Zugunglück in Bayern Muss er ins Gefängnis?

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7 Antworten

Hier wird man zu klären haben, ob er schuldhaft gegen Pflichten verstoßen hat und wie dieser Schuldverstoß zu bewerten ist. Die zentrale Frage wird sein:

"Hat er nur fahrlässig oder gar grob fahrlässig gehandelt, war sein Versagen menschlich und damit tolerabel oder ist ihm hier etwas anzukreiden?"

Menschliches Versagen ist grundsätzlich erstmal legitim, gleich welche Folgen es hat, denn dafür sind wir Menschen und keine Maschinen!

Die Frage ist, ob jemand über die normale Fehlerquote eines Menschen hinaus, richtig "Mist gebaut" und sich damit ernsthaft schuldig gemacht hat!


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Hallo

Ja der Fdl hat einen Fehler gemacht und zwar das er sein Handy am Arbeitsplatz benutzt hat.

Und zum zweiten hätte er die PZB nicht ausschalten dürfen und dann (unberechtigterweise) Ersatzsignal am Hp zu erteilen. Da so was dokumentationspflichtig ist wird es festgehalten. Und außerdem gibt es noch den Inudsi Registrierstreifen

Lg

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Dazu wurde gerade gesagt:

Eine Bewährungsstrafe ist durchaus möglich. Es war zum einen kein Vorsatz, zum andren hat er wohl noch versucht das ganze zu verhindern als er seinen Fehler bemerkte.

Es gab vor einigen Jahren ein Zugunglück bei dem sich zwei Fahrdienstleiter missverstanden hatten. Auch hier gab es Tote. Es kam zu Bewährungsstrafen, weil kein Vorsatz vorlag - es ist passiert so grausam wie es ist. Aber es hat niemand absichtlich unrecht getan.

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Kommentar von pilot350
24.02.2016, 21:34

Auch Dummheit schützt vor Strafe nicht.

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Das kommt auf den Richter an. Man hat ja Spielraum. Kommt auch darauf an wie groß der Schaden insgesamt ist. Aber man kann nicht pauschal sagen, daß er gestraft genug ist. Es wird schon juristische Folgen haben.

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Fahrlässige Tötung von 12 Menschen wird zu einer Gefängnisstrafe führen.

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Kommentar von healey
24.02.2016, 21:21

Sind nur 11 Menschen gewesen !

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Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Deswegen kann man da auch noch nix sagen.

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Doch 5 Jahre maximal. 

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