Zukunftsaussichten

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2 Antworten

Die Ausbildung dauert an den meisten Schulen 4, an manchen 3 Jahre.

Der Verdienst ist unterschiedlich:

Die Hälfte verdient 20 000 Euro brutto oder weniger im Jahr“

und „Fast 60 Prozent der Befragten waren in den vergangenen zwei Jahren weniger als sechs Monate beschäftigt.“

Und auf sueddeutsche.de/karriere/gehaeltervergleich-in-deutschland-ackermann-schluckt-sie-alle-1.975186-6
kannst Du lesen:
"Freiberufliche Schauspieler verdienen im Jahr durchschnittlich 12.318 Euro brutto. Unter Künstlern verdienen nur Musiker weniger: 11.521 Euro."

Oder auch goethe.de/kue/the/tba/de6047861.htm mit
„Es gibt an den Stadttheatern viele erfahrene, viel beschäftigte Schauspieler, die weniger als 2.000 Euro im Monat verdienen“
und
"Das hat zur Folge, dass viele Freiberufler sich in prekären finanziellen Verhältnissen befinden und zwischen ihren Engagements von ihren Ersparnissen leben müssen."

Andererseits schrieb 'Bild' vor drei Jahren: "Bei den Jüngeren ist Sängerin und Schauspielerin Jeanette Biedermann (28) ganz weit vorn: 5000 Euro erhält sie für eine Folge von „Anna und die Liebe“."
Wobei man sagen muss, dass die TV-Gagen sich seit Jahren in einer stetigen Abwärtsbewegung befinden - wer weiss, ob die 5000 noch aktuell sind.

Der Studiengang "Schauspiel" ist z.B. an der HfS in Berlin 4-jährig.

Wieviel du anschließend verdienst ist abhängig davon, was für Engagements du erhälst und in welcher Branche du Fuß fassen möchtest bzw. kannst.. Wenn du Glück hast, schaffst du es eine langfristige Anstellung zu finden (z.B. beim Theater), ansonsten bist du oft selbstständig arbeitend.. Wenn du eine hochdotierte Filmrolle ergatterst, hast du in den Monaten der Dreharbeiten vielleicht ein ganz tolles Honorar und die nächsten Monate evtl. schon wieder gar kein Einkommen mehr, weil du keine Rollen/Engagements findest..

Oftmals gibt es mehrstufige Auswahlverfahren, in denen du deine besondere Eignung demonstrieren musst.

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