Zuordnung Substantiv und Adjektiv Latein

3 Antworten

Eigentlich eine gute Frage, aber ich denke, man prägt es sich einfach besser ein, wenn man sozusagen 2 Worte hat z.B. senator, senatoris und nicht senator, 3. Dekl. Ich glaube, das wäre viel umständlicher zu lernen und außerdem ist es ja nicht wirklich notwendig 'alle tabellen zu druchsuchen', so viele Deklinationen gibt es auch wieder nicht und wenn man ein bisschen Übung hat erkennt man das sehr schnell ohne lange nachdenken zu müssen. Was die Zuordnung zu Adjektiven betrifft, ist das eigentlich meistens auch recht eindeutig und wenn nicht, lässt es sich durch den Kontext erschließen. Außerdem entsprechen die beiden Wörter sich ja nicht in der Deklination, sondern in Kasus, Numerus und Genus, und die kannst du ohne Probleme an der jeweiligen Form ablesen.. Also ich kann nur sagen, dass ich damit nie große Probleme hatte, Latein bringt definitiv Probleme für jeden Schüler mit sich, aber das ist kein wirklich großes :D Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen, wenn du noch Fragen dazu hast, steh ich gerne zur Verfügung :)

Bei der konsonantischen Deklination (senator) ändert sich der Stamm ab den 2. Fall. Deswegen muss man den Genitiv mitlernen - sonst erkennt man das deklinierte Wort nicht wieder.

  • senator, senatoris = Senator
  • pax, pacis = Friede
  • rex, regis = König
  • laudatio, laudationis = Lobrede
  • finis, finis = Grenze
  • ....

Es sogar bei den meisten Worten der kons. Deklination so, dass sich der Stamm von Nom. Singular unterscheidet. Deswegen kommt man nicht umhin, den Genitiv mitzulernen.


Das zweite Argument ist, dass es - meiner Meinung nach - einfacher ist, den Genitiv mitzulernen, weil das Wort dann durch die Wiederholung besser "im Ohr" bleibt:

  • servus, servi = Sklave (O-Deklination)
  • domus, domus = Haus (U-Deklination)

Wenn du den Genitiv durch die Deklination, die ich in Klammern dazugeschrieben habe, ersetzt, liest es sich - meiner Meinung nach - nicht mehr so flüssig. :)


LG

MCX

Wenn ich jetzt aber den Genitiv mitlernen, so wie du gesagt hast, dann weiß ich doch trotzdem noch nicht, ob ich ein einendiges, zweiendiges oder dreiendiges Adjektiv habe, oder was meinst du?

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@B3nutz3rn4me

An sich brauchst du das ohnehin nur zu lernen, bis die entsprechende Arbeit geschrieben ist. Das stimmt sonst ja nicht, aber hier schon.
Denn wenn du nachher nur noch Latein in Deutsch übersetzt, brauchst du es nur noch zu erkennen. Die lateinischen Autoren wussten schon, welche sie zu nehmen hatten ...

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@Volens

Sorry, ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Was "stimmt sonst nicht" und was "wussten die lateinischen Autoren"?

Ich frage mich halt einfach: Woher weiß ich wievielbindig die Adjektive sind? Sind beispielsweise die Adjektive der a-Deklination immer dreiendig, oder die Adjektive der o-Deklination immer dreiendig?

Oder muss man das für jedes Adjektiv einfach so wissen? Muss man das also noch mitlernen, oder nicht?

Gruß, Ben

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Ja ok. Das macht schon Sinn.

Und was muss ich bei den Adjektiven alles mitlernen?

Es gibt ja beispielsweise dreiendige Adjektive, die weder a- noch o-dekliniert werden, sondern i-dekliniert werden. Man kann also nicht sagen: Aha, dreiendig, also a- oder o-, sondern eben auch noch i-. Das man auch hier den Genus mitlernen muss, ist mir schon klar. Aber was noch?

Du solltest besser nicht deine Fragen formal selbst beantworten, sondern Kommentare schreiben!
Es heißt auch das Genus.

genus, generis, n.


der Genuss ist deutsch und meint etwas ganz andres

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@Volens

Was beantworte ich formal? ^^.

Was meinst du?

Also kann man nicht erkennen, ob ein Adjektiv drei-, zwei- oder einendig ist? Also muss man diese Information extra mitlernen?

Gruß, Ben

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