Zum Verein gehen erzwingen?

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7 Antworten

Hallo! Man sollte ein eigenes Kind notfalls auch zwingen - es allerdings die Sportart aussuchen lassen.

Die Evolution hat die Muskeln  zu einer effektiven Fabrik im Körper gemacht. Die Muskeln sind ein sehr effektiver Motor mit vielen Funktionen. Dazu gehört wie man heute weiß neben der Fettverbrennung auch die Versorgung des Gehirnes, es gibt sogar regenerative Wirkungen. 

Der Motor Muskel muss aber permanent beschäftigt - also trainiert - werden. Im Leerlauf baut er sich selbst ab, beginnt zu stottern und fährt wichtige Funktionen herunter. 

Früher haben schon die Lebensumstände den Motor Muskel in Form gehalten - heute muss das oft durch Training ersetzt werden.

Ein Kind wächst ohne genügend Bewegung in einen Nachteil hinein, alles Gute.

KInder sollten das tun dürfen( Hobbys,Spiele,Vereine) was Sie wollen und wozu Sie Lust und Interesse haben. Es nützt ja nichts wenn ich meinen Sohn zum Klavierunterricht tragen muss,weil der gar nicht dahin will! Natürlich sollten Kinder das selbst entscheiden dürfen,welcher Verein und wenn es kein Verein ist,ist das dich keine Katastrophe!

Hallo TUAKA,

natürlich sollte die Meinung / der Wunsch des Kindes im Vordergrund stehen. Es darf sich aussuchen, was es machen will. Auch bei dieser Entscheidungsfindung dürfen die Eltern unterstützend behilflich sein - mit Informationen, eine Schnupperstunde organisieren und hinfahren und zuschauen (damit man selber auch einen Eindruck hat), . . . .

Einmal wechseln ist auch erlaubt, wenn sich nach mehrmaligem Besuch herausstellt, dass das Negative überwiegt.

Doch dann dürfen die Eltern gerne beim Durchhalten helfen - eine sehr positive Formulierung für "zwingen". Denn die Kinder müssen lernen, dass man sich nicht in jedes Loch fallen lassen kann und darf.

Nach meiner Meinung wird heutzutage einerseits viel zu viel auf die Kinder Rücksicht genommen. Sie sind dadurch nicht glücklicher, sondern überfordert! Andererseits "müssen" die Kinder viel zu viel in ihrer sogenannten "Freizeit" tun. Durch zuhören, beobachten und mit Einfühlungsvermögen wissen die Eltern meistens sehr gut, welcher "Verein" die Stärken des Kindes fördert oder Defizite ausgleichen hilft.

Viel Erfolg bei der Auswahl!

Vielleicht geht es darum, dass die Kids irgendwann mal in einen Verein wollten, aber schnell die Lust verloren haben. Dann kann ich mir gut vorstellen, dass man als Elternteil sein Kind dazu bewegt, das ganze doch durchzuziehen oder man nur eine Lust-freie Phase hat.

Naja als erzwingen würde ich das nicht bezeichnen, sein Kind zum Sport treiben (erst Recht in Gemeinschaft) ist heutzutage, in einer Welt in der 12-Jährige Kinder ihre Freizeit vorm Bildschirm verbringen, das Beste was du einem Kind antun kannst. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und grundlegend faul, natürlich braucht es für sowas eine gewisse Überwindung. Danach finden die meisten Kinder ja selbst Spaß daran, und falls dem nicht so ist, kann man immer noch zurückrudern und nach etwas Anderem suchen oder wieder austreten.

LG

Ich halte weder etwas von Pädagogik noch von Zwang.

Nicht jeder Mensch - dazu zählen auch Kinder - sind fürs Vereinsleben gemacht und wollen das auch nicht.

Oft heißt es im Sinne der Erziehung von seiten der Eltern "ich habe es ja nur gut gemeint".
Leider ist gut gemeint das Gegenteil von gut.

Dieses "das Kind zu etwas zwingen" drückt auch eine Machtgefälle zwischen Eltern und Kind aus.
Und zwar mehr als von Natur aus gegeben ist.


die Meinungen der Kinder nicht ernst genommen wird.

Da kannst Du recht haben.

Leider wollen manche Eltern, dass ihre Kinder "gut dastehen" sollen. Oder die Träume der Eltern sollen verwirklicht werden.


warum man sowas nicht erzwingen sollte

Zwang erzeugt Trotz. Niemandem, auch keinem Kind, sollte etwas vorgeschrieben werden.

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