Zukunftsängste wegen schlechtem Bachelor?

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4 Antworten

In den Naturwissenschaften wird ja bekannter Maßen nicht gerade mit den guten Noten um sich geworfen. Viel interessanter ist daher doch erst einmal die Frage: Wie stehst du denn im Vergleich zu deinen Kommilitonen? Einige Unis verteilen nach Abschluss auch ECTS Noten, die dann deinen Rang im Vergleich zum restlichen Jahrgang darstellen. Darüber hinaus ist es sicherlich richtig, was unten schon steht: Praktika sind immer gut! Du kannst auch ein Semester Auszeit nehmen und mal ein bisschen Praxisluft schnuppern. Unternehmen interessieren sich viel mehr dafür, was du kannst, als für deine Noten. Aber auch nach der Bachelor Arbeit wäre da noch Raum für (zumindest wenn du den Studentenstatus noch ein bisschen erhalten kannst). Ich persönlich würde dich nicht zum Master drängen, wenn du keine Lust dazu hast. Hierbei wäre aber vielleicht wichtig für dich zu entscheiden, ob du das Studieren ganz allgemein nicht gut findest, oder vielleicht nur dieses spezielle Fach nicht. Dann wäre es auch möglich, einen verwandten Studiengang zu finden und in dem deinen Master zu machen. Das Bachelor-Master-System bietet einem ja gerade diese Offenheit. Ansonsten gibt es aber auch ziemlich viele verschiedene Studien mit immer wieder anderen Ergebnissen was den Vor- oder Nachteil eines Masters angeht. Manche sehen einen solchen, andere sagen, dass du dich in der Zeit, die du für den Master brauchst, ebenso gut im Unternehmen hocharbeiten kannst und dann zum gleichen Ziel (Gehalt) kommst. Das System wurde ja u.a. auch eingeführt, um schneller qualifizierte Leute auf den Arbeitsmarkt zu bekommen. Bioinformatik klingt für mich (mit geisteswissenschaftlichem Studium) höchst komplex. Wenn es dazu noch ein neues Fach ist, ist die Vergleichbarkeit fraglich und notentechnisch vergleichen kannst du dich, wie eingangs bereits betont, nur mit Studenten des gleichen Fachbereichs. Zusätzlich ist ja außerdem noch die Frage, worin du eigentlich eine Chance haben möchtest. Da würde ich mich also erstmal mit nem Berufswunsch auseinander setzen, dann Praktika machen (vielleicht auch deine Bachelorarbeit bei einem Unternehmen schreiben) und somit über die Praxisschiene in einen Beruf zu kommen.

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Mach Dir keinen Stress mit Noten.

Versuche ein interessantes (natürlich für Arbeitgeber) Bachelorarbeitsthema zu finden, mach etwas außerhalb des Studiums was sich gut für den Job verkaufen lässt (Ehrenamt oder Studium Generale Projektmanagement oder so) und versuche so mit Persönlichkeit zu punkten!

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Zuerst einmal: In welchem Semester bist du gerade? Zweites oder viertes?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Notendurchschnitt in der Regel nicht ausschlaggebend ist, ob man einen Job bekommt oder nicht. Natürlich wird in vielen Unternehmen ein gewisser Notendurchschnitt gefordert, aber das ist meinst der Schall und Rauch als Realität.

Du punktest mit deiner Persönlichkeit und deiner Erfahrung (zB. Durch Praktika). Natürlich ist das Zeugnis auch wichtig, aber bei vielen Unternehmen nicht in erster Linie.

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Kommentar von vanida
08.07.2013, 13:26

Sechstes. Im 2. oder 4. hätte ich noch keine Zukunftsängste. ;) Brauche noch ca. 2 Semester bis zum Abschluss.

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Ein Bachelor ist recht wenig wert, im Vergleich zum "alten System". Probier doch einen Master, es kann nicht schaden.

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Kommentar von MadameBubblegum
08.07.2013, 13:26

Das ist so nicht korrekt. Man kann einen Master nicht einfach so machen, sondern braucht dazu zuerst einen (facheinschlägigen) Bachelor.

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