zum psychologen - was muss ich vorher beachten?

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11 Antworten

Das kommt sehr darauf an, was für eine Problematik (man nennt es Indikation) vorliegt. Wenn du z.B. nur in der Schule nicht gut mitkommst und nach den Ursachen suchen lassen willst, musst Du zuerst zu einem Schulpsychologen oder zu einer Erziehungsberatunggsstelle gehen. Die ersten Termine sind in beiden Fällen kostenlos. Wenn du allerdings unter einer massiven psychogen verursachten Auffälligkeit leidest, die dich speziell bei der Ausübung deiner Arbeit stark stört, dann solltest du eine Überweisung von deinem Hausarzt einholen, der dich beraten können sollte, zu welchem Therapeuten du gegebenenfalls gehen kannst. Auch bei den Therapeuten sind die 'Ersterhebungsstunden' in der Regel kostenlos. In so einer Stunde muss abgeklärt werden, ob die von diesem Therapeuten angebotene Therapie zur Behandlung deiner spezifischen Leiden auch geeignet ist. Dazu solltest du wissen, dass man ganz grob zwischen Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, analytischer Psychotherapie und zahlreichen Formen der Gruppentherapie unterscheidet. Je nachdem, ob du nun eine Essstörung oder eine massiv belastete Beziehung zu deinem Vater oder eine Spinnenphobie hast, wählt man unterschiedliche Therapieformen. -- Wichtig ist in jedem Fall, dass vor Beginn einer Therapie die Abrechnung über die Kasse sichergestellt sein muss (mit fester Zusage der Krankenkasse über eine bestimmte Anzahl von Behandlungsstunden). Die Kosten einer Therapie bei einem professionell arbeitenden Therapeuten sind übrigens beträchtlich. Unter 100,- Euro pro Stunde läuft da gar nichts mehr.

Du kannst da idr einfach mal einen Termin machen lassen ;)

Die ersten Gespräche sind soweiso "Schnupper" Sitzungen, wenn ihr euch dann auf eine Therapie einigt, schickt der Therapeut einen Antrag an die Krankenkassen.

Damit die Krankenkasse das übernimmt müssen folgende Vorausstungen erfüllt sein:

-> ein Therapeut, der Krankenkassezulage hat (Liste mit entsprecjhenden Therapueten kann dir dein Hausarzt oder die Krankenkasse geben)

-> ein anerkeanntes Therapieverfahren

-> eine Störung mit Krankheitswert

Ich hatte vor ein paar Tagen einen Termin bei einer Psychologin... Sie sagte mir, dass die ersten fünf Stunden dafür da sind eine Diagnose zu erstellen und das diese zu 100% von der Krankenkasse übernommen werden. Sollte dann eine Therapie nötig sein, dann wird ein Antrag an die Krankenkasse gestellt und diese wird dann bestenfalls die Therapie zahlen. Ich hatte einfach einen Termin gemacht und bin zu diesem erschienen...10€ musste ich eben noch zahlen, aber solltest du unter 18 sein, dann musst du diese nicht zahlen(oder wenn du sie schon beim Hausarzt bezahlt hast brauchst du lediglich ne Überweisung).

Erst machst Du einen Termin aus, zahlst dann dort die 10 Euro oder bringst eine Überweisung vom Hausarzt mit. Dann kannst Du 5 Probetermine machen, um rauszufinden, ob Du und der Therapeut gut miteinander klarkommt, denn wenn die Chemie nicht stimmt, macht eine Therapie keinen Sinn. Wenn Ihr übereinkommt, eine Therapie zu machen, wird der Therapeut ein Gutachten für die Krankenkassen anfertigen und eine Therapie beantragen.

Wie viel eine Sitzung kostet, kann ich Dir leider nicht sagen.

Meistens musst du das mit deiner Krankenkasse vorher abklären, voraus gesetzt, dass du mit einer ärztlichen Überweisung hingehst. Wenn du Privatzahler bist, ist es egal!

Um die Kosten brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Eine Überweisung bekommst du von deinem Hausarzt. Und die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Rufe deine Krankenkasse an und lass dir eine Liste der Therapeuten schicken. Die Krankenkassen haben Listen mit den Therapeuten in deinem näheren Umkreis.

Erst einmal kannst du dann für dich raussuchen was du lieber möchtest. Einen weiblichen, oder männlichen Therapeuten.

Und zum zweiten hilft dir die Umfangreiche Liste schneller einen Therapeuten zu finden bei dem du einen Platz bekommst. Denn die Therapeuten sind sehr überlaufen und haben Wartezeiten von bis zu 6 Monaten teilweise.

Wünsche dir viel Glück und Erfolg.

Meistens gibt es da eine Wartezeit, die in der Regel nicht weniger als drei bis vier Monate dauert. Das ist leider so, weil es viele Patienten gibt, die wie Du psychologische Hilfe brauchen. Bei einem musste ich sogar fast sechs Monate warten, bei einem anderen konnte ich aber gleich am nächsten Tag vorbeikommen. Es richtet sich eben nach der Anzahl der Patienten und wie voll die Liste des Psychologen ist. Du könntest aber zu Deinem Hausarzt gehen und ihm Deine Probleme schildern. Er könnte für Dich entscheiden, ob ein Psychologe, Neurologe, Psychotherapeut oder Psychiater nützlich wäre. Bei einer Überweisung ist die Wartezeit meist kürzer.

Manche Psychologen nehmen gesetzlich versicherte Patienten an, manche machen Sprechstunden nur gegen Barbezahlung. Im ersteren Fall würdest Du außer den 10 Euro "umsonst" gehen können, im letzteren Fall müsstest Du schon barbezahlen. Ich z. B. zahle 30 Euro die Woche, ist aber noch großzügig.

Liebe(r) snoozyandre,

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Sie können sich direkt mit einem Psychotherapeuten in Verbindung setzen, um einen Termin vereinbaren. Wenn der Therapeut derzeit keinen freien Platz hat, dann empfehle ich Ihnen, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Weitere Infos hier:

http://www.gutefrage.net/tipp/erste-schritte-zu-einer-psychotherapie

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Viele Grüße

du solltest erst einmal mit deinem hausarzt sprechen -- wenn der es für notwendig hält, wird er dich überweisen -- dann kostet es nichts

wenn du direkt zu einem psychologen gehst, mußt du einen termin ausmachen und sicherlich alles aus eigener tasche bezahlen

Du kannst Dich auch direkt bei Deiner Krankenkasse erkundigen.

Auf jedenfall mit der versicherung klären das ist saumäßig teuer!

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