann als unglaubwürdig, dann kann ein Strick daraus für dich werden; wenn aber andere Beweismittel daraufhindeuten, dass bei euch das Thema Abtreibung zumindest "ruppig" diskutiert wurde; denn dann wäre dir zuzubilligen, dass du zumindest ehrlich meintest, dass da was nicht in Ordnung war, womit keine Tatabsicht hinsichtlich Falschanzeige mehr so leicht unterstellt werden kann.


Sinnvoller ist aber, wenn du das wichtigste, was er getan hat, mal aufschreibst, z.b. in word, und dann per copy&paste in einem geeigneten Forum fragst. Hier bei gutefrage laufen wohl leider zu viele erbärmliche Gestalten rum, deshalb vielleicht recht . de im Unterforum Strafrecht einfach die Ereignisse hinklatschen und um Rat bitten, ob da nun Nötigung oder andere Straftat vorlag; die besitzen dort zumindest genug Anstand Fragern nicht gleich zu unterstellen, sie würden lügen, und haben erheblich mehr Ahnung was Nötigung ist als einige Pfeifen hier.


Aber wenn dich die Blödmänner nicht jucken, stell es halt hier bei gutefrage nochmal detailliert rein.


Denn ohne die Details lässt sich gar nichts sagen.


Anzumerken ist noch, dass das ganze wegen § 240 Abs. 4 Nr. 2 StGB wohl schwere Nötigung wäre, wenns denn Nötigung, womit die Mindesstrafe 6 Monate Haft auf Bewährung wären; Maximum 5 Jahre; das ist also kein Kindergartenkram, der da deinem Ex drohen könnte. Also auch überlegen, ob er das wirklich verdient hat.


Alles Gute



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Kommentar von carn112004
26.08.2016, 15:06

Noch was, nach meiner persönlichen Vermutung können die Erfolgsaussichten der Anzeige auch mit davon abhängen, wo du wohnst.

Grund ist, dass in "liberaleren" Gegenden auch Polizisten, Staatsanwälte und Richter nicht mehr so richtig kapieren, warum Abtreibung nochmal problematisch war. Die sehen dann überspitzt formuliert "nur ein Beziehungsstreit, nichts für uns zu tun".

In "konservativeren" Gegenden fällt dem einen oder anderen vielleicht eher ein, dass wenn dein Freund letztlich dafür gesorgt hat, dass du abtreibst, obwohl du dich eigentlich eher für das Kind entschieden hättest, dass dann dein Ex möglicherweise geplant "den Tod seines eigenen ungeborenen Kindes" angestrebt hat und bei so einem Gedanken ist man dann motivierter bei der Sache, aus dem Fall doch noch irgendwie eine Anklage zu machen.

Aber ist nur meine Vermutung, gibt keine statistischen Belege dafür, da Anklagen wegen Nötigung zum Schwangerschaftsabbruch sehr, sehr selten sind.

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Da es offen bleibt, wie der Zwang aussah...

Du solltest zu einer Beratungsstelle gehen und ihnen die ganze Geschichte in allen Einzelheiten erzählen. Je nachdem wie es sich abgespielt hat, könnte strafbares Verhalten deines (ex-)Freundes vorliegen. Dann solltest du gegen ihn Anzeige erstatten. 

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Das hört sich aber nicht an, als wärest du gezwungen worden. Hier deine Frage vom 26.06.2016, die da lautet: https://www.gutefrage.net/frage/kann-man-es-schaffen-innerhalb-9-tage-mit-wochenende-abzutreiben?

Kommentar von violavio 27.06.2016: "es geht um die symptome, ich will nicht dem ganzen festival über probleme mt bauchscherzen & übelkeit haben" 

Kommentar von violavio 27.06.2016: "Ich habe morgen einen Termin bei der Diakonie, hoffentlich klappt:)"

Hat dein Freund dir gedroht, dich nicht mit zum Festival zunehmen, falls du dich weigerst, abzutreiben? War dir das Festival wichtiger, als dein ungeborenes Kind?

Ich glaube kaum, dass du deinen Freund verklagen bzw. anzeigen kannst. Es war auch dein Wille, das Kind abzutreiben.

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Wenn das genau so ist, wie du schreibst, auch in den Antworten, dann ist das schlimm und keiner der körperliche und psychische Gewalt von einem Mann selbst erlebt hat, kann das nachvollziehen, warum Frauen das mit sich machen lassen.
Finde die Kraft und trenn dich von ihm und hol dir psychologische Hilfe, um das zu verarbeiten. Und vorallem zu lernen, nicht wieder an so eine Art von Männchen zu geraten, denn Männer sind das keine. Die werden nur durch die Angst, die sie erzeugen und ihren Machtspielchen gegenüber den Frauen zu Männern, ansonsten sind es kleine Männchen. Anzeigen wird nichts bringen, weil du keine Beweise hast.

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Kommentar von violavio
26.08.2016, 07:02

Er hat sich getrennt.

Kann man da echt nichts tun?

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Kommentar von HeikeElchlep1
26.08.2016, 07:07

Ich glaube nicht, denn wie willst du das beweisen. Setz dich einfach nochmal hin und halte Zwiesprache mit der kleinen ungeborenen Seele und nimm Abschied, mach deine Trauerarbeit. Und hol dir Hilfe, damit du lernst, nicht wieder an solche Typen zu geraten, die in irgendeiner Form Gewalt auf dich ausüben können. Denn man sucht sich oft die gleiche Art von Mann, wenn man das Muster nicht erkennt. Das ist ein lieber lebenserfahrener Rat. Ich habe mein Muster erkannt.

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Kommentar von HeikeElchlep1
09.09.2016, 12:29

Dann brauchst du auch keine Anzeige...,

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Was sollen denn deine Fragen? In anderen Fragen von dir fragst du wie man schnell abtreibt oder dass du noch Abtreibungssymptome hast und trotzdem sex hattest... aus anderen geht hervor dass du noch zur schule gehst! Ganz ehrlich wie alt bist du und wieso willst du ihn bestrafen wenn du sowieso nicht gegen Abtreibung bist??

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Hallo Violavio,
meine Antwort wird dir wahrscheinlich nicht gefallen, aber trotzdem...
Du kannst deinen Freund natürlich anzeigen wegen Nötigung usw., aber hast Du denn irgendwelche Beweise (außer deiner Aussage) dafür, daß dein Freund dich bedrängt hat?
Du warst bei der Beratung wahrscheinlich allein, warum hast Du nicht gesagt, daß du das Kind behalten willst?
Beim Arzttermin warst Du mit Sicherheit alleine, warum hast Du den Eingriff trotzdem vornehmen lassen?
Warum hast Du die Einwilligung zum Eingriff unterschrieben? Stand dein Ex hinter dir und hat dich bedroht? Selbst beim Eingriff?
Warum hast Du dich nicht direkt an die Polizei gewendet, als Du bedroht wurdest?
Das sind jetzt nicht meine Fragen, sondern die, welche im Rahmen der Beweisaufnahme gestellt werden.
Ich kann deine Situation ja verstehen: Du wolltest deinen Freund nicht verlieren und hast daher seiner Einschüchterung nachgegeben.
Aber so lange keine weiteren Beweise vorliegen, sehe ich wenig Chancen bei einem Strafverfahren.
Im schlimmsten Fall kann dein Ex sogar Strafantrag wegen falscher Verdächtigung stellen - dann bist Du die rachsüchtige Ex, die die Trennung nicht verkraftet hat.

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Kommentar von WALDFROSCH1
28.08.2016, 21:10

Kopschüttel 

Typisch ...am Ende erdreistest du dich noch dazu  nach alle der  wilden Spekulation,die arme Frau auch noch einzuschüchtern  ..wie kläglich !!

Frauen sollen nach Abtreibung gefälligst den Mund halten und gefälligst schweigend leiden ..

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Das klingt sehr hart. Also das letzte Wort hast definitiv du. Natürlich kann er sich dazu äußern, und sicherlich ist es unter gewissen Umständen (ich kenne eure nicht) manchmal schon eine Alternative wenn es wirklich für alle Beteiligten (besonders das Kind) alles andere als positiv wäre; aber nur des reinen Wunsches wegen ist das um Himmelswillen kein Grund.ich würde dir raten, dass du jetzt sehr auf dich Acht gibst. Manche schrieben hier schon von Extremitäten bei ihren Partnern wo in solchen Situationen nicht mehr gedacht wurde...(du hast ja wenig über euch preisgegeben)wenn du das Kind möchtest ist es im Endeffekt deine Entscheidung es zu bekommen oder nicht; eine Entscheidung die dein ganzes Leben beeinflussen wird (ob du es bekommst oder nicht), es entscheidet sowohl der eine wie auch der andere Schritt für dich dein Leben lang und wird dich beeinflussen ob es richtig war.Natürlich wenn er sich dagegen ausspricht (warum auch immer) könnte es sein dass du wenig Unterstützung seinerseits, oder nur mit viel Anstrengung erhälst. Fakt ist aber, wenn du das Kind bekommen möchtest, dann ist das so. Das hätte ihn einfallen können bevor ihr ungeschützt miteinander geschlafen habt (außer du hättest ihm verheimlicht beispielsweise die Pille nicht zu nehmen, das wäre etwas anderes)Aber pass auf dich auf.Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und hoffe du triffst die für dich richtige Entscheidung. Entscheide dich niemals dagegen wenn es nur aus reinem Notempfinden so sein sollte..das wäre noch eine persönliche Meinung

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Niemand hat das recht jemand zur Abtreibung zu zwingen. Bei meinem ersten Sohn hat das mein Vater versucht und null weiter gekommen. Zeige ihn an wenn er dich bedroht ...Aber ich würde ihn auf deiner Stelle auslachen immerhin ist das dein Kind im Bauch und du kannst entscheiden was du tun willst.

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Die Entscheidung zur Abtreibung hast jedoch (zumindest faktisch) nach wie vor du getroffen. Wenn dieses "Zwingen" Straftaten wie Bedrohung, Nötigung etc. umfasst, kann das selbstverständlich auch zur Anzeige gebracht werden. An der Stelle wäre es aber wichtig zu wissen, ob und inwiefern sich diese Taten nachweisen lassen.

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Wer eine Frau zur Abtreibung zwingt, macht sich strafbar. Kannst du es beweisen?

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Du bist selbst schuld, weil im Endeffekt du auch zugestimmt hast. Ohne seine Zustimmung macht das kein Arzt. Niemand kann dich dazu zwingen. Ich war in der gleichen Lage und habe diesen Mann verlassen, das war dein Kind du hättest es beschützen müssen. Kein kerl der Welt ist es das wert.

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Kommentar von carn112004
26.08.2016, 14:11

Voreilig und unverschämt. Insofern die Fragestellerin genötigt wurde, ist sie nicht selbst schuld. Da aus ihren Ausführungen nicht hervorgeht, ob sie genötigt wurde oder nicht, ist die Aussage "Du bist selbst schuld" voreilig und unverschämt.

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Du hättest ihn vor der Abtreibung anzeigen können. Immerhin hast du nichts unternommen es nicht zu tun. Zum Arzt und zur Beratung gehst du ja alleine.

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Kommentar von carn112004
26.08.2016, 14:14

Selbstverständlich kann auch nach der Abtreibung angezeigt werden. Wäre ja noch schöner, wenn das Opfer einer Nötigung nur deshalb nicht mehr anzeigen kann, weil die Nötigung Erfolg hatte.

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Kommentar von WALDFROSCH1
28.08.2016, 07:54

Nein viele Frauen gehen zusammen zur Profamilia und danach auch zusammen zum Arzt.

Wie naiv seid ihr eigentlich alle hier in dem Thema .

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Wie hat er dich gezwungen? Schliesslich musst du es ja entscheiden. Rechtliche Schritte sind ist eher unwahrscheinlich.

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Kommentar von violavio
26.08.2016, 06:37

Auf mich eingeredet & körperlich aggressiv geworden

Das ist doch Nötigung.

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Kommentar von GravityZero
26.08.2016, 06:43

Körperlich aggressiv? Beschreib das mal genauer, Gewalt ist immer strafbar. Das ganze wird ohne Zeugen nur nicht nachweisbar sein.

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Du kannst ihn sicher anzeigen, wenn du die nötigen Beweise lieferst. Zum Beispiel Drohtexte, Zeugenaussagen, aufgenommene Anrufe. Vielleicht auch ein Tagebuch könnte helfen.

Andernfalls wird das sehr schwer, da dann Aussage gegen Aussage stünde. 

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Kommentar von Mewchen
08.09.2016, 13:13

Hab mir gerade mal deine anderen Fragen zu Abtreibung durchgelesen. Da waren die Gründe für eine Abtreibung Schule, Frauenrechte und ein Festival. Tut mir Leid, ich glaube dir das mit dem Zwang nicht. Lass das mit dem Anzeigen, da bringst du dich selbst nur in Teufelsküche. 

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wenn du bereits abgetrieben hast, dann bist du vielleicht gerade in diesem Kampf mit dir dass du nicht mehr ein und aus weißt, weil du es gerade realisierst. dann verstehe ich auch dein hin und her und diese wahllosen kommentare und äußerungen am ende jedes ratgebers...aber schau mal..du schadest doch nur dir selbst. wenn du probleme hast damit umzugehen oder damit nicht fertig wirst, dann schau bitte dass dir vor ort jemand beistehen und helfen kann. ich denke keiner der diese situation nicht selbst erlebt hat kann soetwas nachvollziehen, daher wirst du hier auch viele verschiedene meinungen hören die dich vielleicht kränken oder was auch immer. lass dich nicht zur rache leiten. wenn du der meinung bist es war ein fehler dann musst du das aufarbeiten und statt hier solche fragen zu posten schauen was dich überhaupt in diese lage gebracht hat das alles soweit kam. damit sowas niewieder passiert. es gibt bestimmt ne umfangreichere vorgeschichte zu alledem...

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Kommentar von violavio
26.08.2016, 07:35

Genau das was ich hier geschrieben habe hat mich in die Lage gebracht

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Hey

Lass dich  erstmal ganz  fest drücken..(!! : ) )

Das tut mir so leid für dich, dass dir das passiert ist ,ich kenne den Druck wenn man ungewollt schwanger ist und der Freund nicht die Verantwortung übernehmen will ...Aber dich dann noch zwingen, ist wirklich sehr sehr schrecklich ..kommt aber leider auch oft vor wie ich weiss.

  • Hast du irgendwelche zeugen für die Nötigung ?Ich denke das würdest du benötigen um ihn anzuzeigen ,Freunde ,Eltern etc.. die für die dich aussagen könnten .
  • Wie lange ist das her ? 
  • Ich würde dir raten dich an die Folgende Stelle unten  mit deinem Anliegen zu melden, ich bin  sicher die können dir die rechtlichen Aspekte dazu aufzeigen , ich kenne mich leider nicht wirklich aus in dem Thema .

https://vorabtreibung.net/content/ungewollt-schwanger-0

Deutschland :von Pro Femina e.V. schnell und direkt unter der kostenfreien Hotline 0 8000 60 67 67. Aus Österreich und der Schweiz   telefonisch über die kostenfreie Hotline 008000 60 67 67 0 zu erreichen. Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr für Sie da.

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Inwieweit hat er dich gezwungen?
Hat er sich mit vorgehaltener Waffe zum Arzt gebracht?

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Kommentar von violavio
26.08.2016, 06:40

Mit psychischer & körperlicher Gewalt.

Es ist doch trzd Nötigung

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Wie gezwungen ? Entführt und mit Gewalt ? Dann zeige ihn an. Oder gezwungen die Pille danach zu nehmen ? Dann zeige ihn an..

Du mußte schon genauer schreiben

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Kommentar von violavio
26.08.2016, 06:38

Die Pille danach hat nichts mit einem ss- Abbruch zutun.

Mich psychisch unter Druck gesetzt & körperlich Gewalt angewendet

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Wende Dich an eine Beratungsstelle für Frauen, soziale Einrichtungen der Stadt, Caritas etc. und erkundige Dich, wie man weiter vorgehen kann.

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