Zukunft... keine ideen, was ich mal werde?

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4 Antworten

Wenn Du einer für Dich geeigneten Arbeit nachgehen möchtest, vergiss mal Deine Noten. Dieses Gehächel nach guten Noten ist nämlich ganau der Grund, warum so viele Schulabgängern nicht wissen, was sie beruflich machen wollen. Anstatt sich um die Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu kümmern haben sie 9 bis 12 Jahre damit zugebracht, die Erwartungen anderer Leute zu erfüllen, entweder die der Lehrer oder die der Eltern.

Hättest Du immer die Gelegenheit gehabt, das zu tun, wonach Dir der Sinn stand, stündest du heute nicht vor dem Dilemma, nicht zu wissen, was Du beruflich machen möchtest. Du tätest etwas, woraus ein Beruf erwachen könnte oder auch nicht. Wenn nicht, dann war die Beschäftigung nicht Deine Berufung. Ein Fremder kann Dir nicht sagen, was Du machen könntest. Dazu musst Du in Dich hinein hören und Dinge ausprobieren.

Den Bankkaufmann würde ich mir noch einmal überlegen. Für Geldgeschäfte werden heute schon immer weniger Menschen gebraucht und die Banken dünnen ihr Filialnetz aus. In Zeiten, wo Geld nur noch virtuell existiert und ein Klick auf »Ok« genügt, um es von A nach B zu transferieren, muss sich ein Bankkaufmann Sorgen um seinen Job machen; zumindest im Privatkundengeschäft. Oder er passt sich der Veränderung seines Berufsbildes an.

Es könnte sein, dass es den Beruf, den du später mal machen wirst, heute noch gar nicht gibt. Geschweige denn ein Schulfach, was Dich darauf vorbereitet und in dem Du gute Noten schreiben könntest.

Als Beispiel sei das Programmieren genannt. Dreißig- oder vierzigjährige Programmierer hatten kein entsprechendes Unterrichtsfach in der Schule und demnach auch keine Note. Als das Unterrichtsfach eingeführt wurde, hatte so mancher Schüler mehr Ahnung von Computern als die Lehrer. Und heute glauben die meisten, wenn sie etwas mit Computern machen wollen, müssten sie gute Noten im Fach Programmieren haben. Das, was sie unter Umständen zu guten Programmierern machen würde, ist in der Schule verboten.

Drei mal darfst Du raten, was das wäre. Computerspiele spielen natürlich! Und sich dabei zu überlegen, warum die Figuren auf dem Bildschirm etwas tun, wenn man an der Spielekonsole herum fummelt oder das Gorillaglas eines Handys mit seinen Fettfingern beschmiert.

Gruß Matti 

ich bin nicht ohne grund gut in den fächern... ich mag die fächer eben, vorallem mathe. deshalb möchte ich in die richtubg gehen. wie wärs bei einer versicherung ?

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@triffjm

Ja, wenn es nicht gerade eine reine Autoversicherung ist. Die Deutschen versichern ja alles und jeden. Aber wenn in naher Zukunft die Autos nur noch selbstfahrende Vehikel sind und einem nicht mehr selbst gehören, fällt das private Autoversicherungsgeschäft weg. Ich glaube jedoch, reine Autoversicherer gibt es gar nicht oder?

Allerdings fängst Du bei den meisten Versicherern ganz unten an, heißt: Kundenaquise. Ob das auch Dein Ding ist, weiß ich nicht.

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Warum gehst Du nicht aufs Gymnasium und peilst ein Studium in einem der sogenannten MINT-Fächer an?? Du scheinst doch sowohl begabt als auch interessiert zu sein.

Werde doch Chemielaborant ist gut bezahlt und macht es

Was verstehst du unter gutbezahlt (Betrag)?

nach der ausbildung mindestens 1700€

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@triffjm

mindestens 1700€

Das ist nicht gut bezahlt, wenn Du mit "gut" ein hohes Gehalt meinst. 1700 netto sind unter dem Bundesdurchschnitt. Immer vorausgesetzt, Du hast eine entsprechende Qualifikation.

Wenn Du so an Deine späteren Gehaltsforderungen herangehst, freut sich jeder Arbeitgeber.

Nach meiner ganz persönlichen Auffassung fangen gut bezahlte Jobs bei 4000 Euro brutto an. Davon gehen dann Steuern und Sozialabgaben ab (Renten-, Kranken-, Arbeitslosenversicherung und einiges mehr). Auch wenn das jetzt etwas ungenau ist, aber rechne ganz grob etwa ein Drittel vom Brutto ab, dann hast Du Dein Netto.

Aber jeder definiert "gut bezahlt" natürlich anders. Für Dich alleine und ohne große Ansprüche mögen 1700 Euro reichen, aber sobald Du Familie hast, kommst Du gewaltig ins schwimmen.

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netto

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4000€ brutto verdient man extrem schlecht... da muss man jahre lang studiert haben. mein traum wären ein einstiegsgehalt ab 2000 netto. aber wo, als was?

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@triffjm

Das ist keine Frage eines bestimmten Berufes, sondern wie Du den Beruf ausübst. Unter Friseuren gibt es welche mit sehr wenig Gehalt und solche mit sehr hohem.

Wenn Du bei einer Versicherung arbeitest und Provision für die Vertragsabschlüsse bekommst, sind 4000 € keine Utopie.

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