Zum Buddhismus

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

also die Buddha-Statue ist heilig. Buddhisten Meditieren da sie ja an die Wiedergeburt glauben und man erlöst werden möchte deswegen soll man viel gutes tun und so. Das meditieren ist dafür gedacht seinen Geist rein zu machen du konzentrierst dich auf nichts anderes als auf dich und kommst zur inneren Ruhe. Du kannst es in etwas mit Beten vergleichen. Ich denke schon dass du dich Buddhist nennen kannst immerhin ist ja Religionsfreiheit. Es gibt viele Jugendliche (christen) die den Buddhismus für eine bessere Religion halten daher kommt das nicht selten vor. Ich selber bin auch christlich getauft glaube aber an den Buddhismus für mich hat Gott keine große Bedeutung und ich kann mir nicht vorstellen dass nach dem Tod nichts ist da muss irgendetwas sein und das mit Jesus Auferstehung ist für mich unlogisch da es keine festen Beweise etc. gibt

aber wiedergeburt ist doch gar nicht so schlecht, wieso will man davon erlöst werden ? :D

danke übrigens :-)

0

Nach ausführlicher Beschäftigung klingt mir Deine Frage nicht. Auch nicht nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Christentum. Denn sonst wüßtest Du schon jetzt, daß auch der Buddhismus Regeln hat, die einzuhalten sind, und die Kirche auch was anderes tut, als "Vorschriften machen". Wahrscheinlich hat Dir was nicht gepaßt und dann willst Du halt einfach mal eine neue Religion... sei's drum.

Die Buddha-Statuen sind nicht heilig. Sie sind nur Materialien, die den unübertroffenen Lehrer des Buddhismus darstellen sollen. Verehrung, die man einer Statue erweist, gilt nicht ihr selbst sondern dem Buddha. Buddhisten wissen, daß die Gesten und Niederwerfungen symbolische Handlungen sind, die Ausdruck von Respekt und geistige Übungen sind, keine Verehrung einer "heiligen" Statue.

Beten ist die Hinwendung zu Gott, das innere Bei-Gott-Sein und mit ihm auf intime Weise kommunizieren. Die buddhistische Meditation ist die Praxis innerer Stille und Freiheit von Gedanken, das Verweilen im Augenblick, keine innere Wendung zu Gott. Beide Übungen berühren sich in dem, was Teresa von Avila oder Francisco de Osuna gelehrt haben: In der inneren Stille, in der Bereitung des inneren Raumes für die spirituelle Erfahrung. Ob man dort dann Gott vorfindet oder die Geistesruhe hängt an dem Glauben, den man praktiziert. Für nähere Studien kannst Du die Bücher der beiden lesen, die ich Dir genannt habe sowie die Anleitungen zur Meditation, von denen es sehr viele gibt, z. B. von Ayya Khema, einer buddhistischen Theravada-Nonne. Theravada ist die dem Ursprung des Buddhismus am nächsten befindliche Tradition.

Nennen kannst Du Dich, wie Du möchtest, auch Buddhist. Ein Buddhist ist aber im eigentlichen Sinn jemand, der die Lehre des Buddha praktiziert und zwar in allen ihren Aspekten. Dazu gehört sowohl die Meditation als auch die Einhaltung der ethischen Regeln - und letzteres wird Dir wahrscheinlich weniger schmecken. Denn der Buddhismus ist nicht weniger streng in seinen Auffassungen davon, was heilsam ist und was nicht, als die katholische oder evangelische Kirche. Er drückt es nur anders aus. Ohne die Übungen der Tugenden gibt es auch im Buddhismus keinen wirklichen Fortschritt. Frage die Lehrer, sie werden es ohne Ausnahme bestätigen.

Ernsthaft den Buddhismus zu praktizieren ist eine Lebensaufgabe, die wesentlich schwerer zu erfüllen ist, als die Anforderungen des kirchlichen Christentums. Das Bekenntnis zu Jesus Christus befreit von Sünde und ewigem Tod. Das Bekenntnis zu Buddha, seiner Lehre und der Gemeinschaft der Schüler ist nur der Anfang eines Weges, der Fleiß, Hingabe, Ausdauer und stete Übung erfordert. Aber das wirst Du noch lernen. Gruß, q.

Die Vorstellung, das der Buddhismus und gerade das Meditieren "ja irgendwie nett sind", weil man "da ja nichts tun muss" oder "eben NUR sitzt", ist eine Sache, die mich immer wieder stört. Der Buddhismus ist definitiv eine sehr reglementierte Sichtweise, was ich jetzt aber nicht wertend meine.

0
@nullpunkt

"Er verwies auch auf die Vergeblichkeit von Bemühungen, die Welt mit Hilfe von Begriffen und Sprache zu erfassen, und mahnte gegenüber dem geschriebenen Wort oder feststehenden Lehren eine Skepsis an, die in anderen Religionen in dieser Radikalität kaum anzutreffen ist."

Wikipedia. Was ich gemeint habe war, dass ich im Buddhismus auch die Freiheit habe mir meine Sichtweise bilden (was ja scheinbar die Aufgabe ist).

Und zu der Antwort oben: Ich hab auch geschrieben dass ich mich seit kurzem damit beschäftige und ich erst mal 'reinschnuppern' will. Hab auch schon das Buch "Worte lebendiger Stille" gelesen, aber versteh halt noch nicht alles.

Gott, ich bin 14 !! :D

0

Buddha Statue zeigt im beim Meditieren.

Beten und Meditieren. Beides eine Anrufungen Gottes. Bei Beten spricht man mit. Beim Meditieren versucht man es mit Stille. Meditieren im Blog unten Beschrieben.

Ja jeder kann sich Buddhist nennen.

Buddhismus ist Toleranter anderen Religionen gegenüber. Find es gar nicht so schlecht. Glaube zwar das es Jesus gab aber für mich sind Kirchen sicherlich keine Direkten Vertreter.

Wie Meditiert man: http://spirituelle-meister.blogspot.de/2012/10/meditation.html

.

aber wiedergeburt ist doch gar nicht so schlecht, wieso will man davon erlöst werden

Die vier edlen Wahrheiten:

  1. Glück ist vergänglich, und das Leben ist Leiden.
  2. Das Leiden entsteht, weil die Menschen mehr haben wollen, als sie besitzen.
  3. Das Leiden hört auf, wenn die Menschen diese Gier überwinden.
  4. Es gibt einen Weg zum Glück. Das ist der achtfache Pfad.

Ziel des Lebens: Befreiung vom Leiden durch Überwindung der Gier. Gelingt das nicht erfolgt Wiedergeburt. Und der Mensch wird so oft wiedergeboren, bis er es geschafft hat, die Gier und damit das Leid zu überwinden.

Nicht mehr wiedergeboren werden, bedeutet nie wieder leiden. Bedeutet Erlösung. Deswegen ist ein Nicht-Wiedergeboren-werden erstrebenswert.

Ist meditieren im Buddhismus sowas wie beten im Christentum ? Was genau wird da gemacht ?

Meditieren ist nicht gleich beten. Im Gebet wendest Du Dich an Gott. Beim Meditieren strebst Du ein Nicht Denken, das Ruhen des Geistes an.

Religion ist keine Sache des Gefallens, sondern der Wahrheit. (Übrigens auch keine Sache von Vorschriften...)

Wie kann man sich da 100% sicher sein?

Woher weißt du ob es einen oder 100 Götter gibt? Hast du schonmal einen getroffen der wiedergeboren wurde? Also sorry, für mich sind ist eine Religion nur ein Leitfaden. Alles in der Bibel kann ja auch nicht wahr sein, das fängt schon bei der Schöpfungstheorie an.

0
@laalala98

Doch, man kann 100% sicher sein. Ich will doch keinem Gott folgen, wenn ich nicht sicher bin, dass es ihn gibt.

Die Bibel stellt Dich gleich am Anfang vor die Frage, was Du glaubst: Sind die Menschen von Gott geschaffen, oder durch irgendwelche zufälligen Mutationen in der Evolution entstanden?

Schau Dir Deinen Computer an. Ist er gemacht worden, oder haben sich die Elemente zufällig zusammengefunden und einen Computer geformt? Eindeutig beantwortbar, zu 100%.

Und was ist komplexer und höher entwickelt: Ein Computer oder ein Mensch?

1

Was möchtest Du wissen?