Zulässige Lochleibungsspannung von hochfestem Stahl (QSTE 690TM)?

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2 Antworten

Das kann die niemand sagen, weil das abhängig davon ist, in welchem Rechtsbereich du dich befindest.
zB passen die Normen für einen Maschinenbauer oder Flugzeugingenieur nicht zu denen eines Bauingenieurs, weil diese schon völlig unterschiedliche Sicherheitskonzepte habe.

Dazu kommt, dass bei der Querfestigkeit nicht nur das Material sondern auch der Herstellungsprozess eingeht.
Hochfeste Schrauben werden anders hergestellt, als zB Ankerstäbe. Letztere dürfen nicht querbelastet werden. Ebenso gibt es zB keine Lochleibungsfestigkeiten für hochfeste Spannstähle..

Weiterhin beinhaltet die Frage nach einem "zulässigen" Wert ja bereits eine Form eines Sicherheitskonzeptes. Der im Labor ermittelte Wert der Versagensspannung entspricht ja nicht dem zulässigen Wert, dieser ist aber davon abhängig. Im Bauwesen für den Stahlbau gibt es den Begriff einer zulässigen Spannung seit Anfang der 90er nicht mehr.

Du sagst nichts über den Anwendungsfall aus.

Beispiel Stahlbau (Nieten, Schrauben)

A = Abstandsfaktor (der Nieten oder Schrauben nach DIN 18800?) 1,5 *D (?)

S = Sicherheitsbeiwert (üblich 1,1)

Re = Streckgrenze, hier 690 N/mm²

zul. Lochleibungsspannung:  Sigma zul = A * Re/S

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