Zum Planeten Proxima Centauri reisen, wäre es jetzt schon technisch möglich eine funktionierende Sonde dort hin zu schicken ?

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9 Antworten

65000 Jahre ... Das All ist nicht wirklich leer. In der Zeit gibt es sicher eine Kollision mit einem Brocken der da mit hoher geschw. durchs All saust . Alle deine Geräte kapputt :-(

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Kommentar von DrBronstein
30.10.2016, 19:09

Aber erst nach 38000 Jahren. Vorher ist alles gut gelaufen. 😉

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Vermutlich ist das theoretisch möglich. Aber in 65000 Jahren kann halt viel passieren. Wer sollte überprüfen, ob die Sonde heil angekommen ist?

Von dieser Voyagersonde, die mit den Daten der ERde etc.. abgeschickt wurde, weiß man ja vermutlich auch nichts mehr, seit sie das Sonnensystem verlassen hat. Vielleicht fliegt sie noch, vielleicht ist sie von einem Meteor in 1000Teile zertrümmert worden, vielleicht wird sie auch gerade in einem Alien-Versuchslabor auseinandergenommen. Who knows...

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Kommentar von Max123321123
01.11.2016, 12:10

? die Voyager Sonden senden immer noch Daten zu Erde

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Soweit ich weiss ist proxima centauri ein sternsystem..ein doppelstern..4,5 lichtjahre entfernt.. Ich glaube das wuerde milliarden kosten eine sonde dorthin zu schicken.. Glaube nicht dass das in diesem jahrhundert noch machbar waere.. Sehr sehr weit.. Man braucht richtige technologie, richtigen treibstoff usw..

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Hallo,

möglich ist schon jetzt einiges, die Frage ist bloss wie lange solche Reisen dauern.

Für einen Transport von Menschen sind momentan schon 2 jahre sehr problematisch, denn durch das Allvakuum werden Knochen, ebenso wie Muskelmasse vom Körper abgebaut, da sich der Köper der neuen Umgebung anpasst, die eben kein Skelett/ kaum Kraftaufwand erfordert um sich fortzubewegen.

Der Transport von nur technischen Geräten ist hingegen durchaus machbar, da das All keine Stoffe enthällt, die zu Korrosion oder ähnlichem führen. Allein Kollisionen müssten vermieden werden, sowie Eintrittswinkel und ähnliches bestimmt werden.

Ob die Menscheit in 200 Jahren noch existiert ist schonmal anzuzweifeln, daher sind 65.000 eine reine Hypothese...

Die Materiallien müssten Eintrittswärme und Austrittswärme aushalten, sowie gegen Radioaktivität, gammastrahlung und EMPs schützen, damit die interne Technik die Reise überlebt.Ja, eine Kammera kan nso lange halten, wenn sie durch eine art Kuppel geschützt ist und nur zum Einsatzzweck ausgefahren wird etc.

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Ich kann es mir nicht vorstellen, dass irgendein Material, egal ob die Sonde selbst und die Computer, die darin verbaut werden, eine so lange Zeit überstehen können. Man denke nur an die Mikrometeoriten, die im Laufe der Jahrtausende mit der Sonde kollidieren.

Wahrscheinlich wären wir besser beraten, die Antriebstechnologie weiter zu entwickeln, mit der wir ein solches Raumfahrtzeug vielleicht auf 10 % der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen könnten. Da liegt jedoch der Hase im Pfeffer, je schneller die Sonde fliegen soll, umso mehr Brennstoff benötigt sie, umso schwerer wird sie auch.

Vielleicht hat ein Plasmaantrieb die Chance, die nötigen Geschwindigkeiten zu entwickeln, von der NASA "Vasimr" genannt?

https://www.raumfahrer.net/raumfahrt/raketen/vasmir.shtml

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Kommentar von Franz1957
30.10.2016, 20:24

Die Energiequelle für den Plasmaantrieb scheint mir dabei der schwierigste Teil zu sein. Nehmen wir z.B. völlig angereichertes Uran-235. Es setzt bei der Spaltung 0,8% seiner Masse als Energie frei. Nehmen wir ansonsten ideale Systeme mit 100% Wirkungsgrad an, dann entspräche dieser Massendefekt dem Lorentzfaktor bei 1/8 der Lichtgeschwindigkeit. D.h.: Der Brennstab gibt gerade genug Energie her, um ihn selbst allein auf 1/8 der Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, wenn keinerlei Verluste entstehen, ohne Treibstoff für den Strahl, ohne Fahrzeug und ohne Nutzlast. Nehmen wir an, daß das Uran 1/10 der Fahrzeugmasse ausmacht, dann reicht der Energievorrat für 1/80 Lichtgeschwindigkeit. Haben wir stattdessen Kernfusion mit Deuterium und Tritium sieht es etwa um einen Faktor 2 besser aus. Solange es noch keine industrielle Antimaterieproduktion gibt, (was wohl zur Vermeidung von Katastrophen auch besser so bleiben möge), sehe ich daher für eine Mission mit 10% Lichtgeschwindigkeit wenig Chancen.

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Ist das nicht ein Stern? Vermutlich könnte nan auch etwas schneller fliegen. 65000 Jahre halten technische Produkte nicht.

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Er meint den zu Proxima centauri gehörigen Planeten Proxima centauri b, der erst kürzlich entdeckt wurde.

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Da wäre es besser noch 50 Jahre zu warten. Was hilft es wenn man heute eine Sonde baut die mit 30 km/s fliegt und dann von einer Neuen die 500/s fliegt überholt wird.

http://www.live-counter.com/raumsonde-voyager/

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Kommentar von Penguin8
24.04.2017, 13:59

Helios 2 hat schon 1976 eine Geschwindigkeit von über 100 Km/Sec erreicht. Wenn man will, kann man dies noch steigern, auch ohne viel Treibstoff, indem man die Gravitation diverser Himmelskörper ausnutzt. (Die schnellste Geschwindigkeit, die ein bemanntes Objekt erreichte, war Apollo 10 mit knapp 14 Km/Sec im Jahr 1969) 

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Proxima Centauri ist ein Stern, also eine Sonne. Kein Planet. Entfernung etwas über drei Lichtjahre. Fallls es gelingen würde eine Sonde auf fast Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, würde die Reise etwas über drei Jahre dauern. Aber es gibt mindestens einen Planeten dort (2016 entdeckt) und er ist etwas grösser als die Erde. Geräte in einer Sonde würden die Reise wahrscheinlich überstehen, aber es gäbe (nach heutiger Technologie) keine Energieversorgung mehr. Also würden sie nicht mehr von Nutzen sein. 

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