Zuneigung eines Hundes erlangen

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10 Antworten

Nimm dir Zeit und hab Geduld, der Hund ist noch ein Baby.

Ihr habt noch viel Zeit euch aneinander zu gewöhnen.

Setz dich ruhig hin, lock ihn zu dir und mach keine hastigen Bewegungen oder laute Geräusche, sei ganz sanft und ruhig, nimm ein Leckerchen zu Hilfe oder ein Spielzeug.

Ich kenne kein Tier, dass es mag wenn jemand fremdes hastig und laut auf es zurennt, dann bekommt jeder Angst, egal ob Tier oder Mensch.

Wenn du Geduld hast und dir Zeit nimmst, wird dir der Welpe sicher nicht lange widerstehen können ;-))

Viel Spaß!

Babies, egal ob Mensch oder Tier, gegenüber sollte man niemals laut sein oder hektische Bewegungen machen. Locke das Tierchen mit leiser Stimme, streichel einen Hund niemals von oben, sondern halte die offene Hand erst mal dem Tier vor die Nase, dass er Dich beschnuppern kann, notfalls auch mit nem Leckerli. Und - wenn Du Dich noch so freust, freu Dich in Gegenwart des Hundes leise. Wenn das Tier erst an Dich gewöhnt ist, kannst Du es dann auch wagen mal ein wenig lauter zu sein.

Um den Hund auf Dich zu konditionieren musst Du die Abhaengigkeiten des Hundes ausnutzen. Der Hund weiss, dass er vom Menschen abhaengig ist und wird seine "Zuneigung" demjenigen widmen von dem er sich am meisten Vorteile erwarten kann. Von "Zuneigung" zu sprechen ist evtl. Gefaehrlich, da die "emotionale" Veranlagung von Hunden voellig anders ablaeuft als unter uns Menschen. Hier droht die Gefahr den Hund zu " vermenschlichen" und dies wird sofort Auswirkungen auf Erziehung/Ausbildung haben und Euch beiden das Leben etwas komplizierter gestalten als notwendig ist! Auch wenn er als Welpe momentan noch " sooo suess" ist, er wird sich als Jagdhund, zu einem anspruchsvollen Gebrauchshund entwickeln! Darueberhinaus ist er ein sog. "Laufhund" gem. FCI - Standart. Die Konditionierung erfolgt in erster Linie durch die Futterabgabe: Futter bekommt er ab sofort nur von Dir! Die ersten Futterbrocken von der flachen Hand, dann erst den Zugang zur Futterschuessel freigeben. Futterschuessel in Deiner Hand halten. Zwischendurch, mit Komando "Aus", die Futterschuessel wieder entziehen. Sobald er Komando "Sitz" beherrscht: Wenn er auf Komando sitzt: Futtergabe wie vor. Ab hier die Futtergabe stets mit Leistung verbinden: "Sitz" und dann erst Futter! Alles Spielzeug wegraeumen. Nur Du vergibst Spielzeug und Spielzeit! Als Jagdhund sollte er besonders Fang- und Beutespiele angeboten bekommen. Aber jetzt noch vorsichtig, die Zaehne sind noch nicht soweit, dass sie echt belastbar sind! Erst ab ca. 7 - 8 Monaten koennen Zieh und Zerrspiele soweit ausgedehnt werden, dass der Hund sich fest am Beisling verbeissen kann! Bereits jetzt die Leinenfuehrigkeit und sog. Unterordnung ueben,am Besten gehst Du zu einem Hundesport-/Gebrauchshundeverein um den Hund und Dich auf die Begleithundepruefung vorzubereiten. Kurz: Alles Gute was der Hund zu erwarten hat, muss von Dir kommen, ebenso auch "Verweise" und Einschraenkungen, wenn Du das konsequent durchziehst, wird sich der Hund zu 100% auf Dich konditionieren. Das hat aber mit "Zuneigung" im menschlichen Sinne nichts zu tun; entspricht aber der "Erwartungshaltung" des Hundes und sichert ihm eine klare Position im menschlichen Familienverband, damit wirds funktionieren! Viel Spass und Erfolg! Hans

Scheinbar hat ihn irgendetwas an deiner Art erschreckt. Habe Geduld, bedränge ihn jetzt nicht. Auch wenn er sich jetzt anderen mehr zuwendet bedeutet das nicht, dass ihr zwei in ein paar Monaten nicht die besten Freunde werdet und viele andere ihm dann egal sind. Versuche immer wieder einen kurzen Kontakt: mache dich dabei klein und halte die Handflächen nach oben. Versuche dabei nicht immer ihn zu streicheln, sondern spreche leise und aufmunternd und probiere ihn für ein kleines Spiel zu begeistern. Welpen sind noch nicht so Leckerli fixiert, spielen dafür aber umso lieber (z.B. Tauziehen, oder gemeinsam Buddeln). Wenn die vielen ersten Eindrücke sich gelegt haben, zeigt sich für den Kleinen, wer von den Menschen wirklich "am Ball" geblieben ist und sich ernsthaft kümmert. Die meisten Tiere haben ein sehr gutes Gespür dafür. Mein Tipp für Dich: nehme dich in nächster Zeit etwas zurück, sei der "sanfte Riese", der immer für ein Spielchen zu haben ist und habe ein paar Wochen Geduld (ein Hundeleben ist lang:-), es zahlt sich bestimmt aus!!

beschäftige dich mehr als andere mit ihm, mach lange spaziergänge, gib ihm leckerlis, rede immer ruhig mit ihm. mach dich vor ihm möglichst klein. pass aber auf das er dann nicht auf deiner nase rumtanzt. hundeschule ist dann später auch ganz gut, nicht nur für den hund, ich hab da mehr gelernt als mein hund und wir zwei sind unzertrennlich

Setz dich auf den Boden, dann wirkst du schon mal etwas kleiner und weniger bedrohlich. Dann lock ihn mit Leckerli. Gib ihm sein Futter, geh viel mit ihm raus, also alles was positiv für den Hund ist solltest du übernehmen.Du darfst nur nicht vergessen wenn er Vertrauen zu dir gefasst hat, das er auch erzogen werden muß, nicht das er dir zum Schluß auf der Nase rumtanzt.

gib ihm leckerlies und spiel mit ihm auf knien. kraul ihn, verbring einfach zeit mit ihm, dann gewöhnt er sich ganz alleine an dich

viel gemeinsam unternehmen, zeig ihm die Welt (erst im Kleinem =Garten usw und danach die große Weite Welt = Gassi gehen, Zug fahren ) Füttern und spielen

Gib ihm ordentlich was zu futtern was er gerne mag!

Das ist genau wie beim Menschen. Brot und Spiele. Also gib ihm Leckerli und streichle und spiele mit ihm.

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