Zum Anwalt gehen? Ja oder Nein?

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8 Antworten

Du kannst ja belegen, dass die Bezahlung vereinbart war und vorher auch geleistet wurde.

Einen ANWALT brauchst du dafür nicht. Auch für solche Fälle ist das Arbeitsgericht zuständig. Das ist KOSTENLOS. Der dortige Rechtspfleger wird dir bei der Abfassung der Klage behilflich sein.

Es besteht KEINE Anwaltspflicht. Wenn du doch einen Anwalt einschaltest, musst du den selbst bezahlen.

Wenn dein Chef deine Ablehnung als "Arbeitsverweigerung" angesehen hat, hätte er dir schriftlich kündigen müssen.

Einfach deine Arbeitskraft weiter in Anspruch nehmen und nicht bezahlen, geht überhaupt nicht.

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geh zum arbeitsgericht und klage das geld ein.

selbst wenn du arbeit unberechtigterweise verweigert hättest, kann der dich nicht einfach arbeiten lassen und anschliessend sagen "gilt nicht".

dass du keinen vertrag hast, ist egal. schliesslich wurde geld mehrfach gezahlt und dein chef wird in arge erklärungsnot kommen, dies zu begründen, wenn es sich dabei nicht um arbeitsentgelt handeln soll.

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Also, ich würde zum Anwalt gehen, schon aus Prinzip. Ob Deine Ablehnung zur Baustelle zu gehen als als Arbeitsverweigerung beurteilt werden könnte, ist dabei ja völlig egal.

Du hast trotzdem Anspruch auf den verabredeten Lohn - auch mündliche Verabredungen sind rechtsgültig und dass Du in den vergangenen Monaten ja auch immer Lohn bekommen hast, beweist diese Vereinbarung.

Geh mal ruhig zum Anwalt; Du wirst garantiert Recht bekommen und dann kostet Dich das Ganze nichts; auf 400 Euro würde ich jedenfalls nicht einfach so verzichten, vor allem deshalb nicht, weil das einfach eine Frechheit ist.


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Kommentar von DerHans
09.07.2017, 11:37

Der Rat, zum Anwalt zu gehen, wäre hier kontraproduktiv. Der kostet dann schnell schon mal die Hälfte der strittigen 400 €

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Da stehen deine Chancen sehr gut, dass du den ausstehenden Lohn bekommst.

Nimm deinen Arbeitsvertrag mit in dem die Lohnzahlung und dein Tätigkeitsbereich geregelt sind..

Man wird dir bei der Formulierung einer Klage behilflich sein und das ist kostenlos.. Einen Anwalt brauchst du hierfür nicht.

Es handelt sich auch nicht um eine Arbeitsverweigerung, wenn man dich für Tätigkeiten anweist, die vertraglich nicht vorgesehen sind.

Da du immer deinen Lohn bekommen hast zeigt , dass dein Chef deine Weigerung die Baustelle zu besuchen, als Arbeistverweigerung sieht.

Damit kommt er aber nicht durch.

Setze deinem ehem. Chef schrifltich eine Frist, Einschreiben mit Rückschein, bis wann du den restlichen Lohn auf deinem Bankkonto erwartest und das ohne Abzüge. Lass ihn aber auch wissen, so die Frist erfolglos verstreicht, dass du über das Arbeitsgericht, deine restliche Lohnforderung einklagen wirst.

Das sollte eigentlich helfen. Wenn nicht ,den Weg zum Arbeitsgericht nicht scheuen.

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Ich würde zum Anwalt gehen und mich beraten lassen.

Ein Vertrag bleibt ein Vertrag, und wenn du deiner Leistung nachkommst, dann steht dir auch lohnt für deine Leistung zu.

Die Frage ist nur, was du auf der Baustelle machen solltest.

Wenn du die Gleiche Tätigkeit auf der Baustelle ausüben solltest, dann wäre es Arbeitsverweigerung.

Wenn es eine andere Tätigkeit ist, die nichts mit deinem Arbeitsvertrag zutun hat, dann wäre es eine nicht Anwesenheit auf deinem Arbeitsplatz.

Eine nicht Anwesenheit auf dem Arbeitsplatz ist auch Arbeitsverweigerung.   

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Das sieht wohl nicht so gut für dich aus. Da du nichts schriftliches hast, hast du auch kein Druckmittel und kannst nichts einfordern. Ein Praktikum ist in der Regel meistens unbezahlt. 

Der Weg zum Anwalt lohnt sich meiner Meinung nach nicht, da du am Ende nicht nur die 400€ verloren hast, sonder sich die Kosten tragen wirst. 

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Kommentar von fusselchen70
09.07.2017, 10:23

Unsinn, da zuvor Zahlungen über jeweils 400 Euro eingegangen sind, ist damit bewiesen, das es eine entsprechende Vereinbarung gab.

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Ich würde sagen, Ja..
Eine Vergütung sollst du so oder so bekommen.
Aber geh noch mal hin und sag "wenn ich keine Vergütung bekomme werde ich rechtliche Schritte einleiten und da durch kann der Name des Unternehmens leiden"
Mal gucken was sie dann sagen :)

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Kommentar von ScriptborN
09.07.2017, 10:35

Das wäre drohen.

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Kommentar von DerHans
09.07.2017, 11:39

Man stellt einfach schriftlich seine Forderung und setzt einen konkreten Termin. Da braucht man keine leeren Drohungen auszusprechen.

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Was derHans schreibt macht für mich Sinn. Mach das mal so.

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