Zukunftstechnich am sinnvollsten und sichersten Eigenheim/Wohnung?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe es jetzt zwei mal gelesen und vor allem die Sache mit dem Eigenkapital nicht verstanden. Gibt es überhaupt Eigenkapital? Unter 10 Prozent Eigenkapital (wenn man nicht gerade Beamter ist oder Spitzenverdiener) lässt sich eine solche Finanzierung überhaupt nicht bekommen- besser sind mindestens 20 bis 30 Prozent. Zu den gesamten monatlichen Kosten fürs Wohnen gibt es die Faustregel, dass diese 1/3 des Netto-Haushaltseinkommen nicht überschreiten sollten, damit man insgesamt noch "gut" leben kann und auch unvorhersehbare Kosten noch beglichen werden können (Instandhaltungskosten inklusive). Euer Einkommen erscheint mir auch zu niedrig für die Kaufsumme- hier wäre die Frage- ob in Zukunft deutlichere Gehaltssteigerungen zu erwarten sind? Auch solltet ihr mal durchrechnen was monatlich zu bezahlen wäre, wenn nach 10 Jahren Zinsbindung plötzlich 3 oder 4 Prozent fällig wären für die Anschlussfinanzierung- dass würde bei dem jetzigen Einkommen schnell dazu führen, dass ihr das Haus bis zur Rente mit vertretbaren Kosten überhaupt nicht abbezahlt bekommt. Auch würde ich nicht auf Preissteigerungen setzen (z.B. Thema Wohnung) - mancherorts sind die Preise schon überhitzt und Kaufnebenkosten und unerwartete Instandhaltungskosten darf man auch nicht unterschätzen. Aus eigener Erfahrung kann ich noch sagen, dass ihr auch große Eigentumswohnungen mal als Alternative durchrechnen solltet (für den dauerhaften Verbleib). Ich wollte mich nicht so hoch verschulden und wir haben vorletztes Jahr eine 150 qm Eigentumswohnung mit 5 Zimmern für 200ts Euro in Toplage unserer Stadt gekauft- für ein vergleichbar ausgestattes Reihenmittelhaus - meistens kleiner- in halbwegs guter Lage wären mindestens 270ts Euro fällig gewesen, freistehendes Haus 400ts Euro. Meines Erachtens kann man bei diesen Preisunterschieden die Nachteile einer Wohnung im Vergleich zum Haus in Kauf nehmen- zudem sind die laufenden Kosten deutlich niedriger als bei einem eigenen Haus.

Danke Joergi

"Eigenkapital ist vorhanden aber recht gering"

20.000Euro Eigenkapital ist vorhanden.

Ich werde die Eigentumswohnung als Alternative mal durchrechnen

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Absolut meiner Meinung.

Ich halte das Einkommen für noch zu gering. Was passiert bei Arbeitslosigkeit ? Ist der jetzige Job auf Jahre sicher ?

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@AnnaStark

Ja der jetzige Job ist auf Jahre sicher, aber am Einkommen wird sich kaum was ändern. Aber was passiert bei Arbeitslosigkeit bzw. in 10Jahren wenn die zinsen höher sind klar muss ich auch dies Bedenken.

Wie erwähnt Spiele ich auch mit dem Gedanken mit der Eigentumswohnung als Alternative, Ich Zahle derzeit fast 800 Euro miete eine Wohnung für etwa 130.000Euro wäre zb. in unter 15Jahren schon nur mit 800Euro abgezahlt.

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@AnnaStark

Ich kenne einige Leute, die mit wesentlich weniger Einkommen eine Immobilie erworben haben und mehr als gut zurecht kommen. Wenn du das Einkommen als zu niedrig erachtest dürften die meisten keine Immobilie besitzen, denn das Einkommen einer durchschnittlichen Familie dürfte sich in etwa in diesem Rahmen bewegen.

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@Ste2508
Wenn du das Einkommen als zu niedrig erachtest dürften die meisten keine Immobilie besitzen.

Es kommen auch wieder schlechtere Zeiten mit erheblich höheren Zinsen. Da werden viele beim Amtsgericht landen.

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@lesterb42

Vollkommen richtig. Wer jetzt mit einem solchen Einkommen noch gut zurecht kommt kann nach Auslaufen der Zinsbindungsfrist in einigen Jahren trotzdem ernsthafte Probleme bekommen.

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Hallo Eigenheim018,

grundsätzlich halte ich den Hausbau ohne ein Eigenkapital von möglichst 30 Prozent für riskant. Ich halte den Budgetrechner auf www.baufinanzierungsberatung.com/etatrechner.html

für ein geeignetes Tool, um selbst zu erkennen, inwieweit das Projekt für Sie tragbar wäre. Zu berücksichtigen sind dann, wie Sie richtig schreiben, auch noch die Risiken auf dem Arbeitsmarkt.

Die Idee mit der Eigentumswohnung wird sehr wahrscheinlich daran scheitern, dass die Immobilienpreise momentan schwindelerregend hoch sind. Ich glaube kaum, dass sich eine überteuerte Wohnung nach einigen Jahren noch gut verkaufen lässt. Sinnvoll ist das ja nur, wenn Sie bei einem Verkauf zusätzliche Einnahmen generieren.

Ich halte die Idee für zu gewagt.

Beste Grüße
FH

Hallo Frank,

Die Idee mit der Eigentumswohnung wäre sie den auch zum Scheitern verurteilt, wenn ich diese im besagtem Zeitraum selbst bewohnen würde? Zwischen der miete, die ich zahle und dem Kredit, welches abgezahlt wird ist kaum ein unterschied, nur das ich in etwa 10Jahren die Wohnung besitzen würde abgezahlt natürlich.

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@Eigenheim018

Auch für den Kauf der Wohnung wird Eigenkapital bei einer seriösen Finanzierung verlangt und die sehr hohen Kaufnebenkosten müssen einkalkuliert werden. Und die Preisentwicklung der Wohnung ist aufgrund der aktuellen Situation extrem schwer kalkulierbar. Hier muss man aber ganz genau den regionalen Markt betrachten.

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@Eigenheim018

Hallo,

das Problem sehe ich darin, dass momentan die Kaufpreise von Immobilien unrealistisch hoch sind. Meines Erachtens sind wir mitten in einer Immobilienblase.

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@Frank Hartung

in manchen Regionen gehe ich auch von einer Immobilienblase aus- auf den gesamtdeutschen Markt bezogen gibt es dafür aber eigentlich keine wirklichen Anzeichen. Mancherorts kann sich der Kauf einer Immobilie durchaus noch lohnen- vorausgesetzt, dass man über ausreichend Kapital verfügt.

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@Eigenheim018

Zu beachten ist noch, dass wenn man eine Eigentumswohnung hat, Geld zurücklegen muss, falls Arbeiten am Gemeinschaftseigentum anstehen, z. B. Heizung, Aufzug, Renovierungen usw. Die zahlt ein Mieter nicht.

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20.000 Euro Eigenkapital ist nichts. Die Nebenkosten bei einem Immobilienkauf betragen ca. 5 bis 10%.

Von Eigenkapital redet man wenn jemand 10-20% des Kaufpreises plus Nebenkosten hat.

Ein neues Objekt zu bauen ist zu risikoreich. Schnell sind mal 10% mehr Kosten die aufgefangen werden müssen. Das ist nur für Leute vom Fach die genau einschätzen können was schief laufen kann oder für Leute mit viel Eigenkapital die das auffangen können.

Bei einer bestehenden Immobilie sind die Risiken geringer aber auch hier können nach Kauf Kosten anfallen die vorher nicht im Plan waren - weil halt was kaputt geht oder bei einer Eigentumswohnung was bezahlt werden muss was über die Rücklagen hinaus geht.

Deshalb ist es immer ratsam auch bei dem Kauf einer bestehenden Immobilie so 5% Luft zu haben.

Also mein Rat:

Fange an zu sparen. Bei 1.000 Euro monatlich musst Du schon mal 24 Monate einkalkulieren.

Du kannst die Zeit nutzen um Dir fleissig Wohnungen anzusehen und Dir ein Bild davon zu machen. Also passt die Lage, der Schnitt, die Nachbarschaft, die Verkehrsanbindung, der Verkehrslärm, evtl. Gerüche usw.

Wenn Du Dir mal jeden Monat eine Wohnung genauer ansiehst dann erwirbst Du Erfahrungen über Preise und sonstiges die dann nach der Ansparzeit für Dich hilfreich sein können.

Bei einer Eigentumswohnung solltest Du immer die letzten Eigentümerversammlungsprotokolle durch lesen - dort steht ab und zu interessantes über geplante Maßnahmen die dann Dein Geld kosten werden.

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