Zum "Glauben" finden?

42 Antworten

Ich kann meine persönliche Sicht erzählen, warum ich an die Bibel als Gottes Wort ansehe und an den Gott glaube, der sich in der Bibel offenbart.

Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Eigentlich wollte er das Gegenteil beweisen. Doch Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben.

Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Was du machen kannst, um den Glauben an den Gott zu finden:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römerbrief.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen (persönlich oder im Internet).
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, ihn zu finden, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.

Fehler in der Auslegung christlicher Religionen: eine "Person Gott" gibt es nicht(alle übernatürlichen Kreaturen entspringen der menschlichen Fantasie) - es heißt ja auch: "du sollst dir kein Bildnis machen". Es gibt zwar eine "Schöpfung"(das Universum), aber die Erklärung dessen Entstehung liegt für uns unerreichbar jenseits von Raum und Zeit. "Gott" ist die Hauptsache, welchem du dein Leben widmest: Nächstenliebe, Naturschutz, soziale Gerechtigkeit(eigentliches Ziel einiger Religionen)... oder auch einem Fußballverein, ein Auto, Geld, Profit, Macht,... oder auch die Huldigung einer von Menschen erfundenen übermächtigen Kreatur.

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@Schloemer
eine "Person Gott" gibt es nicht

unbewiesene Behauptung.

aber die Erklärung dessen Entstehung liegt für uns unerreichbar jenseits von Raum und Zeit

Außer es wird von "jenseits von Raum und Zeit" eine "Erklärung" geliefert.

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Ich kann dich recht gut verstehen, dass du selbst suchst und Menschen erlebst, die durch ihren Glauben glückliche und zufriedene Menschen sind. Aber auch diese Menschen sind wie du oft Fragende, Zweifelnde und Suchende. Es gibt kein allgemeingültiges Rezept, wie man zum Glauben an Gott kommt und vor allem, wie man am Glauben festhalten kann. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen mit Gott machen und diese Erfahrungen sind oft von ganz privaten Dingen abhängig, was sich nicht verallgemeinern lässt. Ich habe Menschen kennen gelernt, die sogar überzeuge Atheisten waren und dann zum Glauben gefunden haben. Es gibt natürlch auch Umgekehrtes. Wenn du mit den Bekannten, die du erwähnt hast und die fest im Glauben stehen, Verbindung hältst und sie nach ihren Gotteserfahrungen und ihrer Motivation des Glaubens fragst, dann wirst du sicherlich recht unterschiedliche Antworten und Argumente erhalten. Das kann auch nicht anders sein, denn die Erfahrungen zwischen Gott und dem einzelnen Menschen sind ganz persönliche Dinge. Sie könnten dir aber trotzdem helfen, deinen Weg zu finden und dazu möge der Herr dir seinen Segen geben.

Lese die Bibel vom ersten bis zum letzten Buchstaben und nutze die "Bibel in gerechter Sprache" als erklärendes Begleitbuch. Bitte beachte dabei:

In der Bibel findest Du viele Bilder die durch Worte gemalt wurden neben manchen Fakten. Lasse Dich bitte von diesen Wortbildern nicht aus dem Konzept bringen. Dass wir Menschen teilweise bis heute zu dumm sind manche Fakten zu erklären bedeutet noch lange nicht dass die Bilder nicht versuchen uns die entsprechenden Fakten in für uns verständlicher Weise nahe zu bringen.

Ich gebe Dir ein Beispiel:

Als die Juden aus ägyptischer Gefangenschaft flohen wanderten sie trockenen Fußes durch ein Binnenmeer. Lange war die Wissenschaft fest davon überzeugt dass es sich um ein Märchen handelt. Seit wenigen Jahrzehnten kann sie diese Darstellungen beweisen.

Hinterfragen schadet also nur der Dummheit. - Auf Dauer.

Ich persönlich bezeichne mich als gläubige Person und nehme mich so wahr. Tatsächlich wird mein persönlicher Glaube tiefer je mehr ich die Geschichten in der Bibel wissenschaftlich zu hinterfragen suche. Und je mehr die Wissenschaft in ihren Erkenntnissen fortschreitet.

Aber lasse mich meine Wahrnehmung diesbezüglich mal außer acht lassen:

Meditation kann ein Weg sein um den eigenen nichtstofflichen Bereich so zu öffnen dass ein Zustand der Zufriedenheit erreicht werden kann. Nutze dazu die Suchmaske von youtube, gebe die einzelnen Buchstaben langsam ein damit Dir Unterthemen empfohlen werden können. Suche von den vielen Angeboten das für Dich passende aus und setze es regelmäßig um. Die Sache unter dem Pony ist eine feine Erfindung aber unser Leben macht Mehr aus. Durch Meditation kommst Du diesem Mehr näher. Ob es sich dann um irgendeinen Glauben handelt oder für Dich passend ist sich dem eigenen Atem zu widmen wirst Du selbst herausfinden.

Zurück zur Bibel: Da stehen längst nicht alle Überlieferungen der Juden drin und manche Apostel wurden gestrichen aus politischen Gründen. Beschäftigst Du Dich mit der Geschichte der kath. Kirche erfährst Du mehr dazu. Auf diese Weise lernst Du dann auf alle Fälle eine Menge über uns Menschen. Das kann auch nicht schaden um gelassener zu werden.

Schaden kann auch nicht sich z.B. mit der Entstehungsgeschichte des Koran zu befassen. Da darf doch nachgefragt werden wie ein Analphabet auf solche Eingebungen kommen konnte zu seiner Zeit. Und wieso seine erste Frau auf die Idee kam einen Menschen der heute wegen Wahnvorstellungen behandelt würde anzuregen seine Geschichten einem Schreiber zu diktieren damit sie für die Nachwelt erhalten bleiben. Bis zu seinem ersten männlichen Nachfolger magst Du noch auf manche andere für damalige Verhältnisse äußerst bemerkenswerte Tatsache stoßen. - Uuuupppsss! Nicht nur für damalige Verhältnisse steht zumindest für einen großen Teil der Menschheit zu befürchten. Aber forsche selbst.

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