ZULASSUNG ZUM ZAHNMEDIZINSTUDIUM?

3 Antworten

Ich mach erst nächstes Jahr Abi, deshalb kann ich dir nichts 100%iges sagen. Aber zu den 0,5 Bonus hast du ja auch noch die 6 Wartesemester, weil du ja 3 Jahre in der Ausbildung warst. Und man kommt ja bei der Uni zu 1/3 durch NC, 1/3 durch Wartesemester und 1/3 durch eigene Auswahlverfahren rein, meistens auch NC. Außerdem kann es von den Unis stark variieren, z.B hatte Jura in Köln letztens irgendwas mit 1, und in Bonn 2,7 oder so. Also genau weiß ich es nichtmehr, aber es war schon ein Unterschied. In Köln ist es zum Beispiel sehr überlaufen, auf kleinen Unis kommen manchmal sogar alle rein. Mit Zahnmedizin kenne ich mich nicht so aus, der NC ist ja aber leider glaub ich ziemlich hoch. Im Notfall kannst du sonst noch erst mal nach der Ausbildung im Betrieb arbeiten, und somit weitere Wartesemester ansammeln. Trotzdem jedes Jahr aufs Neue bewerben. Sonst kannst du dich ja auch im Ausland, wie zum Beispiel Holland oder Österreich bewerben, dort gibt es ja keinen NC. :)

Also bei 1,6 hast du selbst mit sechs Wartesemester nicht unbedingt so eine berauschende Chance, siehe http://www.nc-klage-medizin.de/studienplatz-einklagen-medizin/nc-medizin.php.Die Möglichkeit gibt es zwar, wie du jedoch an den Zahlen sehen kannst, nur in wenigen Bundesländern, denn zuerst wird nach der Abschlussnote geschaut und erst im zweiten Schritt geht es zu den Wartesemestern. Wenn also besonders viele hervorragende Abiturienten mit 1,0 bis 1,3 Zahnmedizin studieren wollen, kommst du selbst mit 20 Wartesemestern nicht rein, da der NC erst nachträglich festgelegt wird. Er ist also nur ein Orientierungsmittel. Du darfst dich nicht darauf versteifen.

Du solltest dir also überlegen, ob du das Risiko eingehst. Zum anderen hast du auch mit einer Ausbildung kaum Vorteile gegenüber einem Studenten ohne Ausbildung. Die Relevanz geht nahe Null. Ist einfach so.

Man kann den NC jedoch umgehen, indem man sein medizinisches Studium im Ausland, z. B. Ungarn oder Österreich, beginnt und nach dem ersten oder zweiten Semester wieder nach Deutschland wechselt. das ist bei dir die zu präferierende Variante, eben aufgrund deines Notendurchschnittes. Das haißt aber nicht, dass du als Hochschulwechsler auch dann angenommen wirst, nur ist die Wahrscheinlichkeit höher als nach der Ausbildung das Studium in Deutschland zu beginnen.

Natürlich habe ich einen Vorteil gegenüber anderen Zahnmedizinstudenten, die KEINE Ausbildung zum Zahntechniker absolviert haben. Die ersten 6 Semester bestehen zu einem großen Teil aus reiner Zahntechnik.

Viele, sehr gute, Zahnärzte haben vor ihrem Studium eine Ausbildung zum Zahntechniker gemacht, und davon haben ausnahmslos ALLE profitiert.

Äußere dich bitte erst dann zu einem Thema, wenn du auch eine Ahnung von der Thematik hast .

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@Questionmakerin

Das alle Zahntechniker von ihrem Wissen später profitiert haben, ist eine sehr gewagte Thesen. Dadurch konnten Sie sich bestimmten Themen wahrscheinlich leichter nähern. Das ist jedoch lediglich ein relativer Vorteil, da dies bei allen Studierenden so ist, die zuvor eine dem Studium sehr ähnliche Ausbildung absolviert haben. Dass es hier einen absoluten Vorteil gibt, kann nicht nachgeweisen werden, zumindest nicht ohne passendes statistisches Material.

Des Weiteren bleibt die Frage, ob es sich tatschlich lohnt diese 3,5 Jahre dem Studium vorzuschalten. Es verlängert die Ausbildungszeit schließlich um einen nicht zu unterlassenden Zeit- und Geldfaktor.

Meine Aussage hatte nicht die Intention Zahntechniker, die später ein Studium angeschlossen haben in irgendeiner Art und Weise zu diskreditieren.

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Hey!

Ich finde ja. Denn du wirst dann auch Erfahrung haben, die ein frischer Abiturient, der vom Schnitt her direkt reinkommt, eben nicht hat. Außerdem gibt es auch noch die Möglichkeit, über ein Hochschulauswahlverfahren reinzukommen.

Deshalb bitte: mach es genau so, wie du gesagt hast und gib nicht auf! Und vergiss nicht: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Ich wünsch dir alles Gute!

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